Top Hotspots für das Zanderangeln – alle Jahreszeiten

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Worauf sollte man zu den einzelnen Jahreszeiten beim Zander angeln achten?

Hotspots sind beim Zander angeln immer ein heißes und gern diskutiertes Thema. In diesem Artikel wollen wir auf die Eigenheiten der einzelnen Jahreszeiten beim Raubfisch angeln eingehen. Denn egal ob wir Zander im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter angeln, die Hotspots an denen sie sich aufhalten, verändern sich im Laufe eines Jahres. Nur all zu häufig neigen wir dazu einen Hotspot, an dem wir den einen oder anderen Zander gefangen haben, das ganze Jahr über anzusteuern. Was ein guter Hotspot zum Ende des Frühlings ist, kann im Herbst für viele Schneidertage sorgen. Wer sich diesen Veränderungen im Verhalten der Fische bewusst ist, wird seine Hotspotwahl anpassen und damit mehr Erfolge erzielen können.

Was findest du in diesem Artikel?

Unsere Tipps erarbeiten wir uns aus den Ergebnissen etlicher wissenschaftlicher Studien. Du glaubst gar nicht was Forscher über den Zander alles wissen bzw. wissen wollen. Bisher ist ein Großteil dieses Wissens noch nicht oder nur beiläufig in der Angelbranche angekommen. Oft geht es nur um die oder jene Köderfarbe oder unterschiedliche Angeltechniken.

Unser Hauptaugenmerk legen wir auf die Frage: Was bringt die beste Angeltechnik wenn du an der falschen Stelle angelst. Wir fangen mit unseren Tipps früher an und bringen unsere Leser da hin, wo der Zander am wahrscheinlichsten steht!

Wir wollen wissen wann der Zander wo ist. Was er am liebsten frisst, wann er frisst und welche Beute er bevorzugt.

Aus diesen Informationen, gewinnen wir so einzigartige Erkenntnisse, die wir in unseren Artikel und vor allem im erfolgreichsten Zanderbuch Deutschlands “Modernes Fische Finden – Der Zander” zusammengefasst haben.

Dieser Artikel ist ein kleiner Auszug aus den vielen Tipps des Buches. Aber nun erst mal weiter im Text …

Zander angeln im Frühling

Im Frühjahr eignen sich Flüsse und Seen zum Zander angeln. Wer Zander angeln möchte, kann von zwei Frühlingsperioden profitieren, in denen der Zander besonders gut beißt. Vor der Laichzeit und nach der Laichzeit. Um diese beiden Zeitpunkte zu erwischen, muss man wissen, an welchen Stellen Zander in Flüssen oder Seen laichen. Der beste Weg, um dies herauszufinden, liegt im Absuchen des Flusses. Leider hilft hier nichts anders, da Zander nur an wenigen Orten in großen Gruppen laichen. Das bedeutet, dass sie sich zu Beginn des Frühlings genau hierhin auf den Weg machen. Wenn sich die Zander sehr stark konzentrieren, insbesondere an flachen Stellen und an Einlassströmungen, dann haben diese wahrscheinlich mit dem Laichen begonnen. Die weiblichen Zander werden nicht mehr konzentriert stehen, wenn die Laichzeit abgeschlossen ist. Hat man einmal den Laichplatz eines Gewässers gefunden, ist es wahrscheinlich, dass im nächsten und im nächsten Jahr die Zander wieder genau dort laichen. Es obliegt nun der Verantwortung desjenigen, diesen Platz für sich zu behalten, damit nicht irgendwelche Wilden die laichenden Zander stören oder sogar beangeln.

Die besten Hotspots zum Zander angeln sind Schuttflächen. Diese befinden sich oft in der Nähe einer Strömung, in der die Wasserbewegung für eine zusätzliche Erwärmung sorgt. In der Mitte von Flüssen befinden sich ebenfalls interessante Flächen. Später können auch andere Hotspots zum Zander angeln genutzt werden, da sich diese immer stärker erwärmen.

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Zander angeln – Die Laichzeit

Wer Zander im Fühlung angeln möchte, sollte sich über deren Laichzeit und ihr Verhalten nach der Laichzeit informieren. Und zwar, damit man während dieser Zeit am besten gar nicht auf die Zander losgeht. Für einen Zanderbestand in den folgenden Jahren, sollten die Zanderweibchen in Ruhe ihre Eier ablegen können. Je größer die Weibchen, desto mehr sorgen sie für Nachwuchs. Nach dem Laichen wird der männliche Zander seinen “Nachwuchs” beschützen und reagiert deshalb äußerst aggressiv. Köder werden als potentielle Feinde betrachtet und umgehend attackiert. Paradiesische Aussichten für Angler. Doch dieses Schutzverhalten ist zwingend notwendig, um die Art zu erhalten. Die Natur hat wohl an die Angler gedacht, als sie den Appetit der Zander zur Laichzeit ausschaltete. Nur selten wird ein Zander zur Laichzeit aus Hunger an den Haken gehen.

Das Nest der laichenden Zander

Zumeist auf Kies, in Riffen oder auf ähnlichen Strukturen bauen Zandermännchen die Nester. Das Verhalten nach der Laichzeit fällt jedoch sehr unterschiedlich aus. Der Zander bevorzugt wärmere Temperaturen zwischen zwischen 8 und 18 Grad Celsius. Die Männchen erscheinen als Erstes und graben eine Mulde (meist in Tiefen um die 3 – 5 Meter) in Substrate wie Sand, Kies und Schlamm oder an Stellen mit viel Gestrüpp und Baumresten.

Wissenschaftler haben nachgewiesen, das Zander Nestplätze in einer Tiefe von bis zu 16 Metern graben können. Der Zander bevorzugt beim Laichen eine geringe Lichteinwirkung. Je klarer das Wasser ist, desto tiefer wird gelaicht.

Nochmal – Es ist aus unserer Sicht wichtig, dass die Zander während ihrer Laichzeit (Mai bis Juni) nicht geangelt werden sollten. Große Weibchen sollten nach dem Fangen sofort wieder ausgesetzt werden. Zander angeln und mitnehmen, sollte erst nach der Laichzeit erfolgen. Das Grundprinzip beim Laichen ist relativ simpel: Die männlichen Zander graben eine Mulde, in welcher die Eier abgelegt werden. Während das Weibchen an entfernte Stellen zieht und sich zu den Sommerplätzen aufmacht, kümmert sich das Männchen noch ca. 2 bis 6 Wochen um das Nest. Normalerweise suchen sich die Männchen die Laichzonen aus, woraufhin ältere Weibchen folgen. Jüngere Weibchen schließen dann erst später an.

Zander, Stizostedion lucioperca, Sander Nest laicht
Zander, Stizostedion lucioperca, Sander
Merke

Wer einen Zander Laichplatz in seinem Gewässer gefunden hat, sollte achtsam mit dieser Information umgehen. Zum Ende der Laichzeit, die man auf jeden Fall abwarten sollte, verbleiben nur noch die Männchen an den Laichgruben und beißen auf alles, was ihnen zu nahe kommt. Dieser Moment kann schöne Zanderfänge bescheren.

Der Schutzinstinkt männlicher Zander

Deshalb befördert das Zander angeln nach der Laichzeit sehr oft Männchen zutage. Männchen betreten die Laichzone als erstes und verlassen diese als letztes. Das kann mitunter vier bis sechs Wochen dauern. Die Weibchen halten sich dort nur sehr kurz auf und entfernen sich nach dem Laichen auch wieder sehr schnell. Wie lange Zander an ihrem Laichplatz verweilen, hängt von den Konditionen der Umgebung ab. In flachen Flüssen und Strömungen dauert es etwas länger, bis sich die Fische entfernen. Das Wetter beeinflusst das Verhalten der Fische. Warmes Wetter wärmt das Wasser und führt dazu, dass sich Zander auch an anderen Stellen wohler fühlen. Eine kalte Wetterfront verlängert den Laichprozess und damit auch die Zeitspanne bis die Zander den Standort verlassen. Wohin sich die Zander nach der Laichzeit begeben, ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich.

Merke

Wer Zander angeln nach dem Laichen betreiben möchte, muss sich einige Fragen beantworten. Wie lange verbleiben die Zander in der Laichzone? Wie weit entfernen sie sich und wohin gehen sie dann? Männchen verweilen in der Laichzeit sehr lange am Nest. Wir sagen mal gleich, das es sich nicht gehört die Männchen von den Nestern zu rupfen. Zandernester liegen dicht beieinander. Wer also ein solche Nestansammlung gefunden hat, sollte das für sich behalten und am besten das Angeln einstellen. Wer es doch unbedingt nicht aushalten kann, sollte die Zandermännchen wieder zurücksetzen.

Die Angelsaison beginnt

Zander angeln nach dem Laichen

Wenn Zander können werden sie zum Laichen Flussarme oder langsam fließendes Wasser aufsuchen. Seen werden durch Kanäle verlassen und teilweise ziehen die Zander in leicht salziges Wasser im Mündungsgebiet oder Brackwasser in Nord- und Ostsee.

Beim Zander angeln zum Ende des Frühlings, muss der Fluss oder See ganz einfach Stück für Stück abgesucht werden. Das ist bei großen Gewässern natürlich unmöglich und braucht nicht nur ein Jahr. Laichen tun die Zander Jahr für Jahr oft an ein und derselben Stelle. Man muss überlegen, welche Plätze das meiste Futter für die Zander nach der Laichzeit bieten. Wo können sie sich erholen?

Wir arbeiten gerade an diversen Studien, in denen Zander markiert und ein ganzes Jahr über verfolgt wurden. So konnten die Wissenschaftler das ganze Jahr über die verschiedenen Standorte der Zander aufzeichnen.

Echt interessant ist, dass einige Zanderpopulationen sich nie am Ufer sehen ließen, während in anderen Seen das Gegenteil der Fall war. Im Idealfall sucht man den nächstgelegenen Ort möglicher Laichplätze, von dem aus sich die Zander erholen können und einfach an Futter kommen. Ideal sind abfallende Kanten zum tieferen Wasser.

Der Zander steht eher im oberen Wasser, da dieses häufig wärmer ist. Hier kommen kleine Plateaus unter Wasser wieder ins Spiel. In Seen ist es einfacher, wärmere Stellen zu finden, da das Wasser steht. Die Sonne erwärmt die oberen Wasserschichten, wobei die Wärme nur sehr langsam nach unten abgegeben wird. Dieser Prozess beansprucht viel Zeit.

Die Fische sind mit zwei Temperaturen konfrontiert: Einer warmen Wasseroberschicht und einer kalten Wasserunterschicht. Die oberen Wasserschichten sind die Orte, wo die meisten kleineren Fische laichen.

Hier befindet sich das meiste Futter für den Zander – in flachen Gewässern. Der Zander bleibt sehr gerne dort, da auch langsam Insekten angelockt werden, die wiederum von kleineren Fischen gefressen werden. Dieses Grundwissen sollte beim Zander angeln vorhanden sein.

Warme Stellen in Flüssen zu finden ist schwieriger, da das Wasser sich ständig mischt. Oft sind Flusseinläufe von kleineren Flüssen oder Industrieanlagen wahre Magneten für kleine Fische.

Dann stellt sich natürlich noch die Frage nach der passenden Köderfarbe. Wir haben uns in diesem Artikel dem Thema der möglichst auffälligsten Köderfarbe ausführlich gewidmet.

Gerade welchen Köder man in trübem Wasser nutzen sollte … oder nein … besser:

Welche Köderfarbe fällt im trüben Wasser am meisten auf, ist wohl die eine Frage, die die meisten von uns Anglern interessieren dürfte, oder?

Puh, bis hierhin hast du es schon geschafft. Toll!

Hier haben wir für dich noch 5 Tipps zum Zander angeln – in aller Kürze. Das sollte das Lesen ein wenig auflockern.

  • Der Zander bevorzugt fast immer zu 50% eine bestimmte Beute. Die Beute, die am häufigsten in seinem Standort vorkommt. In den warmen tiefen und meist klaren Seen Mitteleuropas ist der Top Beutefisch Nr. 1 – der Barsch.
  • In klarem Wasser hat der Zander eine 100% Chance den Barsch zu jagen. Der Barsch verteidigt sich indem er sich nicht mehr bewegt und den Zander bis auf 10 cm heranlässt.
  • Rotaugen werden als Beute besonders nachts oder bei Sichtweiten unter 25 cm bevorzugt. Ist es trüb oder dunkel sollte der Köder diesen schlanken Weißfischen gleichen. Warum verschmähen viele Zander Rotaugen bei guten Sichtbedingungen unter Wasser? Rotaugen reagieren sehr schnell bei klarem Wasser auf anwesende Zander und fliehen sehr früh. Im Ergebnis sinkt der Jagderfolg des Zanders.
  • Der Zander sucht wenn möglich das wärmste Wasser in einem Gewässer. Er liebt warmes Wasser und wenn es dort ausreichend Beute gibt. Bleibt er genau da. Studien in IJsselmeer (Holland) ergaben Studien, dass es in der Nähe von Kraftwerken 2000% mehr Zander gab als anderswo. (Ja, kein Schreibfehler – 2.000%!!!) Der Grund: Die Wassertemperatur in Kraftwerknähe war ganzjährig 5-7°C höher als im übrigen IJsselmeer und die Beutefischkonzentration ebenfalls sehr hoch.
  • Zander jagen mit zwei unterschiedlichen Angriffsstrategien. Entweder sie suchen aktiv nach der Beute oder sie warten auf die Beute. Je nachdem müssen wir unsere Angeltechnik anpassen.

Wir haben auch noch ein Strategiepapier zum Zanderangeln ausgearbeitet. Hier erfährst du zusammengefasst in 3 Schritten, wo du den Zander findest. Wann er am wahrscheinlichsten an dem Spot ist und wie du ihn am besten an den Haken bekommst.


Zander angeln im Sommer

Zander angeln im Sommer erfordert etwas Feingefühl. Alles ist aktiv und der gesamte See ist voller Leben. Das Wasser hat im Sommer für den Zander nun optimale Wohlfühl-Temperaturen und seine Jagdaktivität ist sehr hoch. In stillen Gewässern ist der Zander nun überall verbreitet. Aktive Zander sind ständig in ihren Revieren unterwegs. Zander die sich im Frühjahr noch in Gruppen formiertem gehen nun ihren eigenen Weg.

Wir wissen dass Zander zwei verschiedene Jagdstrategien nutzen. Die Zander die aktiv umherziehen und nach Beute suchen, müssen mehr fressen als die Zander die stationär an bestimmten Hotspots bleiben. Sie sind einfach mehr unterwegs und benötigen mehr Kalorien. Diese aktiven Zander trifft man häufig im Freiwasser eines Sees an. Ihre Beute finden sie in den riesigen Jungfischschwärmen, die durch das Wasser ziehen. Sie machen ab und zu an Unterwasserbergen halt, an denen sich viele kleinere Fische aufhalten. Die Zander halten sich in der mittleren und oberen Wasserschicht auf. In dieser sind die Temperaturen stabil.
Kleinere Zander befinden sich in der Regel in der oberen Wasserschicht in Tiefen von ca. fünf Metern. Größere Exemplare sind beim Zander angeln in Tiefen von bis zu zehn Metern vorzufinden. Das heißt schließt aber einen guten Zanderfang in zwei bis 4 Meter Tiefe aber nicht aus.

Zander die stationär jagen, also einen Hotspot bevorzugen, sind oft an größeren Unterwasserplateaus zu finden. Auch in kleineren Buchten eines Sees, die voller Kleinfisch sind, finden diese stationären Zandern ihre Jagdrevieren. Sie warten eher auf Beute, indem sie Verstecke und trübes Wasser oder die Dunkelheit nutzen.
Die Hotspots befinden sich am Boden, bei sandigen Ebenen und an Felsen. Die besten Plätze zum Zander angeln sind an abfallenden Ufern, flachen Küstenbereichen und kleineren Unterwasserhügeln.

Köder können nun entsprechend der Aktivität aggressiver geführt werden. Ein Wechsel zwischen schnell und langsamer Köderführung, ist eine gute Möglichkeit den einen oder anderen Zander mehr an den Haken zu bekommen.

Auch in Flüssen ist der Zander wieder häufiger unterwegs. Dabei zieht er von Hotspot zu Hotspot. Und nur an diesen ist er auf Fressen aus. Im Fluss ist es also besonders wichtig die Hotspots zu kennen. Der bekannteste Hotspots in Flüssen sind Buhnen. Sie ziehen Zander immer magisch an. (“Modernes Fisch finden – Der Zander” – S. 173 ff “Die Top 3 Hotspots im Fluss”).

Zander angeln im Herbst

Im Herbst kühlen als erstes die flachen Seen ab. Diese haben nicht so viel Wasser wie größere Seen, in denen Wärme gespeichert werden kann. Größere Seen, die eine Sprungschicht ausbilden sind an zwei bis drei Wochen im Herbst zum Angeln völlig unbrauchbar. Sobald die Sprungschicht verschwindet und sich das ganze Wasser im See mischt (Herbstvollzirkulation), stellen die Fische das Fressen ein. Die gesamte Umwelt im See muss sich neu ordnen und das braucht Zeit. Für die Fische ist diese Umwälzung ähnlich einem Hurrikan der übers Land fegt. Nichts ist danach so, wie es noch den ganzen Sommer über war. Flachere Seen bieten also die besseren Chancen auf einen Zander, als große tiefe Seen.


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Tagsüber sollte sich beim Zander angeln auf versunkene Hügel und Stellen mit viel Unkrautwachstum konzentriert werden. Diese Stellen können erste Startpunkte zum Zander angeln sein. Wenn die Pflanzen bereits abgestorben sind oder es keine offensichtlich erfolgversprechende Stellen gibt, sollte das Zander angeln auf die Nacht gelegt werden. Dann tummeln sich die Zander insbesondere in Ufer- und Küstengebieten. Der beste Hotspot zum Zander angeln ist ein Zubringerstrom.

Dieser bietet viel Sauerstoff und oft noch wärmeres Wasser, weshalb sich die Beutefische und damit auch Zander gerne dort aufhalten. Zander schlagen sich jetzt den Bauch voll. Es wird gefressen, was das Zeug hält, denn die Fettschicht entscheidet darüber wie leicht der Zander den nahenden Winter überleben kann. Wird es zum Ende des Herbstes schon bitter kalt, dann sind tiefe Löcher in Seen und Flüssen ein Sammelstation von vielen verschiedenen Fischen. Köder können in der kalten Jahreszeit schon etwas größer sein. Aber Achtung: bitte langsamer führen.

Zander angeln im Winter

Der Hotspot im Winter ist die “Tiefe”. Egal ob Fluss oder See, in der Tiefe halten sich nun vorwiegend die kleineren und auch größere Fische auf. Hier ist es oft am wärmsten.
Wenn sich im Winter die flachen Flüsse abgekühlt haben, folgen in den tieferen Flüssen nach ein bis zwei Wochen ähnliche Temperaturstürze. Schmale und tiefe Flüsse kühlen zuerst ab. Diese sind zum Zander angeln sehr gut, da sich dort nur sehr wenige tiefe Stellen befinden, die gezielt angesteuert werden können. Wenn dies nicht erfolgreich ist, sollte das Zander angeln in der Nacht an tiefen Stellen erfolgen.

Merke

Wer beim Zander angeln im Winter erfolgreich sein möchte, muss die Stellen finden, an denen sich die meisten Zander versammeln. Die Fische halten sich in tiefen Stellen zumeist in der Nähe von Zuflüssen auf. Mit Hilfe der von Seekarten kann man diese tiefen Stellen sehr gut ausmachen.

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Im Idealfall können wir uns auf die tiefsten Flussebenen konzentrieren. In größeren Flüssen gibt es sehr viele solcher Bereiche. Wenn sich dort zusätzlich Steine oder Geröllansammlungen befinden, kann das ein sehr guter Hotspot sein. Aber auch Unterwasserhügel sind tagsüber bestens zum Zander angeln geeignet.



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