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Modernen Fische finden - Der Hecht exklusiv
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Diese Frage erfordert mehrere Antworten. Dieser Artikel hier ist nur eine Antwort auf die Frage: Wie kommt es dazu, dass irgendwie kaum Hechte gefangen werden, obwohl sie zahlreicher als man vermutet im Gewässer umher schwimmen?

Jeder kennt Schneidertage und spätestens nach dem zweiten Tag ohne Biss, wird auch der letzte Recke am Wasser vermuten, dass irgendwas nicht stimmt. Wer jetzt nicht ein paar Antworten parat hat, wird ins Grübeln kommen. Wer jetzt überstürzt handelt, kann im Ergebnis für einen Schneidertag sorgen.

Unser Kopf spielt uns einen Streich

Beim erfolglosen Angeln, schleichen sich ganz ganz langsam komische Gedanken in den Vordergrund. Wir reagieren auf diese Gedanken und Fragen. Fragen wie „Habe ich die falschen Köder?“ motivieren uns neue Köder zu kaufen. Auf Fragen wie, „Bin ich an der richtigen Stelle?“ oder „Ist es die richtige Angelzeit?“ antworten wir mit einem Standortwechsel. Doch je länger der Erfolg ausbleibt, wird unser Portemonnaie anfällig für neue Köder, Zeitschriften und technischen Schnick Schnacks wie z.B. Echolote. Wenn das alles auch nichts hilft, fangen wir auf unserer Reise an zu glauben, dass es keine nennenswerten Fische mehr in dem Gewässer gibt. Doch wer schon mal dabei war, wenn Vereinsteiche abgelassenen wurden, erlebt sein blaues Wunder wie viele Fische ein so kleines Gewässer beherbergen kann.

Wie kommt es also, dass irgendwie kaum Hechte gefangen werden, obwohl sie zahlreicher als man vermutet im Gewässer umher schwimmen?

Die kommerziellen Fischereibetriebe sprechen von zwei Fischbeständen. Der eine ist der Bestand aller Fische und der andere ist der angelbare Fischbestand. Hä? Angelbar?

Ja, nicht jeder Fisch in einem Gewässer ist angelbar. Wie uns Sebastian Paetsch von den Müritzfischern bestätigen konnte, sind viel weniger Fische an den Haken zu bekommen, als tatsächlich im Wasser herum schwimmen. 

Der Lauerjäger

Ursachen hierfür sind vor allem bei Hechten, die Lauerjagd – also das Abwarten an einer einzigen Position über einen langen Zeitraum. Die meisten Angler werfen an den Lauerjägern vorbei. Zusätzlich jagen Lauerjäger häufig aus einer Deckung heraus und sind je nach Kalenderperiode schwer für unsere Köder zu erreichen. 

Tipp 6 – Warum einige Hechte leicht und viele schwer zu angeln sind?

Erfahrungssache

Eine andere Begründung ist, das Hechte ein Erinnerungsvermögen haben und sich z.B. Köder merken können. Hechte sind Räuber und haben damit ein komplexeres Gehirn als ihre Beute. Der Angeldruck an einem Gewässer führt dazu, dass Hechte sich an Muster erinnern und entweder “komische Köder” oder bestimmte Plätze zu bestimmten Zeiten meiden.

An diesen Tagen lohnt sich das Hecht angeln?

Im Resultat, sind sie vielleicht nicht da, wo man sie vermuten würde, wenn dieser Lebensraum ihnen schlechtere Lebensbedingungen bietet. Wichtig für einen möglichst optimalen Lebensraum ist eine optimale Balance aus Beuteverfügbarkeit, Jagderfolg und Überlebenswahrscheinlichkeit.

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