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Deeper-Sonar-Fischfinder-und-Echolote
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Deeper-Sonare – die ultimativen Wurfecholote fĂŒr die Angel – sind mittlerweile eine Institution. Warum LobgesĂ€nge (statt anfĂ€nglicher Skepsis) im Umgang mit dieser Art der GewĂ€ssererkundung angestimmt werden – und vor allem, ob diese berechtigt sind – untersuchten wir schon in verschiedenen BeitrĂ€gen – u.a. auch in diversen Echolot-Praxistests. In diesem Artikel geht es erst einmal um Technik und Handhabung sowie Information zu den einzelnen Modellen der Deeper-Fischfinder-Familie, die mittlerweile ganz schön groß geworden ist.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist ein Deeper-Smart-Sonar?
  2. Welchen Nutzen hat der Angler vom Deeper?
  3. Woher kommt der Deeper und wo will er hin?
    1. Die Deeper-Geschichte in Kurzform
    2. Die Deeper-Mission
  4. Wie ist der Deeper aufgebaut und warum ist er einfach genial?
    1. Welcher Herausforderung mussten sich die Deeper-Entwickler stellen?
    2. Wie sieht die technische Konzeption des Deeper-Fischfinders aus?
  5. Wie gehst Du mit dem Deeper in der Praxis um?
    1. Die Vorbereitungen (Akku, App, Befestigungspunkt)
    2. Eine drahtlose Verbindung herstellen
    3. Die Einholgeschwindigkeit optimieren
    4. Den Angelbereich scannen
  6. Welches Modell ist das Richtige fĂŒr Dich?
  7. Die Deeper-Serien in der Einzelvorstellung
    1. Deeper Start
    2. Deeper Pro und Pro+
    3. Deeper Chirp+
    4. Alle Modelle im ĂŒbersichtlichen Vergleich

1. Was ist ein Deeper-Smart-Sonar?

Die Deeper-Fischfinder werden von Deeper UAB in Litauen produziert und weltweit vertrieben. Ein Deeper ist kurz gesagt, ein Echolot, das an einer Angelrute ausgeworfen wird, um die UnterwasserverhĂ€ltnisse im Umfeld des Uferanglers zu erkunden. Das ist eine der möglichen Anwendungen fĂŒr dieses GerĂ€t. Es ist daneben aber auch bei Kajakanglern, solchen im Bellyboot und fĂŒr alle anderen interessant, die ihre direkte GewĂ€sserumgebung scannen möchten.

2. Welchen Nutzen hat der Angler vom Deeper?

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Der Angler erhĂ€lt mit seinem Deeper eine Vielzahl an Informationen ĂŒber das GewĂ€sser:

  • ZunĂ€chst einmal sind das TiefenverhĂ€ltnisse
  • und die Beschaffenheit des GewĂ€ssergrundes mit BodenhĂ€rte und Strukturverlauf.
  • Mögliche Hotspots wie Löcher, Kanten, Barschberge und Rinnen lassen sich dabei gleich mit erkunden.
  • Auch die Wassertemperatur
  • sowie die Frage nach den Sprungschichten lassen sich mit einem Deeper beantworten.
  • Je nach technischer Ausstattung ist der Deeper auch ein prima Fischfinder, der Fische ĂŒber ihren Tiefenstandort lokalisieren kann.
  • In den Ausstattungsvarianten mit GPS lassen sich sogar GewĂ€sserkarten mit Tiefenlinien erstellen. Die Basiskarten fĂŒr die jeweilige Region stehen dabei in der Deeper-App zum Runterladen bereit.

Niemals zuvor konnte der Uferangler eine derartige FĂŒlle an Details ĂŒber die VerhĂ€ltnisse seines GewĂ€ssers erfahren, wie sie ihm ein Deeper-Smart-Sonar innerhalb kĂŒrzester Zeit beschaffen kann.

3. Woher kommt der Deeper und wo will er hin?

Wir alle kennen die Entwicklungsgeschichten bekannter Firmen von der Garagenwerkstatt bis zum Weltkonzern. Ähnliches, wenn auch in kleiner GrĂ¶ĂŸenordnung, gibt es von Deeper zu vermelden. Diesmal jedoch nicht aus den USA, sondern vom Baltikum.

3.1 Die Deeper-Geschichte in Kurzform

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Im Jahr 2012 machten sich zwei Angler (Aurelijus und Rolandas) aus Litauen auf, ein auswerfbares, drahtloses und intelligentes Echolot fĂŒr die Angel zu entwerfen. Um dieses anspruchsvolle Projekt realisieren zu können, suchten sie intensiven Kontakt zu Technikexperten, UniversitĂ€tsprofessoren und Fachleuten der Computerszene. Nachdem der geniale Ingenieur Donatas (der Zauberer) fĂŒr das Projekt gewonnen werden konnte, schaffte es das kleine Team schon ein Jahr spĂ€ter den ersten funktionierenden Deeper vorzustellen.

Heute (8 Jahre danach) bietet Deeper eine Vielzahl an

Eine Offerte, die seines gleichen sucht. Mit 60 Mitarbeitern und PrÀsenz in 50 LÀndern der Erde, steht hier ein winziger Weltkonzern in einem Nischenmarkt, der als Vision zweier Angler begann. Heute aber mit seinen Produkten vom Angelmarkt nicht mehr wegzudenken ist.

3.2 Die Deeper-Mission

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Warum die Deeper-Modelle so erfolgreich sind, ist auch eine Frage der Philosophie. Bei jedem Modell-Update stehen die Nutzer im Mittelpunkt. Sowie die Frage, welche Vorteile diese aus der jeweiligen technischen Überarbeitung der SonargerĂ€te ziehen können. Aus dieser Grundhaltung heraus treffen jede Neuerung und Weiterentwicklung die WĂŒnsche und Erwartungen des Anwenders mit hoher Wahrscheinlichkeit. Etwas, was wir an der Modelllinie der Deeper-Fischfinder noch nĂ€her erlĂ€utern werden.

Was aber nicht vergessen werden darf: Ohne den Smartphone-Massenmarkt wĂ€ren auch die Deeper-GerĂ€te keine Erfolgsgeschichte geworden. Streng genommen ist ein Deeper „lediglich“ eine Hardwareerweiterung des Smartphones oder Tablets, dem sich so mit diesem neue Einsatzfelder eröffnen.

4. Wie ist ein Deeper-Sonar aufgebaut und warum ist es einfach genial?

SonargerĂ€te werkeln arbeitsteilig. Neben einer Zentraleinheit mit Bildschirm und Hardware ist ein Echolotgeber vonnöten, der Schallimpulse sendet, die RĂŒckmeldungen (Echos) dieser Pings empfĂ€ngt und in weiterer Folge an den Rechner ĂŒbermittelt. Das Bindeglied dieser Funktionseinheit ist ein Betriebssystem (sprich eine Software), welches das Ganze steuert.

4.1 Welcher Herausforderung mussten sich die Deeper-Entwickler stellen?

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Die Herausforderung bei der Deeper-Entwicklung war nicht die Zentraleinheit, die fĂŒr die Berechnungen und die Bildschirmausgabe zustĂ€ndig war. Ein Smartphone oder Tablet sollte diese Aufgaben ĂŒbernehmen. Dieses konnte man als beim Anwender als vorhanden voraussetzen.

Der „Rest“ war das Problem.

  • Neben der notwendigen Miniaturisierung
  • musste im gleichen GehĂ€use auch die Energieversorgung realisiert werden, die bei ĂŒblichen SonargerĂ€ten auf dem Boot nie ein Thema gewesen war.
  • Hinzu kamen die drahtlosen Übertragungselemente in Form von WLAN bzw. Bluetooth,
  • sowie spĂ€ter auch noch das GPS-Modul fĂŒr die Kartierung.

Dem nicht genug, denn auch eine App musste her. Diese dient dem Zusammenspiel der Hardware-Komponenten mit dem Smartphone.

Deeper-Fisch-Sonar-Technik
Die obere KugelhÀlfte eines Deeper-Fisch-Sonar ist leer. Die gesamte Technik steckt im unteren Teil. Unter der schwarzen Abdeckung rechts sitzt die USB-Ladebuchse. Schön zu sehen ist das Schraubgewinde, mit dem die Kugelteile verbunden werden, sowie die schwarze Dichtung, die den Wassereinlass verhindert.

4.2 Wie sieht die technische Konzeption eines Deeper-Fisch-Sonar aus?

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Schaut man sich ein beliebiges Deeper-Modell einmal genauer an und schraubt die beiden Halbkugeln auseinander (was zum Laden des Echolot-Akkus zwingend notwendig ist), wird ersichtlich, dass die gesamte Technik in einer einzigen Halbkugel von gerade einmal 6 cm Durchmesser und rund 100g Gesamtgewicht untergebracht wurde. Sprich auf diesem winzigen Raum finden sich

  • Geber,
  • Akku,
  • GPS und
  • Wlan.

Das ist schon grandios genug – jedoch lĂ€ngst nicht alles. Als Wurfecholot muss das GerĂ€t außerdem dauerhaft den ErschĂŒtterungen standhalten, die beim Auftreffen aufs Wasser entstehen. Und wasserdicht muss die Sonareinheit natĂŒrlich ebenso sein. Hand aufs Herz: Wer hĂ€tte vor 10 Jahren die Prognose gewacht, dass sich so etwas als zuverlĂ€ssig funktionierendes GerĂ€t realisieren ließe? Ein Deeper-Sonar ist allerdings nicht einfach nur genial konstruiert worden, sondern darĂŒber hinaus höchst ebenso effizient in den Ergebnissen, die sich in der Praxis erzielen lassen. Unsere Erfahrungen am Wasser können das nur bestĂ€tigen.

5. Wie gehst Du mit dem Deeper in der Praxis um?

Wir wollen jetzt einmal kurz und knapp aufzeigen, wie man mit dem Deeper am Wasser bei minimalem Aufwand bestmögliche Ergebnisse erzielen kann.

5.1 Die Vorbereitungen (App, Akku, Befestigungspunkt)

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Nach dem Auspacken lĂ€dst Du als ersten Schritt den Akku des GerĂ€tes auf. Ein passendes USB-Kabel liegt bei, als LadegerĂ€t kannst Du aber genauso das von Deinem Smartphone nutzen. Je nach Außentemperatur wird die Akkulaufzeit am Wasser variieren, der Hersteller gibt im Mittel etwa 6 Stunden an. Ein durchaus realistischer Wert.

Im zweiten Schritt lĂ€dst Du Dir die Deeper-App aus dem Google oder Apple Store herunter und installierst sie. Es gibt eine Ă€ltere Version unter „Deeper Smart“ und eine Neuauflage, die mit „ Deeper Fish“ firmiert wird. Das Upgrade ist durchaus komfortabler in Aufmachung und Bedienung. Außerdem lĂ€uft es inzwischen (nach anfĂ€nglichen Problemen in der Entwicklung) aktuell absolut stabil und anwendungssicher. Wir haben jedoch bisher nur mit der Ă€lteren Version gearbeitet. Diese war neben den vielfĂ€ltigen Einstellmöglichkeiten genauso durchwegs intuitiv zu handhaben.

deeper-sonar-smart-app
Bildbeispiel fĂŒr die Ă€ltere Deeper "Smart-App", welches einen Eindruck darĂŒber vermittelt, wie die Echolotbilder (hier nur Simulation) bei den Deeper-Pro-Modellen aussehen können und welche Einstellmöglichkeiten vorhanden sind.

Der Deeper hat drei optionale Befestigungspunkte fĂŒr die Angelschnur. Sie sind standortbezogen angelegt. Das GerĂ€t lĂ€sst sich so auch von hohen Kaimauern problemlos einsetzen. Der Uferangler wird in der Regel die Befestigung nahe der WasseroberflĂ€che wĂ€hlen. NĂ€here Informationen dazu findest Du in der Gebrauchsanleitung, die Du vor dem Ersteinsatz des GerĂ€tes lesen solltest. Wir haben es nicht getan und dadurch anfĂ€nglich einige wichtige Einstelloptionen, vorrangig in der App, nicht berĂŒcksichtigt.

5.2 Eine drahtlose Verbindung herstellen

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Die App baut mit dem Deeper-Smart-Sonar am Wasser eine Wlan-Verbindung auf, sobald das GerĂ€t im Wasser liegt. Zwei Kontakte am GehĂ€useboden schalten das GerĂ€t jeweils ein oder aus. Mit dem Smartphone oder Tablet rufst Du die Wlan-Funktion in den EINSTELLUNGEN auf und wĂ€hlst das passende GerĂ€t aus. Die Verbindung wird nach kurzer Zeit automatisch hergestellt. Eventuell musst Du noch das Startpasswort aus der Anleitung eingeben. Also alles easy. Wenn das Smartphone trotz PW keine Verbindung aufbauen will, bitte einmal nach den Werbeblockern sehen. Bei uns war das z. B. die App BLOCKADA 5, die eine ordnungsgemĂ€ĂŸe Verbindung verhinderte.

Wer allein unterwegs ist, befestigt das Handy mit einer Halterung (z. B. die vom Fahrrad) an der Rute. Damit lĂ€sst sich der Deeper gefĂŒhlvoll auswerfen und man hat gleichzeitig die Anzeige des Echolotes beim Einholen immer im Blick.

5.3 Die Einholgeschwindigkeit optimieren

FĂŒr beste Bilder mit dem Deeper ist die Einholgeschwindigkeit wichtig. In der Praxis haben wir eine mittlere Geschwindigkeit von 3 km/h als vorteilhaft empfunden. Mit einem einfachen Trick lĂ€sst sich das sicherstellen. Du misst die SchnurlĂ€nge beim Einholen auf der Rolle pro Kurbelumdrehung. Das machst Du am besten zu Hause. Mit dem gemessenen Wert lĂ€sst sich leicht berechnen, wie viele Kurbelumdrehungen pro Sekunde die gewĂŒnschte Geschwindigkeit sicherstellen.

Rechenbeispiel: 52 cm Schnur pro Kurbelumdrehung werden gemessen. Mit zwei Kurbelumdrehungen wird also rund ein Meter Schnur eingeholt. 3 km/h sind 3000 m/h. Damit erhalten wir: 3000 m : 3600 sec = 0,83 m/sec ( 1h = 3600 Sekunden). Teilen wir nun 0,83 cm durch 0,52 cm ergeben sich 1,59 Kurbelumdrehungen. In der Praxis bedeutet das: In zwei Sekunden sollte sich die Rolle rund drei Mal drehen.

Du zĂ€hlst also ein
und..zwanzig, zwei..und..zwanzig – und drehst dabei die Rolle drei Mal. Dann hast Du die optimale Einholgeschwindigkeit. Aber keine Angst, selbst bei Stillstand des Deeper und allen Abweichungen von der optimalen Geschwindigkeit erhĂ€ltst Du wertvolle Informationen und gute Bilder. Insofern musst Du Dich nicht sklavisch an unsere Vorgaben halten und am Wasser in eine ZĂ€hlorgie verfallen.

Welche Schnur fĂŒr den Deeper?

Alle Modelle des Herstellers werden mit monofilen SchnĂŒren ab 2,7 kg und geflochtenen SchnĂŒren bis zu 9 kg getestet. Beachte jedoch immer, dass die Angelschnur in gutem Zustand ist und keine Risse oder Abnutzungserscheinen aufweist. Ein einmal im Freiflug ausgeworfener Deeper ist oft nur schwer wieder an Land (oder Bord) zu holen.

5.4 Den Angelbereich scannen

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Je öfter Du den Deeper auswirfst und einholst, umso umfangreichere Informationen erhĂ€ltst Du. Am besten gehst Du dabei fĂ€cherförmig vor und scannst so den Angelbereich StĂŒck fĂŒr StĂŒck ab.

Angelrelevante Gegebenheiten, die auf Fischstandorte hinweisen, kannst Du Dir entweder gelĂ€ndetypisch merken oder aber kartenmĂ€ĂŸig erfassen. Das ist mit dem Deeper-GPS ganz unkompliziert möglich. Du musst lediglich bei den Einstellungen in der App angeben, dass Du als Uferangler unterwegs bist. Dann wird automatisch bei jedem Auswurf ein AngelkartenstĂŒck angelegt, welches Du danach abspeichern und ĂŒber die App aufrufen kannst.

Mit den Angelkarten und Echolotbildern wirst Du etwas Erfahrungen brauchen, um diese problemlos und richtig interpretieren zu können (Hier gibt es eine Anleitung zur Interpretation von Deeper-Echolotbildern). Wir können Dir aber versichern, dass schon zwei oder drei EinsÀtze Dich relativ sicher im Umgang mit dem GerÀt werden lassen.

Noch besser, sicherer und schneller geht es allerdings mit unserem Deeper-Grundkurs.

6. Welches Modell ist das Richtige fĂŒr Dich?

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Mit dem Deeper ist es nicht anders als bei der Anschaffung eines Smartphones oder einer Smart Watch. Je leistungsfĂ€higer und ausgefeilter das GerĂ€t ist, umso besser sind auch die zu erwartenden Resultate. Bei den Deeper-Modellen kannst man mit den Basics bei 100 € einsteigen, aber auch fĂŒr das Topmodell das Zweieinhalbfache ausgeben. Um Dir bei der Entscheidung zu helfen, welches Modell das Richtige ist, haben wir Dir in diesem Kapitel die technischen Eigenschaften aller derzeit erhĂ€ltlichen Deeper zusammengestellt. Inklusive eines ĂŒbersichtlichen Vergleiches in Form einer Tabelle.

Du solltest Dich aber auch fragen,

  1. wie intensiv Du das GerÀt nutzen möchtest
  2. und welche Funktionen fĂŒr Dich demzufolge unverzichtbar sind.

Wer hÀufig angeln geht und an verschiedenen GewÀssern unterwegs ist, wird eher zu einem höherwertigen Modell greifen als der Gelegenheitsangler an seinem Vereinsteich.

7. Die Deeper-Serien in der Einzelvorstellung

In den folgenden Kapiten erfÀhrst Du nun die technischen Eigenschaften, Unterschiede sowie Vor- und Nachteile aller Deeper-Serien beim Echolot-Angeln.

  7.1 Deeper Start

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deeper_start
Der Deeper Start, ein Leichtgewicht von 65 g. Er erfĂŒllt jedoch bereits die grundlegenden Anforderungen eines Wurfecholotes.

Das einfachste Mitglied der Deeper-Familie kann zwar schon einiges, ist allerdings in Ausstattung und Funktionsweise auf das Notwendige beschrĂ€nkt. Der Scanner arbeitet mit einer einzelnen Frequenz von 120 kHz, bei einem Öffnungswinkel von 40°. Der Hersteller verfolgt damit einen gangbaren Kompromiss den Schwerpunkt auf einen breitgestreuten Erfassungsbereich zu legen. Bei einer Wassertiefe von zwei Metern wird bereits ein Gebiet von 1,5 m Durchmesser erfasst, bei fĂŒnf Meter Tiefe sind es 3,62 m im Durchmesser.

Damit kannst Du schon zeitsparend das Angelgebiet durchforsten, musst aber auf höhere Auflösungen und Objekttrennungen im Detailbereich verzichten, wie dies höhere Scanfrequenzen liefern können. Die Bilder des Deeper Start sind deshalb wenig detailverliebt, zeigen aber den Grundverlauf mit allen interessanten Strukturen ausreichend anschaulich.

Fische findet das Deeper-BasisgerĂ€t ebenso – den angezeigten Fischsymbolen solltest Du jedoch nicht blind vertrauen. DarĂŒber hinaus sind es im Vergleich zum SpitzengerĂ€t Deeper Chirp+ deutlich weniger, die gefunden werden. In bestimmten Bereichen waren dann auch gar keine zu sehen, was bei der technischen Minimalausstattung nicht verwundern darf.

Gespart wurde beim Deeper Start auch am Wlan-Modul, dass mit 50 m Reichweite nur die HĂ€lfte des beim Chirp-Modell nutzbaren Aktionsradius mitbringt. Gleiches gilt fĂŒr die erreichbare Tiefe der Einzelfrequenz, die genauso lediglich bei 50 m liegt.

Trotzdem ist der Deeper Start fĂŒr den Gelegenheitsangler empfehlenswert, weil

  • er leicht ist,
  • bei der Hotspotsuche helfen kann
  • sowie auch den ein- oder anderen Fisch findet.
  • Zusammenfassend: FĂŒr einen Ladenpreis von gerade einmal 90 € durchaus ein SchnĂ€ppchen.

Technische Daten Deeper Start:

  • Durchmesser: 6,5 cm.
  • Gewicht: 65 g.
  • WIFI-Reichweite bis zu 50 m.
  • Maximale Tiefe: 50 m.
  • Minimale Tiefe: 0,5 m.
  • Arbeitstemperatur:  0° C bis +40° C.
  • Akku: Lithium-Polymer-Akku 3,7 V / 850 mAh. Laufzeit bis zu 6 Stunden. Ladezeit bei leerem Akku ca. 2,5 Stunden.
  • LadegerĂ€t max. 5V/650 mAh.
  • Sendekegel / Frequenz: 40° bei 120 kHz.
  • Scan-Frequenz: 10 x pro Sekunde.
  • KompatibilitĂ€t: iOS 12 und Android 5.0 oder höher
  • Firmware-Update: Über die Deeper-App.

7.2 Deeper Pro und Deeper Pro+

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deeper_pro_und_pro_plus_erfahrungen
Die beiden Deeper-Sonare Pro und Pro+ sind technisch weitgehend ident. Der Unterschied liegt in der GPS-AusrĂŒstung, die nur bei der Plus-Version verbaut ist. Dementsprechend kann auch nur der Deeper Pro+ eigene GewĂ€sserkarten aufzeichnen.

Beide Sonartypen (Pro und Pro+) unterscheiden sich ausschließlich in der vorhandenen bzw. fehlenden GPS-Ausstattung. Bei dem eher geringen Preisunterschied von lediglich 20 – 30 € ist damit die GPS-Variante (Pro+) auf jeden Fall die bessere Wahl.

Mit zwei Sendefrequenzen (290 kHz und 90 kHz) sind die Pro-Modelle fĂŒr die GewĂ€ssererkundung bestens aufgestellt. Mit dem großen Sendekegel (90 kHz, 55° Öffnungswinkel) lassen sich weite GewĂ€sserbereiche en bloc darstellen. Das gibt einen schnellen Überblick ĂŒber die vorhandenen Grundformationen und erleichtert dadurch die Fischsuche.

Bei nur 2 m Wassertiefe wird bereits ein Bereich mit 2,10 m Durchmesser erfasst, bei 5 m Tiefe sind es schon 5,10 m. Nachteilig bei dieser weiten Erfassungsmethode ist lediglich die Detailauflösung. Sprich kleine Objekte werden entweder nicht richtig erkannt oder nicht richtig getrennt, fĂŒr den Fall, dass sie sehr dicht beieinander liegen. Demzufolge sind die DarstellungsschĂ€rfe und die Auflösung sichtbar schlechter als bei hohen Sendefrequenzen.

Die Pro-Modelle können aber beides. Mit 290 kHz (15° Öffnungswinkel) ist dann der Sendekegel zwar deutlich kleiner, die genannten Nachteile in der DarstellungsqualitĂ€t aber kompensiert. Mit den diesen erweitert sich auch der Übertragungsbereich (Wlan) auf komfortable 100 m – und in die Tiefe geht es runter bis 80 m.

Am Wasser laufen beide Modelle absolut stabil. Selbst bei kabbeligem Wetter stimmte die sichere Übertragung. Die Echolotbilder sind besser aufgelöst als beim Einsteigermodell Deeper Start, die DarstellungsqualitĂ€t gefĂ€llt (wie zu erwarten mit 290 kHz) sehr gut. Bei der Fischerkennung gibt es allerdings noch Luft nach oben, wenn man die Möglichkeiten der Chirp+-Version im Auge hat.

Deeper Pro und Pro Plus – Eigenschaften:

  • Durchmesser: 6,5 cm.
  • Gewicht: 100 g.
  • WIFI-Reichweite: bis zu 100 m.
  • Maximale Tiefe: 80 m.
  • Einheiten fĂŒr Wassertemperatur: Celsius / Fahrenheit.
  • Einheiten fĂŒr Wassertiefe: Meter / Faden.
  • GPS: 48-Kanal-GPS-EmpfĂ€nger (nur Pro+).
  • Arbeitstemperatur: -20° C bis +40° C.
  • Batterie / Akku: Lithium-Polymer-Akku 3,7 V / 850 mAh wiederaufladbar. Laufzeit mit 290 kHz bis zu 6 Stunden. Ladezeit bei leerem Akku ca. 2 Stunden.
  • Sendekegel / Frequenz: 15° bei 290 kHz, 55° bei 90 kHz.
  • Scan-Frequenz: 15 x pro Sekunde.
  • Firmware-Update: Über die Deeper-App.
  • Kompatibel ab Version: iOS 12 und Android 5.0.

7.3 Deeper CHIRP+ – Smart Sonar

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Deeper_Chirp_Plus_Erfahrungen
Deeper Chirp+: Ein Highlight unter den Wurfecholoten. Die Unterschiede in Leistung und DarstellungsqualitĂ€t zu seinen Familienmitgliedern aus der PRO-Reihe sind auffĂ€llig. Der Mehrpreis von 50€ ist deshalb mehr als angemessen.

Das Non-Plus-Ultra der auswerfbaren Echolote: Das einzige GerÀt, das die Vorteile von Chirp mit einem leistungsfÀhigem WiFi plus einem hochempfindlichen GPS verbindet.

Die Bilder sind die besten, die wir bisher auf einem auswerfbaren Sonar gesehen haben:

  • Einwandfreie Objekttrennung,
  • hervorragende Detailauflösung,
  • minimierte OberflĂ€chenstörungen
  • sowie eine sagenhafte Tiefenreichweite von 100 m

sprechen fĂŒr sich.

Fische findet das GerĂ€t auf Anhieb in den Bereichen, welche sicher Fischaufkommen haben – wie beispielsweise am Wassereinlauf oder der Eiskante. Im Vergleich waren die Pro-Modelle hier merkbar schlechter aufgestellt.

deeper_chirp_plus_sonar_fischfinder_echolot
Ein Screenshot mit dem Deeper Chirp+: Fein aufgezeigter GewĂ€ssergrund mit vielen Details. Bodenverlauf und spĂ€rlicher Bodenbewuchs (Winter) sind gut zu differenzieren, ebenso die BodenhĂ€rte. Die Fischerkennung mit Chirp einfach nur Klasse. Das Besondere: Die Fische dicht unter der OberflĂ€che werden von allen anderen Deeper-Modellen nicht erkannt, da sie außerhalb, der fĂŒr diese GerĂ€te notwendigen Mindesttiefe von 0,50 m, liegen.

Deeper CHIRP+ – zusĂ€tzliche Eigenschaften:

Der Deeper Chirp+ hat alle technischen Daten wie bereits bei den Pro-Modellen beschrieben, zusÀtzlich aber noch folgende Eigenschaften:

  • Trennung von Objekten im Abstand bis zu 1 Zentimeter.
  • Eine klare und detaillierte Anzeige des Grundes und der Fische.
  • Mit Chirp weniger OberflĂ€chenstörungen und Interferenzen.
  • Anzeige bereits ab 15 cm und bis zu 100 m Wassertiefe.
  • 3 Sendekegel mit unterschiedlichen Frequenzen (7°, 16° und 47°)

Der Deeper Chirp+ ist deshalb unsere uneingeschrĂ€nkte Kaufempfehlung, da das Mehr an Funktionen – sowie die dadurch erhaltenen Informationen – den Mehrpreis allemal rechtfertigen.

7.4 Alle Modelle im ĂŒbersichtlichen Vergleich:

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Eigenschaften

Deeper Start

Deeper Pro

Deeper Pro+

Deeper Chirp+

Anzahl Sendekegel

1

2

2

3

Frequenzen kHz

120

90/299

90/299

Mehrfrequenz

Öffnungswinkel Sendekegel

40°

55°/15°

55°/15°

7°/16°/47°

GPS

-

-

Ja

Ja

Kartenaufzeichnung

-

-

Ja

Ja

Wlan-Reichweite (m)

50

100

100

100

Tiefenreichweite Echo (m)

50

80

80

100

Minimale Anzeigentiefe (m)

0,5

0,5

0,5

0,15

Arbeitstemperatur

0° bis +40°

-20° bis +40°

-20° bis +40°

-20°bis +40°

Scanfrequenz (pro Sekunde)

10

15

15

15

Akku (Lithium-Polymer)

3,7V/850 mAh

3,7V/850 mAh

3,7V/850 mAh

3,7V/850 mAh

Befestigungspunkte

1

3

3

3

Kompatibel mit

iOS + Android

iOS + Android

iOS + Android

iOS + Android

Gewicht (g)

65

100

100

110

Ladenpreis (€