Barsche angeln – Die besten Hotspots – Das Jahr im Überblick

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Barsche angeln – Die besten Hotspots – Das Jahr im Überblick
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Je nach Jahreszeit gibt es erhebliche Unterschiede, wo sich die Barsche, im Gewässer aufhalten und demzufolge wo und wie man Barsche angeln kann. Nicht jeder Hotspot der im Frühjahr super fängig war, wird es im Sommer oder Herbst auch sein. Ein Grundwissen über die Hotspotwahl kann für tolle Barschfänge das ganze Jahr über sorgen.

Unterschiede zwischen den Jahreszeiten beim Barsche angeln

Barsch angeln im Frühjahr

In dieser Jahreszeit kommt es vor allem darauf an, ob die Barsche schon gelaicht haben oder sich noch im Laichstress befinden. Vor der Laichzeit findet man sie im tiefen Wasser in der Nähe von flachen Laichplätzen. Mit dem Echolot sucht man daher bei unbekannten Gewässern nach Erhebungen am Boden, wie Plateaus oder Steinpackungen. Auch Drehströmungen sind interessant. Empfehlenswertes Equipment sind Wobbler, Jigköpfe und Drop-Shots. Diese müssen aber tief laufen! Andere gute Stellen sind auch Fähranleger. Die Fische suchen zum Laichen flache Stellen mit wärmerem Wasser oder auch Stauwasser. Viele kleinmäulige Barsche findet man nahe bei sandigem oder steinigem Untergrund oder an Docks. Seerosen sind ein guter Anhaltspunkt, um laichenden Barsch zu finden. Wir sehen die Seerosen zwar zu dieser Zeit noch nicht auf dem Wasser herum schwimmen, aber sie befinden sich gerade in vollem Wachstum. Wer sich also das letzte Jahr an Seerosenfelder erinnern kann, hat gute Chancen hier auf laichende Barsche zu treffen. Passende Köder sind hier Tubenköder, Drop-Shots und Gummiwürmer.

Noch ein Tipp: Auch die großen und dicken Barsche sind in der Nähe des Ufers zu finden. In keiner anderen Jahreszeit befinden sie sich in so kurzer Entfernung zu den meisten Anglern.

Nach dem Laichen wollen sich die Fische ausruhen und gehen ins tiefere Wasser. Die großen Barsche, die eher Einzelgänger sind, bewegen sich wieder in das Freiwasser, wo sie die meist Zeit verbringen werden. Die mittleren Barsche sind aber noch in der Nähe der flachen Laichplätze zu finden. Hier sind Drop-Shots, Oberflächenköder und Gummiwürmer erfolgversprechend.

Barsche angeln im Sommer

Im Sommer halten sich die Barsche gern an flachen Stellen auf, wenn tiefe Stellen in der Nähe sind. Neben steilen Klippen können das Steinpackungen und Felsen sein. Auch Schilfgürtel sind im Sommer beliebt. In der warmen Jahreszeit sind frühmorgens Topwater-Köder ein heißer Tipp, tagsüber tieftauchende Wobbler sowie Drop-shot-Köder. Hier ist herumprobieren angesagt, da Barsche in jedem Gewässer unterschiedliche Köder bevorzugen. Im Sommer ist der Barsch für viele Angler auf jeden Fall einer der beliebtesten Zielfische, da er quasi den ganzen Tag über beißt.

Barsche angeln im Herbst

Im Frühherbst halten sich die Barsche im tiefen Wasser auf. Weil das Wasser kühler wird und die Tage kürzer, beginnen sie mehr zu fressen. Im Spätherbst jagen sie quasi die ganze Zeit. Man sucht beim Barsch angeln morgens nach flachen Stellen und im späteren Tagesverlauf in tiefen Stellen. In der Nähe von Drehströmungen und Wassereinläufen, wo sich viele Futterfische aufhalten, findet man auch die Barsche. diese Stellen sind für Barschangler ein wahrer Hotspot.

Im Herbst sind schaufellose Wobbler, Spinner und wie in jeder Jahreszeit, Drop-Shots passende Köder. Tipp: Weil die Barsche so auf ihr Futter fixiert sind, ist auch die Beobachtung der Futterfisch-Aktivitäten hilfreich. Welche Futterfische gibt es im jeweiligen Gewässer? Hier lohnt sich die Recherche, Umgebungsbeobachtung und Nutzung von Technik.

Barsche angeln im Winter

Im Winter ziehen sich die Barsche in tiefere Wasserschichten zurück, weil es dort wärmer ist als an der Oberfläche. Daher sucht man gezielt nach tiefen Stellen und kleinen Erhebungen unter Wasser. Passende Köder sind beispielsweise Football-Jigs, Feder-Jigs, tieftauchende Wobbler und Drop-Shots. Abschließend noch ein Tipp, wo man Barsche in Flüssen findet: Sie wollen nicht in die Strömung geraten, halten sich aber in deren Nähe auf. So wie sie in einem See gern nah am flachen Wasser aber trotzdem im tiefen Wasser sind. Ihre Futterfische befinden sich im flachen Wasser beziehungsweise in der Strömung. Raubfische suchen sich Futterplätze aus wo es möglich ist, schnell wieder wegzukommen. Hier ähnelt sich also das Verhalten. Barschangeln an solchen Strömungskanten ist sehr vielversprechend. Flussbarsche laichen demzufolge auch nicht in starken Strömungen, sondern nur in deren Nähe sowie dort, wo Steine starke Strömungen brechen.

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