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Fischfinder Tests

Lowrance_Elite_Ti2_Echolot_Test_erfahrung
4.4
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Die zweite Auflage der Lowrance Elite Ti (jetzt Ti²) Reihe geht einher mit einer technischen Überarbeitung, die unter Active Imaging vermarket wird. Mit einer verbesserten Hardware und einem neuen 3-in-1 Geber, der neben dem 2D-Chirp-Bereich auch die Structure-Scan-Verfahren weiter optimiert, möchte das Elite Ti² überzeugen. Ob sich das so in der Praxis wiederfindet, haben wir am Einstiegsmodell Lowrance Elite-7 Ti² mit dem neuen Active Imaging 3-in-1 Geber untersucht.

1. Das Lowrance Elite Ti Echolot – Unboxing

Neben dem neuen Lowrance Active Imaging Geber 3-in-1 und dem Kombigerät selbst findet man

  • noch eine Abdeckung für den Bildschirm,
  • Befestigungsmaterial für Gerät und Geber
  • sowie eine Rundfußhalterung im Lieferumfang.

Die Geräteinheit wird mit Krafteinwirkung auf den Fuß der Halterung aufgesteckt und umgekehrt mit einiger Anstrengung auch wieder gelöst. Die Verbindung sitzt bombenfest und wackelfrei – rastete jedoch bei unserem Testgerät trotz ordentlicher Krafteinwirkung nicht ein, so dass der Schnelllösegriff auf der Rückseite keine Funktion hatte.

Anleitungen und Montagehinweise sind im Lieferumfang in Kurzfassung enthalten – das umfangreiche Benutzer- und zusätzliche Installationshandbuch erhält man im Internet. Dass die ansonsten sehr gute und ausführliche Gebrauchsanleitung aus dem Netz über keinen (Such)Index verfügt, hat uns allerdings geärgert.

2. Die Hardwareausstattung des Lowrance Elite TI2 Fischfinders

2.1. Der 7-Zoll-Bildschirm

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Mit üblicher 800 x 480er Auflösung hat uns der Bildschirm im Großen und Ganzen überzeugen können. Schärfe und Helligkeit sind untadelig, mit einem Blickwinkel von 160° vertikal und 170° horizontal ist das Bild auch bei schräger Draufsicht einwandfrei abzulesen.

Was ein wenig vermisst wird, ist die Klarheit und Brillanz, die z.B. ein Solar Max HD LCD bei der Lowrance HDS Serie auszeichnet. Aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Bedient wird das Elite-7 Ti² über einen Touch-Bildschirm. Ergänzend gibt es einige wenige Tasten auf der rechten Seite, die z.B. das Markieren (Wegepunkt) auf der Seekarte vereinfachen oder schlichtweg zusätzlich zum Zoomen (plus/minus) bereitstehen.

Über Touchscreens ist wegen der Bediensicherheit bei Nässe und kräftigem Seegang viel diskutiert worden. In Extremfällen mag die Kritik auch zutreffen – mit keiner anderen Bedienoption lässt sich ein Echolot jedoch schneller und effizienter handhaben als über einem Touch-Bildschirm.

Ein paar Tasten zusätzlich und ein Zugang zum SD-Port von vorn (wie bei diesem Gerät) ergänzen das Ganze perfekt. Übrigens, der SD-Einschub sitzt beim Elite TI² unter dem gummierten Lowrance-Schriftzug auf der linken Seite. Die Rechnerausstattung (CPU und Arbeitsspeicher) ist ausreichend dimensioniert. Die Abläufe gestalten sich durchweg verzögerungsfrei.

Der Kartenaufbau geht zügig, kleine Wartephasen nach großen Zoomsprüngen und maximalem Kartenlayout sind akzeptabel. Die Anschlussoptionen auf der Geräterückseite beschränken sich auf das Notwendige.

  • Neben einem neunpoligen Echolotanschluss rechts
  • gibt es eine kombinierte Power/NMEA183 Verbindung links
  • sowie einen Anschluss für NMEA2000 näher zur Mitte.

Ein integriertes Wlan rundet die Verbindungsmöglichkeit auch kabellos ab. Bluetooth steht ebenfalls zur Verfügung.

lowrance-elit-7-ti-anschluesse
Rückseite des Gerätes mit den erwähnten Anschlussmöglichkeiten. Der blaue Pfeil in der Mitte zeigt auf den Auslösegriff der Gerätehalterung.

2.2. Lowrance Elite 7 TI2 Active Imaging 3-in-1 Geber und Echolotfunktionen

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Der Lowrance Active Imaging 3-in-1 Geber löst den bisherigen TotalScan-Geber ab. Auf den ersten Blick hat sich funktional nichts geändert, 2D-Chirp und die beiden Structure-Scan-Möglichkeiten sind integriert. Technisch wurde allerdings ein wenig an der Innovationsschraube gedreht.

Das System wurde optimiert – u.a. durch den Einbau getrennter Sendekristalle für Senden und Empfangen beim SideScan. Das erhöht die Ping-Geschwindigkeit und damit in weiterer Folge die Auflösung sowie die Seitenreichweite. Der Hersteller will damit mehr Informationen für die Bildauswertung sammeln und so insgesamt die Qualität der Aufnahmen verbessern.

Der Active Imaging Geber 3-in-1 mit aufgeschraubter Metallhalterung und dem Montagewinkel, der stufenlos einstellbar ist. Im Hintergrund sind die drei Echolotfunktionen zu sehen, die der Geber umsetzen kann.

Solch technische Ausrüstung benötigt natürlich dementsprechend Platz, was die Ausmaße des Gebers etwas üppig ausfallen lässt. Die Montageplatte und der Anschlusswinkel sind aus Metall gefertigt. Der Anstellwinkel des Gebers lässt sich stufenlos einstellen, im Ernstfall bei Grundberührung – aber auch zum Bootstransport – klappt man den der Geber nach oben ans Boot.

Die Möglichkeiten der eingebauten Sonartechnik bergen keine Überraschung:

  1. StructureScan mit Side- und Downscan sendet in 455 kHz und 800 kHz.
  2. Der 2D-Chirpbereich deckt die High- und Med-Chirp-Sendefrequenzen um die 200/83 kHz ab – wobei die Bandbreite nicht offen publiziert wird.

Leider ist es auch in der Neuauflage der Elite Ti Serie nicht möglich, 2D-Chirp und StructureScan parallel zu fahren. Sobald Side- oder DownScan laufen, ist traditionelles Echolot parallel dazu nur mit einer Festfrequenz möglich. Allerdings kein CHIRP!!!!!

Mit dem Blick auf die technischen Daten der Sonarfunktionen bietet sich das Lowrance Elite-7 Ti² zunächst für die Süßwasserfischerei an. Für die StructureScan-Option gibt der Hersteller eine maximale Tiefe von rund 90 m an. Das traditionelle 2D-Chirp kommt im Süßwasser über 300 m runter und ist damit auch für die normalen Angeltiefen im Salzwasser tauglich.

2.3. Lowrance Elite Fischfinder: Kartenplotter, GPS und Live Mapping

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Der Kartenplotter des Elite Ti² ist vollumfänglich ausgestattet. Er bietet alles, was zur sicheren, funktionellen und komfortablen Navigation auf dem Wasser gebraucht wird. Das GPS taktet 10 Mal in der Sekunde und sichert somit der Bootsbewegung auf dem Bildschirm einen gleichmäßigen und positionsgenauen Verlauf. Und das bis hinunter zu den üblichen Driftgeschwindigkeiten.

Alle See- und Angelkarten von C-Map – wie z.B. Max-N und N+ oder Navionics+ und Navionics Platinum+ – sind problemlos einsetzbar. Das deckt in verschiedenen Kartengrößen den gesamteuropäischen Wasserraum (einschließlich großer Binnengewässer) ab.

Weltweit sind entsprechende Kartenmodule natürlich ebenso vorhanden. Darüber hinaus bietet Lowrance noch eigene Charts an, welche vorwiegend nordamerikanische Gewässern abdecken. Eigene Gewässerkarten erstellen oder auch vorhandene zu optimieren, ist darüber hinaus möglich.

Jungfräuliche Gewässer kartographiert man mit C-Map Genesis Live. Vorhandene Seekarten werden mit Navionics SonarChart™ Live überarbeitet. Allerdings setzt dies ein Navionics-Karten-Abo voraus.

3. Das Lowrance Elite-7 Ti² im praktischen Einsatz

3.1. Verarbeitung, Bedienung und Betriebssystem

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Über ein Gehäusedesign kann man streiten – Dem einen gefällt es, dem anderen eher nicht. Für den Nutzen des Gerätes auf dem Wasser spielt es letztlich keine Rolle. Trotzdem sind Details mitunter ärgerlich, wenn sie die Pflege und das äußere Erscheinungsbild eines Echolotes beeinflussen.

Beim Lowrance Elite-7 TI² sind solche Details

  1. zuerst einmal die vielen Ecken und Spalten, die schwer zu reinigen sind.
  2. Sowie zweitens die rundumlaufende Dichtlippe des Gehäuses, die Staub und kleine Fasern nicht nur magisch anzieht. Sondern sie auch nur schwer wieder abgeben will.

Natürlich sind das auf den ersten Blick Kleinigkeiten – aber lassen sich solche Kleinigkeiten bei einem Gehäuseentwurf nicht von vornherein vermeiden?

Nun gut, funktionell gibt es allerdings nichts zu beanstanden: Die Verarbeitung ist in Ordnung. Die Qualität der Materialien auch. Die Halterung erfüllt ihren Zweck – wobei die Handhabung, wie bereits beschrieben, einfacher sein könnte. Die rückwärtigen Anschlüsse sind ausreichend groß dimensioniert sowie professionell mit Überwurfmuttern abgesichert.

Ein flexibles Anschlusskabel erleichtert die Arbeiten beim Verlegen an Bord. Das Touchscreen arbeitet präzise und ausführungssicher. Die Tasten offenbaren ein gutes Druckgefühl mit angenehmem Widerstand und einem deutlichen Druckpunkt.

3.2. Das Menüsystem des Lowrance Elite 7 Ti

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Die Handhabung der gut strukturierten und logisch aufgebauten Menüs ist schnell erlernt und nach wenigen Anwendungen verinnerlicht. Die Einstellvarianten sind vielfältig, erfordern aber eine gewisse Zeit, um die Möglichkeiten einzelner Optionen voll ausschöpfen zu können.

Die Geberinstallation am Boot sollte präzise nach den Vorgaben der Anleitung durchgeführt werden. Zur Arretierung des Anstellwinkels bietet es sich an, das Drehmoment zum Festziehen der Schraube so zu wählen, dass

  1. einerseits die Verstellsicherheit bei hohen Geschwindigkeiten
  2. sowie andererseits die Klappfunktion bei Kollision mit einem Hindernis

unter einen Hut zu bringen sind.

3.3. Navigation, Seekarten und Live Mapping

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Mit dem Seekartenplotter haben wir alle typischen Angelszenarien durchgespielt. Zunächst hat uns das GPS voll und ganz überzeugen können. Auf ein GPS-Fix brauchten wir nie lange zu warten. Auch in schwierigen Empfangssituationen stellte das Gerät die Navigationsbereitschaft umgehend her.

Im Vergleich zu zwei Konkurrenzprodukten der gleichen Preisklasse lag das Elite Ti² bei mehreren Versuchen ( schwierige Empfangsverhältnisse) knapp vorn. Es hatte z.B. in kurzer Zeit genügend Satelliten mit passender Empfangsstärke gefunden, während einer der beiden Mitbewerber noch keinen einzigen brauchbaren Satelliten vorweisen konnte.

Im Systemmenü ist die aktuelle Satellitenkonstellation abrufbar. Hier zeigt sich die Leistungsfähigkeit des Gerätes bei einer eher schwierigen Empfangssituation, die souverän gemeistert wurde
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Ein Beispiel für die exzellente bathymetrische Darstellung der Tiefenlinien bei den Navionics Platinum+ Seekarten. Der Verlauf des Gewässergrundes mit steilen und eher flachen Abhängen ist sicher ablesbar.
  • Spots markieren,
  • Routen aufbauen,
  • speichern und abfahren
  • aber auch das Backtracking (eine wichtige Funktion, um bei plötzlich aufkommendem Nebel wieder sicher zur Anlegestelle zurückzufinden),

klappen beim Elite Ti² erwartungsgemäß einwandfrei. Und das darüber hinaus mit einer sehr hohen Genauigkeit.

An Seekarten haben wir C-Map Max-N und Navionics Platinum+ eingesetzt und alle in diesen angebotenen Autorouting-Möglichkeiten ausprobiert. Auch diese funktionierten tadellos. Beide Seekartenoptionen sind nach unserer Meinung durchaus vergleichbar, unterscheiden sich allerdings in den bathymetrischen Kartenansichten (Angelkarten). Diese sind für uns Angler deshalb wichtig, weil sie die Hotspotsuche wesentlich erleichtern.

Navionics bietet einen sichtbar dichteren Tiefenlinienverlauf an und hat mit Platinum+ ebenso die 3D-Darstellungen gut im Griff. Außerdem kannst Du mit dem SonarChart™ Live, eigene Gewässerkarten erstellen, während Du mit dem Boot auf dem Wasser unterwegs ist.

Die neu aufgezeichneten Maps werden über die vorhandene Karte gelegt. Das heißt, es müssen bereits Navionics-Seekarten mit aktivem Abo vorhanden sein. Das gilt in gleicher Weise für die Möglichkeit, Tiefenlinien von jungfräulichen Gewässern aufzuzeichnen.

Über das C-Map Genesis Live bietet das Lowrance Elite-7 Ti² eine weitere Option, um Karten aufzuzeichnen und im Anschluss zu teilen. Hierzu speicherst Du über das Sonar-Log alle Informationen, die das Echolot übermittelt. Die Daten teilst Du danach mit dem Anbieter, der sie überarbeitet und zurückspiegelt. Ein etwas aufwändigeres Verfahren, das allerdings eine professionelle Überarbeitung der Daten als Vorteil verbuchen kann.

3.4. Echolotfunktionen und Geber Active Imaging 3-in-1

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Bei Lowrance fällt es manchmal schwer bei der Flut an neuen Begrifflichkeiten zu erkennen, was im Endeffekt wirklich hinter diesen steckt.

Active Imaging ist so ein Begriff, der eigentlich ein wenig verdeckt, dass mit dem Elite Ti² eine technische Überarbeitung einer bereits vorhandenen Geräteserie stattgefunden hat – und keine innovativ neue Modellreihe geschaffen wurde. Das ist allerdings keinesfalls nur negativ zu sehen. Im Fall der Elite-Ti²-Serie hat die Überarbeitung die Möglichkeiten des Gerätes erweitert und Schwachstellen verbessert, wie wir im Verlauf unseres Praxistests feststellen konnten.

Die Vorläufermodelle mit dem TotalScan-Geber waren nicht sonderlich überzeugend in der traditionellen 2D-Chirp-Darstellung gewesen. Das lag daran, dass Chirp mit Festfrequenzkristallen arbeitet. Deshalb wurden selbst für die HDS-Modelle Airmar-Geber empfohlen, um eiwnandfreie Chirp-Bilder zu garantieren.

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Mit den richtigen Geräteeinstellungen und der im Solobetrieb vorhandenen CHIRP-Unterstützung, können die 2D-Bilder mit klar erkennbaren Fischsicheln in Kombination mit einer sehr guten Objekttrennung kaum besser sein. Die Fisch-ID, die hier zur Demonstration eingeschaltet wurde, ist allerdings wegen ihrer geringen Größe zu undifferenziert in der optischen Wirkung.

Für den aktuellen Active Imaging Geber 3-in-1 hat sich der verbaute Kristall für 2D-Chirp vermutlich nicht geändert, es wurde wohl eher die Ansteuerungsmöglichkeiten optimiert. Und das mit Erfolg.

Die Unterschiede zum Elite Ti sind sichtbar: Feinauflösung und eine saubere Objekttrennung mit guter Identifikation vorhandener Fischsicheln kommen dem maximal Erreichbaren schon sehr nahe.

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So wünschen wir uns qualitativ hochwertige SideScan-Bilder: Überzeugend in Schärfe, Auflösung und Klarheit der Darstellung.
Knackig scharf und objektdifferenziert präsentieren sich auch die DownScan-Ergebnisse. Aus der großen Palette an Farbeinstellungen lassen sich persönliche Wünsche und Optionen herausfiltern, die eine bestmögliche Informationsdichte gewährleisten.
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Selbst in der Bildschirmteilung sind die Information in allen Bereichen gut erkennbar. Im 2D-Bereich - der in diesem Fall festfrequenzbezogen mit 200 kHz arbeitet - sind die Fischbögen nicht mehr ganz so überzeugend. Die FishReveal-Funktion im DownScan macht das aber wieder wett.

Um das Optimum an Bildqualität aus dem Fischfinder herauszuholen, solltest Du die Einstellungsmöglichkeiten des Gerätes ebenfalls voll ausnutzen.  Diese wurden nicht umsonst erweitert. Der StructureScan-Bereich war beim Elite Ti in der Vergangenheit schon das Vorzeigeobjekt – mit dem Active-Imaging-Geber hat der Hersteller noch einmal nachgelegt. 

Die Bilder im StructureScan-Bereich sind vom Feinsten. Bei 800 kHz sind sie von den hochfrequenten Mega-Image-Darstellungen der Konkurrenz nicht weit weg – auch wenn naturgemäß das letzte Quäntchen an Auflösung und Schärfe fehlt.

Hier haben die Entwickler mit dem neuen Active Imaging Geber 3-in-1 und dem Hardware-Update gute Arbeit geleistet. Gerade bei einer mehrfachen Bildschirmteilung sind die Details auch bei einem kleinen 7-Zoll-LCD noch gut sichtbar.

Sehr interessant finden wir auch die FishReveal-Funktion, die das Beste aus traditionellem 2D-Echolot und dem DownScan zusammenführt. Hier braucht keiner mehr zu raten, ob ein angezeigter Fisch tatsächlich vorhanden ist. Oder auch nicht.

4. Zusammenfassende Bewertung des Lowrance Elite-7 TI2 Echolotes

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Dem Lowrance-Echolot Elite-7 Ti² und seinen Geschwistern der Serie hat die Überarbeitung sichtbar gut getan. Fortschritte gibt es unter anderem in der Qualität der 2D-Chirp-Aufnahmen. Auch der StructureScan-Bereich hat von der Neufassung profitiert und nochmals an Klarheit, Auflösung und Reichweite gewonnen.

Der Kartenplotter offenbart in keinem der Punkte, welchen wir unter die Lupe genommen haben, eine Schwachstelle. Ganz im Gegenteil. Das empfangsstarke und hoch empfindliche GPS-Modul nimmt in der Preisklasse eine Spitzenstellung ein.

Die Verarbeitung des Gerätes, die Qualität der Bauteile und der Lieferumfang geben ebenfalls keinen Anlass zur Kritik. Auch der Bildschirm wurde gegenüber dem Vorgängermodell weiter verbessert – die Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung oder schräger Draufsicht sind tadellos.

In der Seekartennutzung mit C-Map und Navionics inklusive den genannten Möglichkeiten des Live Mapping ist das Lowrance Elite Ti² bestens aufgestellt. Das trifft ebenso auf die kabellosen Verbindungsmöglichkeiten über Wi-fi und Bluetooth, sowie die gelungene Kombination von Touchscreen und Tastenbedienung zu. Leider wurde zum Testzeitpunkt das Software-Update über WLAN nicht vollständig durchgeführt, weshalb wir auf die SD-Karten-Installation zurückgreifen mussten.

Preislich wird das Fisch-Sonar in Kombination mit dem Active Image Geber 3-in-1 schon für rund 930,00 € angeboten. Das ist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Angebot muss sich aber schlagkräftiger Konkurrenz von Echoloten zum Angeln anderer Sonargeräte-Hersteller erwehren, die mit ihren persönlichen Highlights punktet und beim Preis zudem die Nase vorn hat.

Hier nachlesen: Unseren großen Echolot-Test – welches sind die besten Fischfinder?

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