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Angeln mit Echolot 🎣 Wie funktioniert ein Fischfinder? 📡

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4.5
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In diesem Beitrag erhĂ€ltst Du eine EinfĂŒhrung in das Echolot-Angeln. Einerseits zu den allgemeinen Grundlagen des modernen Fischefindens, andererseits zu der Funktionsweise von Fischfindern selbst. Stellt ein solches Basiswissen ĂŒber Echolote doch die Grundvoraussetzung fĂŒr den richtigen Kauf dar.

Es passiert nur allzu leicht, dass man aufgrund mangelnder Vorinformation eine falsche Entscheidung trifft und mehrere hundert Euro auf dem sprichwörtlichen Grund versenkt. Beim Kauf kommt es zuerst einmal darauf an, dass das Echolot fĂŒr das bevorzugte GewĂ€sser ausgelegt ist.

Denn ungĂŒnstig ist es, falls wichtige Funktionen einfach fehlen oder andere unnötige teuer bezahlt wurden. Ist das GerĂ€t einmal montiert und verwendet, wird ein Umtausch in der Regel unmöglich.

Der wichtigste Grund, sich mit der Funktionsweise von Fischfindern auseinanderzusetzen, ist das InformationsgefĂ€lle zwischen HĂ€ndler und Kunde (Dir) zu reduzieren. Der Kunde möchte möglichst wenig Geld fĂŒr seine benötigten Funktionen ausgeben. Der HĂ€ndler hingegen lebt vom Umsatz.

Deshalb werden hĂ€ufig tolle neue Funktionen als quasi unverzichtbar angepriesen. Ob diese wirklich notwendig sind, wissen jedoch nur die wenigsten einzuschĂ€tzen. Damit es Dir in Zukunft anders geht, haben wir fĂŒr Dich in diesem Beitrag die wichtigsten Funktionen eines Echolots zusammengestellt und erklĂ€rt.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist wichtig bei der Auswahl eines Echolots?
  2. Fischfinder im Jahr 2020.
  3. Auf was solltest Du beim Kauf eines Echolotes achten?
    1. Essentielle Funktionen
    2. Funktionen, die nice to have sind
  4. Die Grundlagen von Fischfindern.
    1. Wie viel Watt sollte das Echolot haben?
    2. Welche Frequenz ist bei einem Fischfinder am besten?
    3. Welcher Öffnungswinkel ist bei einem Echolot-Geber der beste?
    4. Mehrere Frequenzen gleichzeitig nutzen: Wie geht das?
    5. Dual Beam – Was ist das?
    6. Wie entsteht die Fischsichel?
    7. Was wird auf dem Echolotbild dargestellt?
    8. Was ist CHIRP?
    9. Haltbarkeit und Pflege
    10. Eine Echolotversicherung – Gibt es das?
    11. Fehler bei der Messung
    12. Der hÀufigste Fehler, warum Du ein schlechtes Bild erhÀltst
    13. Der hÀufigste Fehler bei der Bedienung
    14. Externe Störquellen


1. Was ist wichtig bei der Auswahl eines Echolots?

Mit einem Fischfinder verfolgen Angler nur ein einziges Ziel: Fische finden – um dann den Köder auszuwerfen und sie einzuholen.

Die beste AngelausrĂŒstung nĂŒtzt Dir nichts, wenn der Fisch nicht da steht, wo Du gerade angelst. Der Fischfinder soll dabei helfen die Fangquote und damit den Spaß am Angeln zu erhöhen. Sowie vor allem die Zeit auf der Suche nach dem Fisch zu reduzieren. So hoffen zumindest die meisten, die ĂŒber den Kauf eines Echolotes nachdenken.

Doch ein Echolot kann weit mehr als viele denken und oft reicht ein kurzer Blick auf den Bildschirm nicht aus, um das Geschehen unter Wasser richtig zu verstehen. Also ist es wichtig, sich vor dem Kauf (oder spÀtestens der Anwendung) einige grundsÀtzliche Fragen zu stellen:

  • Was suche ich? Hotspots oder Fischsicheln?
  • Möchte ich lieber Fische am Grund oder im Freiwasser angeln?
  • Wie tief ist mein GewĂ€sser?
  • Brauche ich mein Echolot auch in den Ferien?
  • Nutze ich das Echolot auch im Meer?
  • Ist es wichtig fĂŒr mich, viele Strukturen unter Wasser zu erkennen?
  • Wie teuer darf mein Echolot sein?
  • Brauche ich eine Kartenfunktion mit GPS?

Einige dieser Fragen beantworten wir in diesem Artikel und viele mehr in unseren Echolot-Tipps.

2. Fischfinder im Jahr 2020

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Im Jahr 2019 hat sich wieder allerhand getan. So rutscht echtes CHIRP noch weiter in die mittlere Preisklasse. CHIRP empfehlen wir Dir deshalb inzwischen auf jeden Fall in die Kaufentscheidung mit aufzunehmen. Die modernen Fischfinder liefern aktuell sogar HD-Bilder von

  • der Beschaffenheit des GewĂ€ssergrunds,
  • der Temperatur,
  • der Sprungschicht,
  • der Tiefe
  • sowie exakte Informationen darĂŒber, ob die Fische an der OberflĂ€che, im Mittelwasser oder am GewĂ€ssergrund stehen.

Die Interpretation dieser Bilder ist das zu ĂŒberwindende Hindernis der meisten Angler. Ein Echolotbild ist mit Sicherheit nicht leicht zu interpretieren, da die genaue Position der Fische nur bei bestimmten Funktionen wie dem SideScan oder Multibeam (zu finden z. B. beim Garmin Panoptic) sichtbar wird.

In den meisten FÀllen wird jedoch das klassische 2D-Sonar genutzt. Hier kann nur mit ausreichend Erfahrung die genaue Position des Fisches oder des Hotspots am GewÀssergrund eingeschÀtzt werden.

ZusĂ€tzlich liefern Echolote eines nicht: Eindeutige Bilder vom gescannten Fisch. So dass Du niemals mit Sicherheit weißt, um was es sich da im Wasser genau handelt.

Um Position und gleichzeitig den Fisch zu bestimmten, hilft nur Wissen. Dieses ziehen sich die Echolot-Profis aus jahrelanger Erfahrung, Erfahrung und nochmals Erfahrung.

Diese kleine elitĂ€re Gruppe von ca. 20% der Angler, wird Jahr fĂŒr Jahr ca. 80% der Fische aus einem GewĂ€sser ziehen. Und das, obwohl sie oft nur wenige Meter neben einem stehen und magisch einen Fisch nach dem anderen drillen, wĂ€hrend einer selbst stundenlang das Wasser hypnotisiert. Ohne einen einzigen Fang fĂŒr sich verbuchen zu können.

Auch nicht viel erfolgsversprechender ist die “Taktik” ziellos von einem vermeintlich guten Spot zum anderen zu fahren. Bis die kostbare Angelzeit sich dem Ende neigt. Und der Erfolg in der Regel ebenso bescheiden ist.

Falls Du keine Lust mehr auf maue Tage und leere Kescher hast, musst Du Dir einen Wissensvorsprung aufbauen. Wenn Du das schafft, schafft Du es von der Masse der 80% mit den leeren Angelhaken (und MÀgen in die Klasse der 20% mit den Fischen. Nur so, wirst Du immer öfter zur richtigen Zeit am richtigen Spot sein.

Ein Echolot ist kein Schweizer Taschenmesser – einfach zu bedienen und trotzdem vielseitig einsetzbar. Raketenwissenschaft ist seine Bedienung aber genauso wenig. Und muss vor allem nicht kompliziert sein.

Lies hier nach, wie Du es in die Oberliga der Echolotprofis schaffst! Werde Echolot-Profi und fange mit 20% der Einstellungen 80% mehr Fische:

3. Auf was solltest Du beim Kauf eines Echolotes achten?

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Wie bereits erwĂ€hnt, ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass Du dich vor dem Kauf Deines persönlichen Echolots zuerst ausfĂŒhrlich informierst. Um dann in einem zweiten Schritt das GerĂ€t mit den passenden Funktionen, fĂŒr Deine ebenso persönlichen Anforderungen, auswĂ€hlen zu können.

Um Dir beim Entscheidungsprozess etwas unter die Arme zu greifen, haben wir Dir im folgenden Kapitel die wichtigsten Funktionen eines Echolots zusammengefasst. Sowie, welche Bedeutung wir diesen jeweils beimessen.

3.1 Essentielle Funktionen:

Auf Basis unserer jahrelangen Erfahrung haben wir Dir die wichtigsten Funktionen in einem Ranking zusammengestellt. Diese stellen fĂŒr uns die entscheidenden Kriterien beim Kauf eines Echolots dar. Ein Echolot, welches diese nicht besitzt, wĂŒrden wir heutzutage nicht mehr zum Kauf empfehlen.

1. Echter CHIRP-Geber – 100%

CHIRP bedeutet eine verbesserte Fischerkennung. Bei einzelnen Frequenzen können Fische nur in einem etwas weiterem Abstand zueinander als einzelne Fische erkannt werden. CHIRP macht es hingegen möglich auch eng zusammenstehende Fische als einzelne Fischsicheln anzuzeigen.

2. Der Geldbeutel – 95%

Im zweiten Schritt wĂŒrden wir dann auf den Geldbeutel achten und an den anderen Funktionen sparen. CHIRP comes first – alles Weitere ordnet sich dem verfĂŒgbaren Budget unter.

3. 15° bis 25° schmaler Öffnungswinkel beim Sendekegel – 91%

Allein ein möglichst schmaler Öffnungswinkel ermöglicht es die wahre Bodenstruktur unter Wasser einigermaßen zu erkennen und Bodenvertiefungen aufzuspĂŒren.

4. GPS Kartenfunktion – 85%

Nur mit einer GPS-Karte beim Angeln, findest Du die besten Hotspots. Und kannst diese außerdem fĂŒr zukĂŒnftige Angeltouren markieren. Außerdem ist es oft möglich die Tiefe wĂ€hrend der Fahrt aufzuzeichnen und dadurch einen fantastischen Überblick ĂŒber abfallende Kanten und UnterwasserhĂŒgel zu erhalten! GPS-Funktionen erhöhen des Weiteren die Sicherheit, falls einmal dunkle Wolken aufziehen sollte. Falls Du Dir GPS und eine Seekarte leisten kannst, solltest Du diese Investition tĂ€tigen.

5. Ein großes kontrastreiches und hochauflösendes Display – 83%

Viel Kontrast benötigen wir auf dem Wasser bei hellem Sonnenschein. Sonst ist nichts zu erkennen und das Echolot ist nutzlos. Die GrĂ¶ĂŸe und Auflösung des Display ist fĂŒr die detailscharfe Darstellung verantwortlich. Ein guter Geber liefert viele Details und das Display muss diese auch anzeigen können.

6. 2 Frequenzen einzeln nutzbar – 75%

Aus unserer Sicht bringt eine Kombination von 2 Frequenzen (DUAL Beam) nicht so viel, wie einzeln auswĂ€hlbare Frequenzen. Mit 2 einzelnen Frequenzen kann man sich der jeweiligen Situation entsprechend die passende der beiden anzeigen lassen. Zudem verwenden unterschiedliche Frequenzen oft auch unterschiedliche Öffnungswinkel.

3.2 Funktionen, die nice to have sind:

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Die folgenden Funktionen sind gut zu haben, aber nicht unerlĂ€sslich. Bei diesen kannst Du Dir demzufolge ĂŒberlegen, ob Du sie

  • erstens in ausreichendem Umfang nutzen wirst,
  • sodass zweitens der dafĂŒr zu zahlende Aufpreis auch Sinn macht.

1. 2 Frequenzen gleichzeitig nutzbar (DUAL-BEAM) – 60%

DUAL Beam hat sich bei den gĂŒnstigen und mittelpreisigen Echoloten durchgesetzt. Hier werden die Vorteile aus zwei Frequenzen kombiniert und das Ergebnisse in einem einzelnen Bild anzeigt. Der schmale Öffnungswinkel der einen Frequenz sorgt fĂŒr die detaillierte Bodenstruktur, wĂ€hrend der meiste breitere Öffnungswinkel der zweiten einen großen Bereich scannt und dadurch viele Fische anzeigt.

Der Nachteil hiervon ist, dass dadurch der Abstand der Fische vom Boot nicht genau eingrenzt werden kann (siehe Buch “Der große Echolot-Ratgeber” S. 67). In Zeiten von CHIRP verliert diese Funktion langsam an Bedeutung. Allerdings ist sie, aufgrund des breiteren Öffnungswinkels, zum Schleppfischen gut zu gebrauchen.

2. Down Imaging etc. 55%

Die bildgebenden Funktionen eines Echolotes sind schon toll, da man die Unterwasserwelt fast fotorealistisch betrachten kann. Wir unterscheiden aber zwingend zwischen

  • dem bildgebenden Sonar unter dem Boot (Down Scan, Down Imaging etc.)
  • und auf den Seiten (Side Scan etc.).

Das seitlich ausgerichtete Sonar ist wirklich der Hammer, da man die genaue Position von Angelstellen bestimmen und diese dadurch exakt anfahren kann. Bei der Variante nach unten, ist das nicht der Fall. Aus folgendem Grund bewerten wir diese Funktion als “nice to have” – Es ist der Preis. FĂŒr viele ist ein Side-Scan-Echolot einfach zu teuer in der Anschaffung.

3. Leistung ĂŒber 500 Watt in BinnengewĂ€ssern – 48%

FĂŒr die meisten europĂ€ischen BinnengewĂ€sser ist ein 500 Watt Echolot ausreichend, da es fĂŒr Tiefen bis zu 250 m konzipiert wurde.

4. W-Lan Funktion – 45%

W-Lan ist hip, W-Lan ist modern – und tatsĂ€chlich kann man mit dieser Funktion, die Details des Gebers auf einem grĂ¶ĂŸeren Tablet darstellen. Du sparst dadurch am eigentlichen Bildschirm, falls Du schon ein Tablet Dein Eigen nennst. In der QualitĂ€t unterscheiden sich die verschiedenen Fischfinder in

  • der Darstellung und Bildgebung,
  • der Bedienbarkeit.
  • und der Nutzerfreundlichkeit.

Die technischen Details wie

  • Anzahl der Sender / Geber / Schwinger,
  • der Sendeleistung,
  • der Auflösung des Bildschirms
  • und auch die abdeckbare Breite des Sendekegels (Geberkegel)

sind fĂŒr die meisten die kaufentscheidenden Punkte. Einige Echolote sind sogar fĂŒr Tiefen bis fast 1.000 m geeignet. Lowrance gibt fĂŒr den Elite 9x CHIRP Fischfinder ganze 914 m Tiefenleistung an.

Wobei jedem klar sein sollte, dass in einer solchen Tiefe nichts mehr mit zu interpretierenden Fischsicheln ist, denn die Frequenz von 50 kHz lĂ€sst diese Detailtreue nicht zu. Aber, um fĂŒr Fische interessante Stellen am GewĂ€ssergrund zu finden, sollte es reichen. Und ganz ehrlich. Wer von uns fischt schon in dieser Tiefe?

4. Die Grundlagen von Fischfindern:

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Entwickelt, so wie wir das Echolot heute kennen, wurde das Prinzip im zweiten Weltkrieg, um gegnerische U-Boote zu orten. Dabei werden Schallwellen mit ca. 1.440 m/s durch das Wasser geschickt und von Hindernissen reflektiert. Die reflektierten Wellen werden dann wiederum vom ursprĂŒnglichen Sender empfangen und in ein elektrisches Signal umgewandelt. 

GrundsĂ€tzlich ist ein Fischfinder eine bestimmte Echolot-Art. Der klassische Fischfinder sendet in einem konischen Kegel nach unten. Diese “2D-Frequenzen” werden anschließend zur Berechnung der Tiefe und Strukturen genutzt.

Vom Geber werden mehrere Pulse nacheinander abgegeben (Ping – Ping – Ping – 
). Die Signale machen sich nun – in einem Kegel auseinanderlaufend – auf dem Weg zum Grund. Je nach Tiefe und Austrittswinkel treffen die Schallwellen auf Hindernisse (sowie schlussendlich auf den Boden) und werden dabei mehr oder weniger stark reflektiert. Die vom Geber empfangenen Schallwellen werden schließlich vom Echolot verarbeitet, um ein Bild darzustellen.

Eine der wichtigsten Informationen ist die Leseweise des Bildschirms: Auf dem Fischfinder LCD findet man bei einem klassischen 2D-Sonar das aktuelle Bild rechts auf dem Display, welches dann nach links lĂ€uft. Du siehst also nur die Vergangenheit – oder das was hinter dem Boot liegt! An diesen Effekt musst Du Deine Angeltechnik anpassen.

Tipp

“Du fragst dich, welche Funktionen bei einem Echolot unverzichtbar sind und warum?” Lade Dir hier die kostenlosen Seiten unseres Echolot-Ratgebers herunter. (einfach auf der Seite hinter dem Link ein wenig nach unten scrollen)

4.1 Wie viel Watt sollte das Echolot haben?

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Je mehr Watt ein Echolot hat, desto grĂ¶ĂŸer ist seine Sendeleistung GrundsĂ€tzlich wird in den USA immer mehr Watt gefordert als bei uns. Der Grund ist ganz einfach. Dort gibt es sehr viele und große WettkĂ€mpfe mit Preisgeldern in Millionenhöhe.

Das bedeutet, dass die AnsprĂŒche an das GerĂ€t viel höher sind, denn jede Sekunde in einem dreistĂŒndigen Wettkampf zĂ€hlt. Hier in Deutschland ist das Wettkampfangeln in den meisten BundeslĂ€ndern verboten. Und falls nicht, dann Ă€hneln viele WettkĂ€mpfe doch eher einem typischen Angelvereinsausflug mit gemĂŒtlichem Sitzen am GewĂ€sserrand.

Doch nun zurĂŒck zur Wattzahl. Angegeben wird die Leistung in Watt (RMS). RMS steht fĂŒr Rout Mean Square, was den Mittelwert der Leistung aller Frequenzen beschreibt. Die Wattangabe entscheidet ĂŒber die StĂ€rke des Signals, das in die Tiefe geschickt wird. Je tiefer Du fischt, desto höher sollte demzufolge die Wattzahl sein.

Auch muss sie hoch sein, wenn die genutzte Frequenz hoch ist. Du kannst das mit dem Zurufen eines Freundes vergleichen. Je weiter dieser von Dir weg steht, desto lauter musst Du nach ihm rufen. Und wer eine piepsige Stimme hat, muss dementsprechend mehr Kraft in die Stimme legen, um gehört zu werden (hohe Frequenz =  Police Academy lĂ€sst grĂŒĂŸen).

Die RMS-Angabe bei Echoloten ist der wichtigste Wert, da hier nicht mit hohen Watt-Angaben (Peak to Peak) die Leistung hochgeschummelt werden kann!

Schon mittelpreisige GerĂ€te wie z. B. das Humminbird Helix 12 CHIRP MEGA SI GPS  (ca. 3.000€) haben eine Sendeleistung von 1.000 Watt (RMS) bei sagenhaften 8.000 Watt (Peak to Peak). WĂ€hrend gĂŒnstigere GerĂ€te wie der Garmin Striker 4 (ab ca. 140€) auf eine Leistung von 200 Watt (RMS) kommen. Trotzdem kann das gĂŒnstigere Modell in ĂŒber 400 m Tiefe senden, wĂ€hrend das Modell von Humminbird nur 122 m als maximale Tiefenleistung angibt.

Hier kommt es konkret darauf an, was Du mit dem Echolot machen möchtest. Normalweise wird vom GerÀt die benutzte Wattzahl automatisch nach Tiefe gesteuert. In flachen GewÀssern bis 50 m reicht eine geringe Wattzahl von 100 Watt aus, wÀhrend in tieferen GewÀssern die Leistung voll ausgereizt werden muss.

4.2 Welche Frequenz ist bei einem Fischfinder am besten?

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Echolot_Angeln_Interpretation_Schallbild

Die Dauer bis zur RĂŒckkehr der Schallwelle (Echo) ist die Grundlage fĂŒr die Berechnung der Entfernung zum Objekt.

Der Geber befindet sich im Wasser und gibt nach unten Hochspannungsimpulse im Ultraschallbereich ab. Auf dem Weg nach unten treffen die Schallwellen auf Hindernisse, wie z. B. Äste, im Wasser schwimmende GegenstĂ€nde, Felsen, den Grund oder eben Fische und ganze FischschwĂ€rme. Trifft eine Schallwelle auf ein Hindernis – spĂ€testens den Grund – dann wird sie reflektiert, um wieder vom Geber empfangen zu werden.

Die Software des Echolots rechnet nun die empfangenen Signale in ein Bild um und stellt dieses auf dem Display dar. Dabei wird anhand der empfangenen Signale berechnet, ob es sich um einen Fisch, GeÀst oder einen harten bzw. weichen Untergrund handelt.

Die meisten Echolote arbeiten im 2D-Sonarbereich mit einer Frequenz von 50 kHz bis 200 kHz. Die WellenlĂ€nge bei 200 kHz ist wesentlich kĂŒrzer als bei 50 kHz (WellenlĂ€nge Ultraschall – 7,5 mm bis 30 mm), sodass hier viel mehr Details erfasst werden. Treffen mit einer höheren Frequenz doch mehr Schallwellen auf das Objekt und werden wieder nach oben reflektiert.

39-Frequenz-der-Schallwelle-beim-Angeln-mit-FischfinderBei einer hohen Frequenz sind die einzelnen Schallwellen kĂŒrzer als bei einer niedrigen Frequenz.

 

Die meisten unterschĂ€tzen die Wirkung von Schallwellen. Die jeweilige Frequenz hat einen großen Einfluss darauf, in welchem Abstand Fische zueinander ĂŒberhaupt als einzelne Fische erkannt werden. Der Unterschied ist hier gewaltig. Bei 50 kHz können Fische, die enger als 50 cm zueinander stehen, nicht als einzelne Fische erkannt werden.

Dies hÀngt direkt mit der Entfernungsauslösung zusammen und sollte jedem Echolotbesitzer und -kÀufer bewusst sein.

Falls Du Probleme bei der Vorstellung der Funktionsweise der Schallwellen hast, dann nimm ein Blatt Papier und zeichne auf einer Linie Punkte im Abstand von 7,5 mm (200 kHz). Daneben wiederhole das ganze mit einem Abstand von 30 mm (50 kHz). Lege nun einen Gegenstand – wie z. B. Deinen SchlĂŒssel – auf die Punkte. Du wirst sehen, dass bei einem Abstand von 7,5 mm viel mehr Punkte den SchlĂŒssel treffen als bei 30 mm (kĂŒrzere WellenlĂ€nge = höhere Frequenz beim Echolot).

Vorteile einer tiefen Frequenz

Andererseits bietet eine hohe Frequenz auch Vorteile. Da die WellenlĂ€nge von 50 kHz grĂ¶ĂŸer ist, bietet das Wasser weniger Widerstand und man erreicht eine grĂ¶ĂŸere Tiefe. Genauso kann die Bodenbeschaffenheit besser erkannt werden, da die Schallwellen tiefer in den Boden eindringen können, bevor sie vom Untergrund reflektiert werden.

Das ist unter anderem wichtig fĂŒr das Angeln in großen Tiefen von mehr als 200 Metern wie z. B. in Norwegen. In diesen Tiefen werden die Schallwellen einer 200 kHz Frequenz den Grund der Fjorde oft nicht erreichen, so dass es auch kein Echo geben kann. Im Ergebnis bleibt der Bildschirm leer und zeigt gar nichts an.

Vorteile von 200 kHz:

  • Detailreichere Bilder und Informationen,
  • kleine Hindernisse werden erkannt,
  • schmale Sendekegeln, welche die Tiefe besser erfassen
  • und eng zusammenstehende Fische werden als einzelne Fischsicheln angezeigt.

Nachteile von 200 kHz:

  • Der kleine Abstrahlwinkel scannt ebenso einen kleinen Bereich,
  • Informationen außerhalb des Sendekegels werden nicht erfasst
  • und nicht fĂŒr grĂ¶ĂŸere Tiefen (ab 150m) geeignet.

Vorteile von 83 kHz:

  • Großer Bereich, der vom Echolot erfasst wird (meist 60° Abstrahlwinkel)
  • und kann fĂŒr grĂ¶ĂŸere Tiefen benutzt werden.

Nachteile von 83 kHz:

  • Die Informationen des gescannten Bereichs sind nicht so detailreich,
  • FischschwĂ€rme werden oft nur als eine ĂŒbersichtlich dichte PunkteanhĂ€ufung angezeigt
  • und in grĂ¶ĂŸeren Tiefen gibt es zu viele Informationen, die nicht dargestellt werden können.

4.3 Welcher Öffnungswinkel ist bei einem Echolot-Geber der beste?

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Der Kristall ist verantwortlich fĂŒr die Frequenz und fĂŒr den Öffnungswinkel der erzeugten Schallwellen. Oder anders ausgedrĂŒckt: In welchem Winkel verlassen die Schallwellen den Geber? Der Kristall ist meistens rund, von zwei Seiten elektrisch leitend beschichtet und mit dem Geber verbunden. Als Beispiel: Der Durchmesser eines 200 kHz und 20° Kristalls betrĂ€gt ca. 2,5 cm. Jedes Jahr werden diese Kristalle jedoch kleiner, wobei sie allerdings aufgrund der Physik in ihrer Miniaturisierung beschrĂ€nkt sind.

Wie sieht so ein Kristall aus? Und was bedeutet ein unterschiedlich großer Öffnungswinkel in der Praxis?

 

Kristall-bei-einem-Fischecholot-oeffnungswinkel

 

Viele der gĂ€ngigen Fischfinder arbeiten mit einer Frequenz von 200 kHz und einem Winkel von 20° bis 28°. Bei dieser Frequenz und einem 20° Öffnungswinkel treffen die Schallwellen in 10 m Tiefe mit einem Durchmesser von ca. 3,5 m auf, was einer FlĂ€che von 9 qm entspricht. 9 qm ist ungefĂ€hr die GrundflĂ€che eines kleinen Badezimmers. BetrĂ€gt der Öffnungswinkel des Kristalls 60°, betrĂ€gt der Durchmesser der Schallwellen in 10 m Tiefe jedoch bereits 11,50 m.

Das wiederum bedeutet, dass die erfasste FlĂ€che 104 qm entspricht – die FlĂ€che einer grĂ¶ĂŸeren Wohnung. Lass mich Dir an dieser Stelle diese Zahlen noch einmal verdeutlichen. Stell Dir eine 104 qm große Wohnung im ersten Stock eines Hauses vor. In der KĂŒche wird ein gut 80 cm langer Hecht platziert. Im 4. Stock steht das Echolot, pingt und wir verfolgen das Bild.

Fischfinder-angeln-Zusammenhang-Kegeldurchmesser-und-Wassertiefe
Ein Fisch in 10 Meter Tiefe

Wow, da ist eine große Fischsichel in 10 Meter Tiefe. Doch was nun? Köder auspacken und reinschmeißen? Wir sehen ja nur, dass dort eine große Fischsichel irgendwo in 10 Meter Tiefe ist. Aber, wo sich der Fisch genau befindet – in der KĂŒche, dem Bad oder doch in der Ecke des Wohnzimmers – kann uns das Echolot nicht zeigen.

Wir mĂŒssten die gesamte Wohnung mit unserem Jig abtasten und hoffen, dass wir zufĂ€llig in die NĂ€he des Hechtes kommen. Der darĂŒber hinaus immer noch da sein und in diesem Moment zubeissen muss.

Du siehst: Die Auswahl der Frequenz und des Öffnungswinkels ist Ă€ußerst wichtig fĂŒr das praktische Angeln. Ein tolles und vor allem gĂŒnstiges Echolot alleine reicht nicht aus, um raus zu fahren, Fische zu finden und Bang – der Meterhecht beisst an. Das System Echolot wird hĂ€ufig in seiner KomplexitĂ€t und den physikalischen Grenzen unterschĂ€tzt.

Der große Echlotratgeber – Das sagen die Leser:

“Kein Vortrag, kein Presseartikel oder Bericht, Nein sogar keine Online-Schulung oder gar ein 365 Tage Support, vermittelt so viele essentielle Kenntnisse, wie dieses Buch.

“Dir wird klar, dass du dein Echolot bisher sehr ineffizient genutzt hast und dass dir eine Menge verborgen geblieben ist.”

“Mir ist Stand Juni 2017 kein anderes Buch bekannt, das diesen Ansatz so konsequent verfolgt.”

“In 4 Stunden habe ich mehr ĂŒber Echolote gelernt, als in 30 Jahren praktischer Erfahrung.

4.4 Mehrere Frequenzen gleichzeitig nutzen: Wie geht das?

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Der Kristall eines Echolotes kann je nach Herstellungsweise mehrere Frequenzen – und manchmal auch unterschiedliche Öffnungswinkel – haben. So ist eine gĂ€ngige Konfiguration, dass ein Geber 200 kHz Schallwellen in einem schmalen Winkel abstrahlt. Sowie diejenigen mit 83 kHz in einem breiten. Der Vorteil ist dabei, dass die 200 kHz sehr detailliert unter dem Boot und die 83 kHz weit nach außen (rund um das Boot) Echos von Fischen erzeugen.

So erhĂ€ltst Du einen schönen Rundum-Blick darĂŒber, was unter Wasser so passiert. Humminbird-Echolote z. B. können die unterschiedlichen Frequenzen getrennt auf einem geteilten Bildschirm darstellen. Das ist ein großer Vorteil, da Du so unterscheiden kannst, welche Signale unter dem Boot entstanden sind. Und welche Fischsicheln wohl Fische in großer Entfernung darstellen. (Auszug aus “Der große Echolot-Ratgeber S. 83: Vor- und Nachteile breiter und schmaler Sonarkegel.)

4.5 Dual Beam – Was ist das?

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Beim Dual Beam werden die Echos beider Frequenzen mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln zusammengefasst und in einem Bild dargestellt. FĂŒr AnfĂ€nger beim Echolot-Angeln ist Dual Beam eine gute Sache. Du wirst nicht mit unterschiedlichen Bildern verwirrt und erhĂ€ltst viele Informationen auf einen Blick. Möchtest Du mehr und ein grĂ¶ĂŸeres Spektrum Deines Echolotes nutzen, sind hingegen getrennt darstellbare Frequenzen und Öffnungswinkel von Vorteil.

echolot-angeln-dual-beam-funktionsweise

Die meisten Fischfinder-Modelle haben seit 2017 ab einer Preisklasse von ca. 170 € einen Dual Beam. D. h., dass diese gleichzeitig auf zwei Frequenzen senden und so ein genaueres Bild darstellen können. Sonderfunktionen wie Down Imaging oder Side Imaging sind auch in diesem Jahr wieder im Preis gefallen. So bekommst Du die DownImaging- / DownVĂŒ-Funktion schon fĂŒr unter 300€ (Beispiel Garmin Striker 5 DV).

Tipp

Der DUAL Beam ist gerade fĂŒr das Schleppfischen eine Lösung, denn er verbindet die Vorteile beider Frequenzen und eliminiert dadurch teilweise die Nachteile. Die duale Anzeige beider Frequenzen auf einem geteilten Bildschirm wĂ€re dazu die Krönung.

Der Geberwinkel und der gescannte Durchmesser:

 

echolot_angeln_durchmesser_berechnen

 

Mit Hilfe der folgenden Tabelle kannst Du ungefĂ€hr den gescannten Durchmesser Deines Fischfinders abschĂ€tzen. So hast Du einen ganz guten Überblick, welcher Bereich auf dem Display angezeigt wird. Der Durchmesser, den die Schallwellen am Grund abdecken, wird wie folgt berechnet:

(Durchmesser) d = 2 * tan(α/2) * h (Tiefe)


Tiefe

Durchmesser Sonarkegel bei 20° Öffnungswinkel

Durchmesser Sonarkegel bei 60° Öffnungswinkel
5 m 1,75 m 5,75 m
10 m 3,5 m 11,5 m
20 m 7 m 23 m
30 m 10,5 m 34,5 m

 

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4.6 Wie entsteht die Fischsichel?

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So entsteht eine Fischsichel beim Fischfinder-Angeln

Dieses Bild vermittelt Dir einen Eindruck, wie die perfekte Fischsichel entsteht: Der Fisch tritt in den Sendekegel ein und die Entfernung vom Fisch zum Geber wird gemessen. Daraufhin wird das Signal dargestellt. Nun bewegt sich der Fisch Richtung Boot und der Abstand zum Geber verkĂŒrzt sich. Das Fischbild wandert nun höher und zeigt an der Spitze die echte Tiefe des Fisches an, also den kĂŒrzesten Abstand zum Geber. Nun verlĂ€sst der Fisch wieder langsam den Sonarkegel und entfernt sich vom Boot. Der Abstand wird wieder grĂ¶ĂŸer und die angezeigten Bildpunkte sinken. Beim vollstĂ€ndigen Durchqueren ergibt das eine Fischsichel.

Jedoch: Eine perfekte Fischsichel kommt selten vor

Viel öfter streifen die Fische den Sonarkegel nur oder bewegen sich in LĂ€ngsrichtung des Bootes. In beiden FĂ€llen sieht die Fischsichel anders aus. Entweder ist eine Seite der Sichel zu dick oder dĂŒnn dargestellt oder ein Sichelende fehlt komplett. Das passiert, weil sich die einzelnen Sicheln ĂŒbereinander stapeln.

ZwangslÀufig stellen sich verschiedene Fragen:

  • Wo befinden sich die Raub- und wo die Beutefische?
  • Falls die großen Sicheln die Raubfische sind, wie kann ich sie angeln?
  • Befinden sie sich links oder rechts vom Boot?
  • Selbst die einfache Frage, in welcher Tiefe die Fische stehen, muss interpretiert und kann nicht einfach von der Tiefenskala abgelesen werden.

Lesenswert: In welcher Tiefe steht der Fisch wirklich?

Interpretation_einer_Fischsichel_beim_Echolot_Angeln

Die (oftmals nicht ganz einfache) Aufgabe ist es nun die Fischsichel zu interpretieren und auf Basis davon die Entscheidung zu treffen, ob sich der Angelplatz lohnt oder nicht. HĂ€ufig wird dabei allerdings die Bootsgeschwindigkeit unterschĂ€tzt. Denn auch diese beeinflusst die GrĂ¶ĂŸe der Fischsicheln. Ganz hĂ€ufig hören wir in GesprĂ€chen mit anderen Echolotbesitzern außerdem , dass diese so lange mit dem Boot herumfahren, bis schöne große Fischsicheln auf dem Bildschirm zu sehen sind. An einer solchen Stelle wird in weiterer Folge angehalten und geangelt.

Aus unserer Sicht ist das jedoch eine der Hauptursachen fĂŒr die Verschwendung von Benzin und Zeit. Das Ergebnis ist, dass effektiv weniger Zeit zum Angeln ĂŒbrig bleibt.

Merke deshalb: Fischsicheln sind gut – die Darstellung des Grundes ist jedoch wichtiger. Sie zeigt Dir nĂ€mlich die interessanten AngelplĂ€tze, welche fĂŒr den Erfolg verantwortlich sind und den erfolgreichen vom erfolglosen Angler trennen.

Dieses Thema ist so spannend und umfangreich, dass wir all unser Wissen im Echolot-Profikurs zusammengepackt haben. Denn, die vom Fischfinder gelieferten Bilder richtig zu interpretieren, ist die Voraussetzung Hotspots zu finden und in weiterer Folge mehr Fische zu fangen. Deshalb nutzen wir in unserem Kurs ĂŒber 1.000 Bilder, um Hotspots richtig zu erklĂ€ren – und wie Du sie vor allem mit dem Echolot findest.

4.7 Was wird auf dem Echolotbild dargestellt?

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Das Echolotbild wird immer von rechts nach links gelesen. Im folgenden Bild siehst Du die klassische 2D-Anzeige. Das heißt, dass die Informationen

  • durch einen konischen Schallkegel gewonnen,
  • dann ausgewertet
  • und schließlich angezeigt werden.

Dadurch siehst Du nur, was schon vergangen ist. Die am kĂŒrzesten zurĂŒckliegenden Informationen befinden sich wie bereits erwĂ€hnt ganz rechts.

Aktuelle Informationen – also, was sich gerade innerhalb des Sendekegels befindet – kann ausschließlich durch die A-Scope oder RTS-Anzeige dargestellt werden, falls Du diese bei Deinem Echolot zur VerfĂŒgung hast.

Kurz zur Information: Wir angeln nie ohne diese Anzeige!

Echolot_Angeln-Interpretation-Echolotbild

 

In folgende Informationen untergliedert sich die Anzeige:

  1. Farbskala (gelb = stĂ€rkstes Echo – dunkelblau = schwĂ€chstes Echo),
  2. je nach Einstellung A-Scope oder RTS,
  3. Bodenlinie,
  4. einzelne Fische,
  5. Fischschwarm,
  6. OberflÀchenstörungen,
  7. aktuelle Wassertiefe,
  8. aktuelle Bootsgeschwindigkeit,
  9. aktuelle Wassertemperatur,
  10. aktuelle Geberfrequenz.

4.8 Was ist CHIRP?

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Als CHIRP-Sonar sendet der Geber nicht nur eine Schallwelle einer festen Frequenz in Richtung Boden, sondern gleichzeitig auf mehreren benachbarten Frequenzen. Dadurch kann ein deutlich detailreicheres Bild dargestellt werden, da auch deutlich mehr Informationen zurĂŒckkommen. Mit umso mehr Frequenzen ein Fischfinder arbeitet, umso besser wird das Ergebnis.

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Beim traditionellen Sonar wird eine Schallwelle in einer Frequenz abgegeben.

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Beim CHIRP-Sonar werden Schallwellen in verschiedenen Frequenzen abgegeben. Die Auflösung und DetailschÀrfe steigen dadurch an.

Als Echolot mit 2 CHIRP-Sendern verbindet Raymarine bei seinen Dragonfly-Fischfindern den CHIRP-Kanal mit einem weiteren fĂŒr Down-Vision, was unvorstellbar klare Bilder der Zielfische ergibt. Zu beachten ist, dass man die Angabe CHIRP bei einem Echolot genau lesen sollte. Manche Hersteller bieten CHIRP bei den 2D-Sonaren an, andere bei den “DownVison” / “DownVĂŒ” etc. Dazu mehr in unserem ausfĂŒhrlichen Echolot-Test.

Was ist DownScan Imaging (Lowrance), Down Imaging (Humminbird), ClearVĂŒ (Garmin, bis 2016 DownVĂŒ), DownVision (Raymarine)?

  • Hier wird mit einer möglichst hohen Frequenz – meistens 200, 455, 800 oder sogar 1200 kHz (Humminbird Mega Imaging) – direkt unter dem Boot gemessen.
  • Es werden keine konischen Kegel erzeugt, sondern breiter und schmal gesendet.
  • Die Schallwellen reichen aufgrund der hohen Frequenz nicht so tief, sodass diese Technologie eher fĂŒr das SĂŒĂŸwasser (wie heimische Seen und FlĂŒsse) geeignet ist. (400 kHz 40 bis 70, 1200 kHz 30 bis 40 Meter).
  • Je höher die Frequenz, desto detailreicher werden die Bilder. Bei modernen GerĂ€ten entstehen fotorealistische Abbildungen.

Was ist Side Imaging (Humminbird), Structure Scan (Lowrance), SideVĂŒ (Garmin)?

Die CremĂ© de la CremĂ© der Fischfinder kann auch zur Seite schauen. Hier werden zu beiden Seiten des Bootes Schallwellen abgegeben und somit zwei zusĂ€tzliche Bilder, nĂ€mlich links und rechts vom Boot, erzeugt. Die Anzeige auf dem Bildschirm ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedĂŒrftig, aber bei hĂ€ufiger Benutzung möchte man dieses Feature nicht mehr missen. Du musst dabei gedanklich das Bild in der Mitte einknicken und beide Seiten nach unten klappen. So erkennst Du nicht nur die Tiefe des Zielfisches, sondern ebenso den genauen seitlichen Standort.

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Beim SideScan sendet das Echolot-Sonar den Schall zu beiden Seiten.

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Die Echolotbilder von beiden Seiten des Bootes werden geteilt dargestellt. Die Interpretation des Bildes dauert deshalb (zumidnest zu Beginn) seine Zeit.

Structure Scan HD ist eine eingetragene Marke vom Echolothersteller Lowrance. Es ist ein separates Modul, welches die Vorteile von DownScan Imagingℱ (DSI) und SideScan verbindet und daraus ein fotorealistisches Bild der gesamten Unterwasserwelt unter und neben dem Boot erzeugt. Auch hier werden wieder die zwei Frequenzen 455 kHz und 800 kHz eingesetzt, um aus den dreidimensionalen Daten ein zwei dimensionales Bild fĂŒr das Display zu erzeugen. Bis zu einer Wassertiefe von ca. 50 m können so realistische Bilder rund um das Boot in einem Umkreis von ca. 76 m generiert werden. So erhĂ€ltst Du einen umfassenden Überblick, was unter und neben Deinen FĂŒssen passiert, um sofort die besten Hotspots aufzusuchen und Dir stundenlanges Suchen zu ersparen. Den mit Structure Scan sieht ein versunkener Baum auch aus wie ein Baum und Felsen werden als Felsen angezeigt. Du siehst außerdem genau die Entfernung und die Tiefe der Objekte. Du musst die Meisteraufgabe der Echolot-Interpretation nun nicht mehr vollstĂ€ndig beherrschen. Der Spass kostet auch natĂŒrlich mehr als ein herkömmliches Echolot. Mit dem Model HDS-7 der dritten Generation aus der Lowrance HDS-Live-Serie kannst du jedoch schon den Einstieg wagen. 

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4.9 Haltbarkeit und Pflege:

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Sei vorsichtig bei der Verwendung des Displays. Gerade die kleineren Modelle werden oft an- und abgebaut, sodass sie stĂ€ndig in Taschen unterwegs sind. Und in Angeltaschen wimmelt es nur so vor spitzen Dingen. Ist das Display einmal beschĂ€digt kann es teilweise nicht ohne große Kosten repariert werden. Oft ist eine Reparatur gar nicht mehr möglich, so dass die Displayeinheit neu angeschafft werden muss – ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Benutze zur Reinigung nur warmes Frischwasser und gegebenenfalls ein wenig SpĂŒlmittel. Zum Wischen empfehlen wir, keine PapiertĂŒcher wie KĂŒchenpapier zu benutzen, sondern am Besten ein Microfasertuch. Lass den Fischfinder niemals lĂ€nger starker Hitze ausgesetzt, z. B. bei starkem Sonneneinstrahlung im Auto. Die extrem hohen Temperaturen können die Elektronik zerstören.
 
Obwohl die LCD-Einheit wasserdicht ist, solltest Du sie niemals unter laufendem Wasser reinigen. Bei starker Verschmutzung kannst Du die Einheit gerne an der OberflĂ€che eines WasserbehĂ€ltnisses “einweichen” lassen, aber niemals unter Wasser drĂŒcken. Der Wasserdruck könnte zu hoch sein und das GerĂ€t dadurch zerstören. Benutze, wie bereits oben beschrieben, nur weiche TĂŒcher, um das LCD-Display nicht zu zerkratzen. Glasreiniger oder andere chemische Reiniger haben am Fischfinder nichts zu suchen. 
 
Hier haben wir haben ein Video zur Echolot-Reinigung bei kayakflyguy.com gefunden und untertitelt:

Der Geber ist fĂŒr die Details zustĂ€ndig und muss dementsprechend gepflegt werden! Da er stĂ€ndig im Kontakt mit Wasser ist, lagern sich Kleinstpartikel und Algen ab. Reinige den Geber jedes Jahr mit klarem Wasser. Vorsicht bei Antifouling: Nicht alle diesbezĂŒglichen Mittel sind fĂŒr Geber geeignet. Hier gibt es in diversen Shops spezielle Antifoulingpasten.

Wann sollte der Geber getauscht werden?

Ein Geber aus Kunststoff hĂ€lt bei normalem Gebrauch (regelmĂ€ĂŸige AngelausflĂŒge von FrĂŒhling bis Herbst) ca. 6 bis 8 Jahre. Danach lĂ€sst die Leistung spĂŒrbar nach. Meistens erkennt man das selbst nicht, da sich lediglich die Details des Bildes StĂŒck fĂŒr StĂŒck reduzieren. Man selbst hat ja keinen Vergleich mehr zu der ursprĂŒnglichen Bildschirmanzeige zum Zeitpunkt des Kaufs.

Aus unserer Erfahrung hat sich deshalb Folgendes bewÀhrt:

  • Kurz nach der Anschaffung stellst Du alle Automatikeinstellungen auf manuell.
  • Notiere Dir diese Einstellungen, nimm ein Foto der Anzeige auf und speichere dieses.
  • Nach spĂ€testens 5 Jahren wiederholst Du den Vorgang und kannst so deutlich erkennen, ob sich die QualitĂ€t der Anzeige verĂ€ndert hat.

Btw 
 sollte das Bild schlechter geworden sein, hast Du ein gutes Argument gegenĂŒber Deinem Partner (oder Partnerin), dass eine Neuanschaffung notwendig ist.

4.10 Eine Echolotversicherung – Gibt es das?

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Echolote sind beliebtes Diebesgut. Sie sind leicht zu entfernen und auf dem Zweitmarkt bringen neue und vor allem große GerĂ€te einiges an Geld. Man kann Echolote allerdings nicht einzeln versichern. Sie sind ĂŒber die Haftpflichtversicherung des Bootes oder des Bootsschuppens versichert. Bei Einbruch / Diebstahl oder BeschĂ€digung im Zuge eines Einbruches leistet die Versicherung laut den jeweiligen Versicherungsbedingungen Ersatz. FĂŒr einen Leistungsanspruch muss das Echolot und auch die anderen elektronischen Komponenten der Versicherung als Inventar gemeldet worden sein. ZusĂ€tzlich solltest Du zur Sicherheit den Kaufbeleg sorgfĂ€ltig aufbewahren.

Nutzt Du einen teuren Geber, muss darĂŒber hinaus zwingend jede GrundberĂŒhrung dem Versicherer angezeigt werden. Geht der Geber spĂ€ter kaputt und der Schaden kann eindeutig auf einen lĂ€nger zurĂŒckliegenden Grundkontakt zurĂŒckgefĂŒhrt werden, wird die Versicherung diesen ansonsten nicht mehr ĂŒbernehmen. Als Versicherter ist man nĂ€mlich verpflichtet, einen möglichen Schaden zeitnah zu melden.

4.11 Fehler bei der Messung:

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Der Geber erzeugt wie ferroelektrische Lautsprecher Schallwellen und schickt sie in Richtung Grund. Werden diese reflektiert und kommen zurĂŒck, wandelt er die Informationen in ein Bild um. Nun gibt es da Allerlei auf dem Weg zum Grund und zurĂŒck, was die Schallwellen beeinflusst.

  • Ist das Wasser warm und salzig, bewegen sich die Schallwellen schneller. Sind also wieder schneller zurĂŒck beim Schwinger. Das hat Auswirkungen auf die Tiefenmessung, welche in diesem Fall durchaus falsche Werte anzeigen kann.
  • Ist das Wasser kĂŒhl und sĂŒĂŸ, brauchen die Schallwellen lĂ€nger fĂŒr den gleichen Weg – was ebenso Auswirkungen auf die Tiefenmessung hat.
  • Des Weiteren gibt es im Salzwasser mehr Schwebeteilchen wie Plankton oder andere Kleintiere, welche die Signale stören.
  • Signale von 50 kHz können nicht so schnell im Salzwasser gestört werden wie Frequenzen von 200 kHz.

Der hÀufigste Fehler, warum Du ein schlechtes Bild erhÀltst:

Der Geber ist nicht richtig montiert – Das Echolot sendet die Schallwelle zu weit nach vorne oder nach hinten aus. Das Echo kommt nun viel schwĂ€cher sowie verzögert zum Geber zurĂŒck, sodass eine falsche Tiefe angegeben und unklare Bilder dargestellt werden. Das Ergebnis: Man angelt an den Fischen vorbei.

Ebenso Ă€ndert sich die Neigung des Gebers bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Bootes. Orientiere Dich bei der Montage des Gebers deshalb immer an der Bedienungsanleitung. HĂ€ufig werden von den Herstellern sogar eigene Schablonen zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Fischfinder_Angeln_Geber_Fehler
Hier zwei unterschiedlich montierte Geber. Sie unterscheiden sich in der GrĂ¶ĂŸe und im Winkel. Der große Geber ist beweglich und kann sich der Wasserströmung anpassen.

Der Geber kann außerdem zu dicht am Propeller montiert sein, sodass die entstehenden Luftblasen (Kavitation) das Bild verfĂ€lschen. Durch die Luftblasen können die Schallwellen nicht durch, sodass keine Messwerte angezeigt werden. Die gemessenen Werte innerhalb der Kavitation sind stĂ€rker als die Signale vom Boden oder gar von Fischen.

Dumm ist dann wirklich, wenn man viel Geld ausgegeben hat und sich Ă€rgert, dass das Echolot keine Tiefe oder Signale anzeigt. Schuld ist man allerdings selbst, nur weiß man es nicht. Vermeide des Weiteren eine Montage an scharfen Kanten am Rumpf des Bootes, wo ebenfalls Luftverwirbelungen entstehen können.

Bei VerdrĂ€nger-Booten montiere den Geber im vorderen Drittel des Bootes. Hier solltest Du einen Durchbruchgeber nutzen. So ist er weit genug vom Motor entfernt. Kommst Du mit Deinem Boot in Gleitfahrt, dann montiere den Geber möglichst mittig unterm Boot, so dass immer Wasserkontakt ohne große Verwirbelungen besteht.

Fazit: Die richtige Montage des Gebers ist essentiell, um korrekte Informationen zu erhalten.

Nur bei langsamer Fahrt ist ohne große Probleme eine Montage mit Heckschwinger möglich, da die etwas hochwertigeren Echolot-Modelle diese Turbulenzen sehr gut wegstecken. Sprich mit spezieller Software ausblenden.

Der hÀufigste Fehler bei der Bedienung:

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Die Bildlaufgeschwindigkeit (Pingspeed) ist zu hoch. Fast jeder Echolotbesitzer hat diese Einstellung auf Auto oder Maximum gesetzt und die Auswirkungen dabei nicht bedacht. Eine geringere Bildlaufgeschwindigkeit erhöht nÀmlich die Wahrscheinlichkeit bisher unentdeckte Hotspots zu finden.

Sie muss beim Suchen der perfekten Angelstelle auf ein der Bootsgeschwindigkeit abgestimmtes Minimum reduziert werden. Nur so erhĂ€ltst Du einen guten Überblick ĂŒber die letzten zwei Minuten der Fahrt. Diese Einstellung ist mĂ€chtig genug, den einen Hotspot zu finden, an dem alle anderen vorbei fahren. Mehr Infos zu diesem Thema findest Du in Kapitel 7 des Echolot-Ratgebers auf ĂŒber 10 ausfĂŒhrlichen Seiten.

Die technische Leistung:

Was ist ein Schwarm und was sind kleine oder mittlere Fische fĂŒr ein Echolot? Hier bedeutet die Interpretation einfach Erfahrung. Diese Erfahrung kannst Du Dir entweder in Jahren erarbeiten oder Du nutzt Informationsquellen wie das Internet (z. B. unsere Webseite). Leider gibt es nur wenige deutschsprachige BĂŒcher zum Thema Echolot-Angeln. Wenn dann nur wissenschaftliche AusfĂŒhrungen oder fremdsprachige Werke.

Externe Störquellen:

  • Externe Störquellen sind z. B. andere Boote. So kann das Schraubenwasser vorbeifahrender Schiffe fehlerhafte Messwerte liefern. Da es sich hierbei meist um kurzzeitige Störungen handelt, sind diese jedoch zu vernachlĂ€ssigen.
  • Ebenso können von der eigenen Bordelektronik elektrische Störungen verursacht werden. Diese Hochfrequenzstörungen gehen meist vom Motor oder der Lichtmaschine aus. Die Folgen sind falsche Tiefenangaben.
  • Fremde Echolote, die auf der gleichen Frequenz senden, können ebenfalls die Signale stören und falsche Daten verursachen. Dies geschieht oft, wenn mehrere Angler mit dem Boot in der NĂ€he eines beliebten Hotspots stehen und alle ihr Echolot z. B. mit 200 kHz betreiben. In der Praxis bedeutet das, dass aus allen Richtungen Schallwellen von 200 kHz erzeugt und die entstehenden Echos von allen Gebern aller Boote empfangen werden. Als Folge werden nicht nur falsche Tiefenangaben erzeugt, sondern darĂŒber hinaus auch Fische angezeigt, wo keine sind. Allein das Einstellen einer anderen Frequenz oder die Benutzung von der CHIRP-Funktion kann hier helfen.

Damit wĂ€ren am Ende unseres Ratgebers zum Thema “Angeln mit Fischfinder” angelangt. Wir hoffen, er war hilfreich fĂŒr Dich und Du hast einige neue Informationen mitnehmen können. Auf jeden Fall bist Du jetzt schon ein paar Schritte nĂ€her daran Dich Echolot-Experte nennen zu können.

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