Das hat leider nicht geklappt

Gerät, Geber und Angeltag zusammen denken

Garmin Echolote: STRIKER, ECHOMAP und GPSMAP einordnen

Du möchtest ein Garmin-Echolot, aber STRIKER, ECHOMAP und GPSMAP klingen erst einmal nach drei Wegen zum selben Fisch? Entscheidend ist, ob du vor allem Sonarbilder lesen, mit Gewässerkarten arbeiten oder mehrere Geräte auf dem Boot verbinden möchtest.

Kurzantwort: STRIKER ist der Einstieg in die Sonaranzeige, ECHOMAP verbindet Echolot und Kartenplotter, GPSMAP richtet sich stärker an umfangreiche Bootssysteme. Welche Sonaransichten tatsächlich funktionieren, entscheidet aber das genaue Modell zusammen mit dem angeschlossenen Geber – nicht allein der Name auf dem Gehäuse.

Welche Garmin-Familie passt zu deiner Aufgabe?

Einordnung nach Herstellerangaben, geprüft am 10. September 2026. Kein neu durchgeführter Test dieser Geräte. Lieferumfang und Kompatibilität vor dem Kauf für das genaue Modell prüfen.

STRIKER Vivid

Wofür? Tiefe, Grund und Fischsignale auf einem kompakten Gerät lesen.

Darauf achten: cv und sv nicht verwechseln: Für die seitliche Suche brauchst du eine passende SideVü-Ausstattung. GPS-Wegpunkte sind noch keine gekaufte Seekarte.

Angaben des Herstellers →

ECHOMAP UHD2

Wofür? Karte und Sonar zusammen nutzen, eine Kante markieren und wieder anfahren.

Darauf achten: Achte auf die vollständige cv-/sv-Bezeichnung, das Geberpaket und die enthaltene Kartenregion. Die Beschreibung einer sv-Version gilt nicht automatisch für jedes UHD2.

Angaben des Herstellers →

ECHOMAP Ultra 2

Wofür? Mehr Bildschirmfläche für Karte und mehrere Sonaransichten nutzen.

Darauf achten: Optionaler GT56 für CHIRP, ClearVü und SideVü; LiveScope-Unterstützung bedeutet nicht, dass das LiveScope-System im Lieferumfang liegt. Drahtlose Sonarfreigabe überträgt keine LiveScope-Daten.

Angaben des Herstellers →

GPSMAP

Wofür? Navigation und weitere Geräte zu einem Bootssystem verbinden.

Darauf achten: Plane Anschlüsse, Sonarmodule und den Ausbau vor dem Kauf. Ein größeres Netzwerk ist kein Ersatz für eine saubere Gebermontage oder ein gut lesbares Bild.

Angaben des Herstellers →

Wobei möchtest du weiterkommen?

Funktionen am Wasser verstehen

Was unterscheidet ClearVü, SideVü und LiveScope?

ClearVü hilft dir, Strukturen unter dem Boot einzuordnen; SideVü erweitert den Blick zu beiden Seiten. LiveScope ist eine eigene Live-Sonarlösung: Du verfolgst Bewegungen im erfassten Bereich, statt ausschließlich das vorbeiziehende Sonarbild auszuwerten. Dafür müssen Display, System und Geber zusammenpassen.

Stell dir einen versunkenen Baum vor: Mit der Seitenansicht suchst du zunächst die Struktur. Danach kannst du den interessanten Bereich genauer prüfen. Dass ein Gerät mehr Verfahren beherrscht, macht nicht jede dieser Ansichten bei jeder Aufgabe gleichermaßen nützlich.

Brauchst du für Quickdraw Contours eine fertige Gewässerkarte?

Quickdraw Contours erzeugt aus eigenen Messungen Tiefenlinien. Das ist etwas anderes als eine fertige, gekaufte Navigationskarte: Du kennst zunächst nur die Bereiche, die du tatsächlich vermessen hast.

Fahre eine auffällige Kante deshalb aus mehreren Richtungen ab. Ein einzelner Streifen durch den See erklärt noch nicht, wie das Plateau seitlich ausläuft. Im Originalvergleich weiter unten bleiben unsere Erfahrungen mit der Kartierung erhalten.

Welches Garmin hilft dir beim Zander-, Barsch- oder Hechtangeln?

Wähle nach der Information, die dir fehlt: Grundkontakt und Tiefe, seitlich liegende Strukturen oder Bewegungen im Freiwasser. Es gibt kein Display, das allein durch die Auswahl der Fischart zum passenden Gerät wird.

Suchst du Barsche an einer Krautkante, können seitliche Aufnahmen und Wegpunkte hilfreich sein. Willst du einen Köder unter dem Boot kontrollieren, ist eine andere Ansicht wichtiger. Genau diese Aufgabe sollte bestimmen, wofür du Geld ausgibst – nicht die längste Funktionsliste.

Was gilt heute – und was gehört zum historischen Vergleich?

Redaktioneller Geräteabgleich vom 11. September 2026. Originalerfahrungen bleiben im folgenden Archivabschnitt erhalten; abweichende Sachangaben und neuere Generationen werden hier getrennt eingeordnet.

STRIKER: WLAN ist nicht bei allen Größen eingebaut

Die pauschale WLAN-Aussage im ursprünglichen STRIKER-Plus-Vergleich gilt nicht für die ganze Reihe. Garmins Modellhandbuch nennt ActiveCaptain mit WLAN ausdrücklich nur für STRIKER Plus 7 und 9. Kleine Varianten deshalb nicht allein anhand des Familiennamens kaufen.

Seekarten: BlueChart ist nicht mehr die einzige Antwort

Die alte Aussage zur ausschließlichen BlueChart-Nutzung beschreibt nicht das heutige Garmin-Programm. Garmins Karten-Kompatibilitätstabelle unterscheidet BlueChart und Garmin Navionics+ nach Modell und Softwarestand. Garmin Navionics+ ist außerdem nicht einfach dieselbe Karte wie ein Navionics-Produkt für andere Hersteller. Die Karte eines Vorgängers nicht ungeprüft für ein neueres Gerät einplanen.

UHD, UHD2, Ultra und Ultra 2 getrennt betrachten

Die historischen Tabellen unten beziehen sich auf STRIKER Plus, ECHOMAP UHD/Ultra und damalige GPSMAP-Modelle. Ob ein neueres Gerät SideVü, LiveScope oder bestimmte Netzwerkfunktionen unterstützt, entscheidet die vollständige Variante. Ein eingebauter Kartenplotter sagt nichts über den beigelegten Geber aus. Den damaligen Vorsprung einzelner Sonarverfahren und alte Gebrauchtpreisurteile verstehen wir als Einschätzung von damals, nicht als heutigen markenübergreifenden Testsieg.

Ältere Garmin-Modelle: unser ursprünglicher Vergleich

Garmin ist ein 1989 gegründetes amerikanisch-schweizer Unternehmen mit Sitz in Olathe, Kansas und Schaffhausen, Schweiz. Die Firma produziert Navigationsgeräte für die Bereiche Straße, Sport, Outdoor, Marine und Luft in Taiwan und den USA. Die europäische Zentrale ist in England angesiedelt, Garmin Deutschland in Garching bei München.

Der Bereich Wassersport hat bei Garmin Tradition. Entsprechend groß ist das Sortiment an Navigationsgeräten mit und ohne Echolote. Der Hersteller deckt mit drei Produktlinien die Bedürfnisse und Wünsche von uns Anglern und Freizeitkapitänen ab.

Ob GARMIN etwas auf die ein- oder andere Art besonders macht und ob sich seine Gerätekonzeption von der Konkurrenz abheben kann oder klassenüblich ist, möchten wir im Folgenden näher erläutern.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Philosophie von Garmin als Hersteller
  2. Welche Echolot-Serien sind bei Garmin im Programm?
  3. Was zeichnet die Garmin-Echolote aus?
  4. Die Garmin-Fischfinder-Serien im Überblick
    1. Garmin-Striker-Plus-Serie
    2. Garmin-Echomap-UHD- und -Echomap-Ultra-Serie
    3. Garmin-GPSMAP-Serie
  5. Fazit Garmin-Echolote:

1. Die Philosophie von Garmin als Hersteller:

In diesem Kapitel wollen wir uns damit beschäftigen, was Garmin (und seine Fischfinder) auszeichnet und von den anderen Echolot-Herstellern unterscheidet.

2. Welche Echolot-Serien sind bei Garmin im Programm?

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Garmin verfolgt drei eigenständige Produktlinien, die jeweils auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten sind:

Lies hier unseren ausführlichen Vergleich zwischen den drei Echolot-Serien von Garmin nach

3. Was zeichnet die Garmin-Echolote aus?

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Kunden entscheiden sich beim Echolot-Angeln aus unterschiedlichen Gründen für ein Garmin-Gerät. Zum einen liefert der Hersteller als GPS-Spezialist immer einen erstklassigen Kartenplotter ab. Er verarbeitet zwar nur die hauseigenen Bluechart-Seekarten - diese zählen aber unbestritten zu den besten, die angeboten werden. In der Bluechart-Vision-Ausführung verfügen sie mit FishEye- und MarinerEye-Ansichten über einmalige Features, wie sie nur den Garmin-Seekarten vorbehalten sind. Mit QuickDraw™ Contours integrieren die Garmin-Fischfinder ein Kartierungssystem für jedermann, das in Echtzeit eigene Seekarten aufzeichnen kann.

garmin fischfinder
Die Garmin-Fischfinder zeichnen sich vor allem durch erstklassige Kartenplotter, ein umfangreiches Gebersortiment als Zubehör und das technisch am weitesten fortgeschrittene 2D-Chirp aus.

Einmalig ist das umfangreiche Gebersortiment des Herstellers, das alle Bedürfnisse gewässerspezifischer Anpassungen abdeckt. Neben einer großen Zahl von Geber-Eigenentwicklungen sind viele Garmin-Geräte auch Airmar-kompatibel. Verantwortlich für die Entwicklung des Multigeberangebotes ist u. a. das Multifrequenz-Echolotverfahren (CHIRP), das herstellerseitig konsequent weiterentwickelt und ausgebaut wurde und wird.

Das 2D-Chirp-Verfahren auf Garmin-Geräten gehört zu den besten des Marktes. Die angepassten Chirp-Geber machen etwa 50% des gesamten Geberangebotes aus. Neben dem vortrefflichen 2D-Chirp hat der Hersteller außerdem in den letzten Jahren die Entwicklung der Echtzeit-Echolotdarstellung vorangetrieben. Livescope und Panoptix liefern starke Aufnahmen in Echtzeit rund ums Boot. In diesen Techniken ist Garmin aktuell führend. Mit den neuen UHD- und Ultra-Geräten chirpt der Hersteller inzwischen sogar in hochauflösenden Frequenzbereichen.

Garmin hebt sich von den Mitbewerbern also ab durch:
- Große Gebervielfalt (u.a. echte Chirp-Geber),
- 2D-Chirp-Bilder vom Feinsten,
- Echolottechnik in Echtzeit und 3D,
- sowie hochauflösende Echolottechnik ClearVü und SideVü.

4. Die Garmin-Fischfinder-Serien im Überblick:

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In den folgenden 3 Kapiteln wollen wir uns die drei Hauptserien (Striker Plus, Echomap UHD + Ultra Serie und GPSMAP) mit all ihren Charakteristika und technischen Eigenheiten etwas genauer ansehen, damit auch Du das passende Echolot für Dich findest.

4.1 Garmin-Striker-Plus-Serie

garmin striker plus serie
Die komplette Garmin-Striker-Plus-Familie: Angefangen beim kleinen Striker 4cv rechts vorn bis zu seinem größten Bruder, dem Striker 9sv, ganz im Hintergrund.

Mit den Geräten der Garmin-Striker-Serie kann man kostengünstig in die Welt der Fischfinder einsteigen - ohne dabei auf moderne Technik verzichten zu müssen. Unabhängig von Modell und Bildschirmgröße sind alle Geräte mit 2D-Chirp und ClearVü (Downscan) ausgestattet. Erkennbar an dem Kürzel „CV“ in der Modellbezeichnung. Die SV-Typen (ab 7 Zoll) verfügen zusätzlich über eine SideVü-Funktion (Sidescan). Gemeinsam ist allen Mitgliedern der Striker-Familie außerdem das integrierte QuickDraw Contours, sowie ein eingebautes GPS. Mit QuickDraw lassen sich spielend leicht eigene Gewässerkarten erstellen, während es das GPS ermöglicht Wegepunktkarten zu erstellen und zu festgelegten Position zu navigieren.

Alle Striker-Modelle sind zudem WLAN-fähig und können über die ActiveCaptain-App mit der Außenwelt kommunizieren. Dabei sind allerdings nicht alle Funktionen der App mit einem Garmin-Striker nutzbar. Ein Kartenplotter oder auch ein SD-Kartenschacht fehlen der Vertretern dieser Serie ebenfalls. Das schränkt die Möglichkeiten zur Verwendung natürlich etwas ein. Im Gegenzug ist die mögliche Geberauswahl jedoch ausgesprochen ansprechend. Vom Zweifrequenz-Geber 77/200 oder 50/200 kHz bis zum Vollblut-Chirp-Geber GT52 ist die Auswahl groß. Je nach Geber-Typ können dabei Adapter zum Anschluss notwendig sein.

Überblick über die verschiedenen Striker-Plus-Modelle:

Ausstattungsdetails und Funktionsumfang Striker Plus 4cv Striker Plus 5cv Striker Plus 7cv Striker Plus 7sv Striker Plus 9cv Striker Plus 9sv
Bildschirmauflösung 272/480 800/480 800/480 800/480 800/480 800/480
Bildschirmgröße in Zoll 4,3 5 7 7 9 9
GPS X X X X X X
SD-Kartenschacht
Kartenplotter
2D Chirp High/Middle X X X X X X
ClearVü X X X X X X
SideVü X X
QuickDraw Contours X X X X X X
WLAN-fähig X X X X X X
Kompatibel mit Active-Captain-App X X X X X X
2-Frequenz-Geber X X X X X X
CV-Chirp-Geber X X X X X X
SV-Chirp-Geber X X
Sendeleistung RMS 300W 500W 500W 500W 500W 500W
Netzwerkfähigkeit
Tastaturbedienung X X X X X X
Touchscreen
Aufbau- / Einbaumontage x/- x/x x/x x/x x/x x/x

Fazit: Zu Preisen von 200,00€ (Striker Plus 4cv mit GT20-Geber) bis 590,00€ (Striker Plus 9sv mit GT52-Geber) erhält man einen exzellenten Gegenwert in Ausstattung, Technik und Flexibilität. Der fehlende Kartenplotter fällt im Süßwasser weniger ins Gewicht als im Salzwasser. Die „nur“ GPS-Lösung ist ein gangbarer Kompromiss, da sie zumindest eine White-Card-Wegepunkt-Navigation ermöglicht. Außerdem lässt sich - mit dem passenden Geber - der Einsatzbereich der Geräte gewässertypisch optimieren.

 

4.2 Garmin-Echomap-UHD- und -Echomap-Ultra-Serie

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garmin echomap ultra und uhd serie
Das Echomap UHD 62cv (links) kann die optische Nähe zu den Striker-Modellen aufgrund der Tastaturbedienung nicht leugnen. Ansonsten ist es aber ein echtes Echomap-Modell mit Plotter und High-Resolution-ClearVü. Im Hintergrund das größere Echomap 92sv.

Garmin hat die bisherige Echomap-Plus-Serie ordentlich überarbeitet. Lediglich das Echomap Plus 4cv als Gegenstück zum Striker 4cv ist namentlich unverändert geblieben. Die neue Modellbezeichnung mit UHD trifft für alle Geräte von 6 bis 9 Zoll zu. Bei 10 Zoll startet die Echomap-Ultra-Serie, die u.a. ein abgespecktes Livescope-Echtzeit-System integriert hat. Preislich startet die Echomap-UHD-Serie dort, wo die Striker-Plus-Modellinie aufhört. Nur der 6 Zoll Einsteiger Echomap UHD 62cv ist preiswerter - und kann die optische Nähe zu den Striker-Modellen auch nicht leugnen.

Technisch gesehen sind die Unterschiede zwischen den beiden Produktlinien im reinen Echolotbereich bis 9 Zoll nicht so groß. Wenn man möchte, könnte man die Striker-Plus-Serie als Rotstift-Down-Size der Echomap-Familie ansehen. Nimmt man umgekehrt ein sagen wir 7-Zoll-Striker, fügt einen Plotter und SD-Kartenschacht hinzu, wertet alle Komponenten qualitativ und funktionsmäßig etwas auf, so sind wir mitten drin in der Echomap-Familie.

Wir freuen uns über

Im Echolotbereich finden wir das vor, was bei der Striker-Plus-Serie möglich ist. Im 2D-Bereich ist die Low-Chirp-Option dazugekommen, um das Frequenzspektrum zu erweitern. Ansonsten sind die Echomap-Geräte z.T. ultra-hochauflösend geworden sowie Echtzeit kompatibel. Ein entsprechender Anschluss für Livescope ist vorhanden. Ab einer 10-Zoll-Bildschirmgröße hat Garmin mit den Echomap-Ultra-Geräten auch schon Livescope-Funktionen für den Einsatz ohne Blackbox integriert (mit dem Geber LV12).

Überblick über die verschiedenen Echomap-UHD- und -Echomap-Ultra-Modelle:

Ausstattungsdetails und Funktionsumfang Echomap UHD 62cv Echomap UHD 72cv Echomap UHD 72sv Echomap UHD 92sv Echomap Ultra 102sv Echomap Ultra 122sv
Bildschirmauflösung 800/480 800/480 800/480 800/480 800/480 800/480
Bildschirmgröße in Zoll 6 7 7 9 10 12
GPS X X X X X X
SD-Kartenschacht 1 1 1 1 2 2
Kartenplotter X X X X X X
2D Chirp High/Middle/Low X X X X X X
ClearVü X X X X X X
ClearVü UHD X X X X X X
SideVü X X X X
SideVü UHD X X X X
QuickDraw Contours X X X X X X
WLAN-fähig X X X X X X
Kompatibel mit ActiveCaptain-App X X X X X X
2-Frequenz-Geber X X X X X X
CV-Chirp-Geber X X X X X X
SV-Chirp-Geber X X X X
UHD-Geber GT54 X X X X
Sendeleistung RMS 500W 500W 500W 500W 600W 600W
Netzwerkfähigkeit NMEA X X X X X X
Livescope integriert X X
Netzwerk Panoptix X X X X
Voll marinenetzwerktauglich X X
Touchscreen X X X X X
Tastaturbedienung X Zus. Zus. Zus. Zus. Zus.
Alle Panoptix-Möglichkeiten X X
Aufbau- / Einbaumontage x/x x/x x/x x/x x/x x/x

Fazit: Die Garmin-Echomap-Serie hat es in sich. Angefangen von den klassenüblich ausgestatteten 4cv- und 62cv-Modellen mit 2D-Chirp und ClearVü (Downscan), bis hin zu den Aushängeschildern der Ultra-Reihe, liegen die Preise zwischen 500€ (Echomap 62cv) und deutlich über 3000€ (Echomap Ultra 122sv). Natürlich bestimmen im Wesentlichen die Bildschirmgröße und der Ausstattungsumfang den Preis. Die beiden Ultras sind so zwar mit allem was echolotmäßig wünschenswert ist von hochauflösend bis Echtzeit ausgestattet, liegen preislich aber lediglich gleichauf mit den 10-Zoll-Geräten der GPSMAP-Klasse. Alle UHD-SV Geräte können ab 7 Zoll zusätzlich auch hochauflösend chirpen und gehören somit mit ihrer Komplettausstattung in der mittleren Preislage bis 2000€ (inklusive Geber) zu den attraktivsten Angeboten des Fischfinder-Marktes.

 

4.3 Garmin-GPSMAP-Serie

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garmin gpsmap serie
Zwei Vertreter der Garmin-GPSMAP-Serie. Im Vordergrund das Echomap 8410, hinten ein 1022xsv.

Eines vorweg: Innerhalb der GPSMAP-Reihe werden verschiedene Modellreihen angeboten, die sich hinsichtlich der Echolottechnik im Wesentlichen nicht groß unterscheiden. Echolotfunktionen sind je nach Ausführung eingebaut (XSV-Kennzeichen) oder können bei reinen Plotter-Geräten über eine externe Blackbox zugeführt werden. Was die eingesetzten Echolotverfahren angeht, treffen wir alles wieder, was bereits besprochen wurde. Es gibt also keine innovative Steigerung zur Echomap-Reihe in diesem Bereich.

Die Unterschiede liegen in der Sendeleistung von 1 KW und der vollen marinenetzwerktauglichkeit. Das erlaubt

Die hohe Systemleistung wird durch eine erweiterte Hardwareausstattung (CPU, Speicher) gewährleistet. Verarbeitung und eingesetzte Materialien erfüllen hohe Standards, die IPS-Bildschirmqualität bei den High-End-Geräten entspricht ebenso den geforderten Preisen.

Genauso werden die Bedienungsoptionen mit Touchscreen oder Tastatur (je nach Modellreihe) dem Anspruch der Profiklasse gerecht. Bei den GPSMap-Geräten (84xx Reihe) kann sich jeder bedienen, der höchste Ansprüche an Technik und Qualität stellt - und zudem eine gut gefüllte „Portokasse“ mitbringt. Er kann aber auch in die GPMAP-Consumer-Klassen einsteigen, die hohe Qualität zu einem moderateren Preis bieten. Übrigens: Durch die hohe Sendeleistung von 1 KW lassen sich auch entsprechend starke Geber der 1-2 KW-Klasse bedienen und Tiefseebilder aus mehr als 1000 m hochholen, falls man diese benötigt.

Überblick über die verschiedenen GPSMAP-Modelle:

High-End-Geräte
4.3.1 GPSMAP 8410 - 8424

Bei diesen Geräten erhält man einen Bildschirm der Größe 10 bis 24 Zoll mit integriertem Kartenplotter und allen Marinenetzwerkfunktionen einschließlich der Online-Zugänge. Ein Echolot kann über eine Blackbox angeschlossen werden und ist damit also (genauso wie der Geber) nicht Teil des Anschaffungspreises. Das Gerät kann aber über das Netzwerk als Echolot fungieren, wenn schon ein kompatibles Gerät und Geber im Netzwerk vorhanden sind. Die Preise für den Plotter liegen zwischen 2800 und 15000€.

4.3.2 4.32 GPSMAP 8410xsv - 8416xsv

Hier wird das gleiche Gerät wie soeben beschrieben angeboten, nur mit eingebautem Echolot der UHD-Klasse. Die Preise reichen von 2900 – 5600€. Warum die integrierte Version etwas preiswerter als die reine Plotter-Ausführung ist, ist auf den ersten Blick nicht erklärbar.

Consumer-Geräte
4.3.3 GPSMAP 10x2 und 12x2

10 und 12 Zoll große Geräte mit Plotter und kompletter Echolotausstattung (Chirp, ClearVü, SideVü). Panoptix-Unterstützung, Anschluss für eine Echolot-Premium-Blackbox und natürlich volle Marinenetzwerkunterstützung. Die Geräte werden komplett über eine Tastatur mit Joystick bedient (als Alternative auch über einen Touchscreen). Preise von 1800 – 2400€ ohne Geber.

4.3.4 GPSMAP 722xsc - 1222xsv

Drei technisch sehr ähnliche Geräte mit Touchscreen in 7-Zoll, 9-Zoll und 12-Zoll-Ausführung. Plotter und Chirp/ClearVü-Echolot (das Modell 1222xsv zusätzlich mit Sidescan) integriert, Marinenetzwerk und Panoptix-Unterstützung. Preise von 800 – 2600€.

Fazit: Die GPSMAP-Modellreihen sind etwas unübersichtlich. Nicht deutlich wird, warum zwar mehrere Consumer-Reihen parallel angeboten werden, die dann allerdings nur geringe Unterschiede aufweisen. Sicher ist jedoch: Als Käufer erhältst Du hohe Qualität in Material-und Bauteilausstattung, volle Netzwerkintegration, Panoptix-Zugang und eine umfangreiche Echolotausstattung mit hoher Sendeleistung. Mit der großen Geberauswahl, einschließlich einiger hochseetauglichen Typen, bist Du für jeden Anwendungsfall bestens aufgestellt.

4. Fazit Garmin-Echolote:

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Echolote von Garmin

 

Im Garmin-Regal wird jeder fündig. Egal, ob Du ein kleineres Budget und damit geringere Ansprüche hast - oder Höchstleistung in Technik, Ausstattung und Qualität erwartest. Hervorzuheben ist wie bereits erwähnt

Alle anderen Funktionen wie ClearVü, SideVü, Plotter und GPS erfüllen ebenfalls gehobene Ansprüche. Gleiches gilt für das genial einfache QuickDraw-Contours-Kartierungsverfahren und die ActiveCaptain-App im Onlinebetrieb. Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt in allen drei Serien. Bei den Striker-Modellen mit 7 und 9 Zoll ist der fehlende Kartenplotter allerdings ein dicker Minuspunkt - da hat die Konkurrenz in der Preisklasse bereits entsprechend aufgerüstet.

Hier weitere Tests zu Garmin-Echoloten und Fischfindern nachlesen:

 

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