Ab in die Oberklasse – Top 5 Fischfinder Echolote bis 500€ im Test

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Ab in die Oberklasse – Top 5 Fischfinder Echolote bis 500€ im Test
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Der Fischfinder Vergleich im Bereich der fortgeschrittenen Echolote hat es in sich. Schaut Euch den Test an und schaut, welcher Fischfinder das Rennen macht.

Bei Preisen bis 500 € kann man schon Einiges erwarten. Die realistische Darstellung der Echolot-Bilder ist bei den Fischfindern Standard. Doch die Unterschiede zwischen den Fischfindern und Echoloten sind doch schwer zu überblicken. Die Software der Echolot-Anbieter wie Lowrance, Garmin, Raymarine oder Humminbird geben schon viel her und sind auf dem neuesten Stand. Die Leistung der Fischfinder sind wesentlich besser als in den unteren Preisklassen, so dass 4.000 Watt PTP keine Seltenheit ist. Damit geht es dann bis zu einer Tiefe von 700 m. Dann gibt es noch GPS und Kartenplotter bei einigen Geräten dazu.

Der folgende Fischfinder Vergleich bezieht sich auf 5 verschiedene Modelle von Lowrance, Humminbird, Raymarine und Garmin. Die tabellarische Darstellung soll Euch helfen den Überblick über die einzelnen Punkte bei den Fischfindern zu behalten. Die Ergebnisse haben wir Euch in einer Grafik zusammen gerechnet. Zu erwähnen ist noch, dass sich das Testergebnis des Fischfinder Vergleichs nur auf diese 5 Echolote untereinander bezieht und kann bei einem Vergleich mit anderen Fischfindern anders aussehen.

Fischfinder Vergleich 2017 bis 500 EUR


Echolot raymarine dragonfly4dvs

Platz 1: Der Testsieger

Fischfinder Raymarine Dragonfly 5 Pro mit Geber

Bisher gab es entweder das CHIRP Echolot oder ein Echolot mit einer der DownImaging, DownScan Imaging oder DownVision Technologie. Damit ist jetzt Schluss und Raymarine feiert Premiere unter den Fischfindern. Mit dem Dragonfly liefert der Hersteller für Fischfinder ein Meisterstück ab. Auf 2 CHIRP Kanälen (Dual-Kanal-Sonar) sendet das Dragonfly Echolot in unterschiedlichen Bandbreiten und nicht nur einer. Kanal 1 erzielt ausgezeichnete Bilder für die Sicht der Bodenstruktur unter dem Boot (DownVision). Er strahlt in 60° Grad Breite nach unten und 1,4° nach vorne ab, wodurch man unter dem Boot nichts mehr verpasst. CHIRP Kanal 2 ist für die Zielfische ausgerichtet und spezialisiert und strahlt in einen kegelförmigen Abstrahlwinkel unter dem Boot ab. Beide Sonarkanäle können auf dem 5,7 Zoll großen Display zusammen oder getrennt angeschaut werden.

Das Display sucht seines Gleichen auf dem gesamten Markt für Fischfinder. Es bietet eine unglaubliche Helligkeit von 1.500 cd/m². Ist das viel??? Absolut Ja!!! Ein durchschnittlicher PC Monitor bietet 200 bis 300 cd/m². Der Monitor von Apple Inc. ganze 1.000 cd/m². Also ein unbeschreiblich hoher Helligkeitswert für dieses Display. 

Das Resultat dieser Helligkeit ist, dass Ihr trotz direkter Sonneneinstrahlung noch die Zielfische auf dem riesigen 5,7 Zoll Display seht!

Das Dragonfly Echolot kann dank Wasserdichtigkeit nach IPX7 auf allen und vor allem offenen Steuerständen angebracht werden. Die Bedienung ist durch den Joystick und den 3 Tasten recht einfach und unkompliziert. Der Schwestermodell Dragonfly 7 gibt es mit Navionics Seekarten und einer Naviogation.

Fazit

Durch die beiden CHIRP Kanäle, die auf unterschiedlichsten Frequenzen senden und somit unglaublich realistische Bilder erzeugen, erheben sich die Amerikaner ebenfalls in die Königsklasse unter den Sport Fischfindern. Günstig ist zwar anders, aber wie sie selbst sagen:

“Das ist nicht einfach nur Angeln, sondern jagen unter Wasser!”

Preis: ab EUR 495,00

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Tipp

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Echolot Lowrance-Hook-5x-Echolot-mit-CHIRP-und-Heckgeber

Platz 2: Noch knapp im Rennen

Fischfinder Lowrance HOOK 5 Sonar & GPS mit HDI 83 Heckgeber

Dieser Fischfinder von Lowrance, der HOOK 5 Sonar mit GPS und HDI ist zusätzlich ein vollumfänglicher Kartenplotter mit Positionserkennung und Routentracking.

Mit diesem Echolot bekommt man die CHIRP Technologie und die DownScanImaging Anzeige. Lowrance hat nutzt für CHIRP immer eigene Frequenzen. Welche das sind verrät der Hersteller aber nicht. CHIRP wird in den Frequenzen Med und High unterstützt (also für mittlere und flache Gewässer. Das normale Sonar von 83/200 kHz arbeitet solide.

Zusätzlich kann man über DownScanImaging sich die Boden- und Pflanzendetails sehr genau anzeigen lassen. Die neue Software arbeitet alle Feinheiten sehr schön raus.

Die Bedienung ist wie immer einfach und verständlich. Zusätzlich gibt es hier einen SD Kartenspot für den Kartenplotter.

 Tipp

Die Echolote oder Lowrance HOOK Serie 4,5,7,9 unterscheiden sich hauptsächlich in der Größe des Displays.

Preis: ab EUR 499,00

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echolot humminbird helix5

Platz 3: Preis-Leistungs-Sieger

Humminbird HELIX 5 DI Echolot

Anders als der kleinere Bruder bietet dieses Echolot von Humminbird, einen DualBeam Plus von 200/455 kHz und nutzt andere Abstrahlwinkel als das Echolot Helix 5 Sonar. Dieses Echolot sendet auf der 200 kHz Frequenz in einem Winkel von 28 Grad und 16 Grad bei der 455 kHz Frequenz.

Zusätzlich gibt es eine DownImaging Funktion, deren Geber mit 455/800 kHz sendet. Das Echolot kann bis zu einer Tiefe von 183 m operieren.

[badge style=„success”]Fazit[/badge]Es fehlt die bei diesem Echolot die StandardFrequenz von 83 kHz. Ist das nun gut oder schlecht? Ohne diese niedrige Frequenz kann das Echolot nicht in die Breite schauen. Das heißt, dass die Anzeige im Gegenzug sehr sehr detailreich ist und dafür aber nur genau das darstellt, was sich unter dem Boot befindet. Für das Vertikalangeln, gibt es somit keine besseres Echolot!

Preis: ab EUR 339,00

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echolot humminbird helix5


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Platz 4: Für Norwegen-Fans

Humminbird HELIX 5 XD GPS Kartenplotter Echolot

Eine solide Ausstattung und durch den XNT-9-DB-74-T Geber kann das Echolotsognal auch recht tief in das Wasser eindingen (bis zu 800 m). Für Eure Ausflüge in den nördlichen Gefilden, speziell die Fjorde von Norwegen, ist dieses Echolot sehr gut geeignet. Eine Kartenfunktion ist dabei, die Ihr auch unbedingt benötogt, wenn es auf größere Gewässer geht. Hier kann man die abfallenden Kanten für den Pollack oder die tiefen Täler für Leng und Lump gut erkennen und ansteuern. DownImaging Signale mit den 455/800 kHz Frequenzen reichen sowieso nicht bis in diese Tiefe von 200 m bis 500 m, so dass auf das Feature in Norwegen verzichtet werden kann.

[badge style=„success”]Fazit[/badge]Ein solides Norwegen Echolot!

Preis: ab EUR 475,00

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Echolot Garmin echomap72sv

außer Konkurrenz: Der Besondere inklusive GPS Kartenplotter

Garmin echoMap CHIRP 52DV DownVü & GPS

Ja, dieses Echolot liegt knapp außerhalb der angegebenen Preiskategorie, aber … Das Echolot kann mit folgenden Frequenzen erworben werden: 50/200 kHz für tiefe Seen oder 77/200 kHz für flachere Gewässer. Es reicht für den Urlaub einfach ein zweiter Geber zum Wechseln aus. Besonders toll ist, dass das Standard-Sonar mit CHIRP arbeitet und das auch im Low CHIRP Bereich, für tiefe Gewässer. So habt ihr eine sehr gute Signaldarstellung auch noch in 200m Tiefe. Ohne CHIRP ist meistens raten angesagt. 

Das Display ist leider recht klein für diesen Preis, aber für den Urlaub aus Platzgründen akzeptabel. Die Kartenfnktion ist toll und nützlich.

[badge style=„success”]Fazit[/badge]Ein Allrounder mit tollen CHIRP Funktionen!

Preis: ab EUR 519,00

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Fazit Fischfinder Vergleich: 

In 2016 gibt es schon eine Menge mehr an Austattung, als letztes Jahr bei den Fischfindern und Echoloten. Funktionen der oberen Preisklasse sind in die Mittelklasse gewandert und man bekommt fotorealistische Bilder mit guten Ergebnisssen für unter 500€. Wir sind gespannt, was die Hersteller nächstes Jahr in dieser Preisklasse anbieten.


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