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Angeln

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2.4
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Kein Fisch ohne stabile Bootsrute. Gerade auf dem Wasser sollte man auf Qualität, wie z.B. auf ein starkes Rückrad, ordentliche Beringung und saubere Schnurführung achten. Weitwurfeigenschaften kann man ein wenig vernachlässigen, da man mit dem Boot mobil ist und man den Fisch eher in der Tiefe angelt. Deshalb sind Bootsruten i.d.R. nicht länger als 2,40 m. Wir haben für Euch ein paar Ruten zusammengestellt und nach positiven Amazon Rezessionen sortiert. Ihr findet bestimmt die richtige für Euch. 

Schwere oder leichte Bootsruten – Was ist besser?

Grundsätzlich hat man es beim Angeln vom Boot aus mit vielen verschiedenen Einflüssen wie Strömungen und Wellen zu tun. Auf diese Umwelteinflüsse muss man eingestellt sein, denn sie beeinflussen wie wir Bisse spüren und ob Köder optimal platziert werden können.

Ist man beim Angeln einer stärkeren Strömung ausgesetzt, muss man auf eine hochwertige  Verarbeitung der einzelnen Ruten-Komponenten achten!!! Wer hier spart, spart an der falschen Stelle und muss früher oder später neu kaufen. Die Strömung beim Driften oder Schleppangeln übt eine große Kraft auf das Angelgeschirr wie Köder, Schnur und Rute aus. Gerade wenn man riesige Köder in goßen Tiefen benutzt, wird der Rutenblank und die Ringe stark belastet.

Die Spitze einer Bootsrute darf nicht so weich sein, denn durch die Strömung wird sie sich dann ständig biegen, so dass die Köderführung schwer wird.

Was muss man bei den Ringe einer Bootsrute beachten?

Den Ringen wird oft keine allzu große Beachtung geschenkt. Die Qualität spielt aber langfristig eine sehr große Rolle. Bei einem starken Drill oder bei vielen Hängern werden die Ringe stark belastet, so dass sich bei billigen Ringeinlagen die Schnur in den Ring fressen kann und wird. Davon bekommt man oft nichts mit, bis irgendwann die Schnur reißt. Hier wird oft Geld an der falschen Stelle gespart, da nicht nur die Schnur futsch ist, sondern auch die Rutenringe nicht mehr zu gebrauchen sind. Die Ringe sollten SiC oder Hardloy Ringe sein. Achtet hier auf die Produktbeschreibung. Eine gute Angelrute kann man durchaus über 10 Jahre nutzen, auch wenn die Hersteller das nicht gerne hören mögen. Ich nutze nimmer noch ab und zu meine DAM Rute aus 2007!!!

Wie viel Teile sollte eine gute Bootsrute haben?

Aufgrund einer hohen Belastung und möglichen Bruchgefahren sollte die Bootsrute aus so wenig Teilen wie möglich bestehen. Wie viele es maximal sein sollten ist abhängig von der Art des Angels. Sind kurze Bootsruten wie z.B. für das Driften oder Vertikalangeln gefragt, reichen oft 2 Rutenlänge aus. Wer ein Kajütboot oder einen Bootsschuppen besitzt muss sich um einen Transport keine Gedanken machen. Wer seine Angelruten transportieren muss, der sollte sich auf 2-teilige Ruten einlassen.

Ruten zum Schleppen sind meist lang, da sie weit über die Reling reichen. Gute Bootsruten zum Trolling fangen mit einer Länge von ca 2,50 m an. 

Ruten zum Vertikalangeln oder auch für das pelagische Angeln können kurz sein. Eine Länge von 2 m reicht vollkommen aus. Auch spricht nichts gegen 2 geteilte Ruten. 

Wie viel Gramm sollte eine Bootsrute haben?

Bei der Grammzahl scheiden sich die Geister. Wer in stehenden Gewässern auf mittlere Hechte und generell auf Zander angelt, kann eine leichtere Rute bis 50 g Wurfgewicht nutzen. Für das Vertikal oder das pelagische angeln ist diese Grammzahl ausreichend.

Wer auf den großen Flüssen wie Elbe oder Rhein oder in größeren Seen sein Glück versucht, und auf größere Fische aus ist, der muss schon mal die 70 bis 120 g auf seiner Rute zu stehen haben. Selbst bei mittlerer Strömung sind die Bleie für die Köder schon 20g bis 40g schwer. Wer bei starker Strömung und gegen den Wind ankämpfen muss, seine Köder nahe am Boot halten möchte, der muss sein Köder schon mal mit 60g bis 120g bespicken. Wir nutzen zum pelagischen Angeln beispielsweise die Impulse aus der Reihe von Effzett (ca. 80 g Wurfgewicht). Hier ist die Spitze nicht so sensibel, so dass der Köder direkter geführt werden kann und man ein gutes Gefühl zum Köder hat.

Wer über eine Rolle nachdenkt, der sollte sich mal mit Baitcastruten- und rollen beschäftigen. Wir schwören auf Baitcast-Ruten und Rollen, da sie eine sehr feine Kontrolle des absinkenden Köders auf eine bestimmte Tiefe ermöglichen. Der Köder ist mit einem Daumendruck gestoppt, während man mit einer Stationärrolle erst den Bügel umschlagen muss und somit evtl. ein bis zwei Meter zu tief angelt. Unser Echolot gibt die Tiefe für die Köder vor – wir müssen dann nur schnell und rechtzeitig den Köder bremsen.

Top 3 Bootsruten für das Driften und schwere Vertikalangeln

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B01N1H53UA

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Top 3 Bootsruten zum Trolling und Schleppen

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Leichte Bootsruten 

Top 3 Bootsruten für das leichte vertikal- oder pelagische Angeln

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Top 3 Leichte Bootsruten zum Barsche angeln 

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