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Hechte angeln

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Der Hecht ist einer der größten und aggressivsten Raubfische der nördlichen Hemisphäre. Nicht umsonst werden Hechte im englischsprachigen Raum auch als “water wolves” bezeichnet.  Wenn ihnen nichts in die Quere kommt (egal, ob Artgenosse oder Angelhaken), können sie bis zu 30 Jahre alt werden und außergewöhnliche Größen erreichen. Wir Europäer haben dabei Glück, denn Hechte gedeihen hier besonders gut.

Was ist ein großer Hecht?

Der größte Hecht aller Zeiten (offiziell bestätigter Weltrekord) wurde vor fast 30 Jahren (Oktober 1986) im Grefeernsee (Deutschland) von Lothar Louis gefangen. Der Rekordfisch wog 25 kg und erreichte eine Länge von 136 cm.

Im Jahr 2020 wurden zwei weitere Rekordhechte (noch größer als der eben erwähnte) aus dem Wasser gezogen.

  1. Einer in Bulgarien (Petar Filipov – 140 cm und 25.3 kg)
  2. und der andere in der Tschechischen Republik (Lukas Matejka – 133 cm und 26.7 kg).

Keiner dieser Fänge ist jedoch bisher als neuer Weltrekordhalter bestätigt worden.

Die durchschnittliche Länge eines Hechts beträgt allerdings lediglich 40 – 55 cm. Sprich als großer Hecht kann prinzipiell jedes Exemplar angesehen werden, welches die 55-Zentimeter-Marke überschreitet.

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Worum geht es in diesem Beitrag?

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In diesem Artikel geht es nicht nur um das Angeln auf große Hecht, sondern auch darum, wie Du diese in erster Linie einmal findest. Wir sind nämlich der festen Überzeugung, dass eine gründliche Köderauswahl in Kombination mit der passenden Angeltechnik allein noch keinen Erfolg garantieren.

  1. Zuerst musst Du einmal lernen, wie Du Hechte mit (beinahe traumwandlerischer) Sicherheit findest.
  2. Erst in einem zweiten Schritt kannst Du dann darüber nachdenken, wie Du sie am besten fängst.

Während des Schreibprozesses für unser Buch “Modernes Fische Finden – Der Hecht” werden wir diesen Artikel nach und nach erweitern. Schrittweise werden wir Themen, die wir im Buch sehr detailliert beschreiben, in diesem und / oder anderen Blogbeiträgen der Kategorie “Angeln auf den Hecht” vorstellen.

Warum ist es so wichtig, zuerst mehr über den Hecht und sein Verhalten zu erfahren?

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Hechtangeln ist so beliebt, weil sich dieser Raubfisch an viele verschiedene Lebensbedingungen anpassen kann. Angler können Hechte sowohl in tiefen, kalten Seen als auch in flachen, warmen, schlammigen “Pfützen” fangen. Außerdem ist er nicht auf eine bestimmte Art von Beute angewiesen, sondern kann schnell zwischen verschiedenen Nahrungsquellen wechseln.

Eine wissenschaftliche Studie, die am 12 ha großen See “Großer Vätersee” durchgeführt wurde, zeigt deutlich die Anpassungsfähigkeit des Hechtes. Hier jagte er bis zum Jahr 1997 als Spitzenprädator ohne Konkurrenz. Dadurch ergab sich für ihn eine ganz spezifische Beutepräferenz. 

Verteilung der Beute im Jahr 1997

  • 60 % Flusskrebse,
  • 20 % Barsche,
  • etwa 10 % kleine Plötzen.
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Faxonius limosus [ex. Orconectes limosus] (Kamberkrebs); erwachsen. Form 1 Männchen, gefangen aus dem Bodensee, Deutschland. Mai 2013. ©Astacoides/via wikipedia - CC BY-SA 3.0

Wirklich?! 60% Flusskrebse?? Ich frage mich, ob die örtlichen Angler sich dieser Tatsache bewusst waren?

Denn, wenn Hechte Krebse jagen, bedeutet das, dass sie hauptsächlich in Bodennähe aktiv sind. Wie viele Hechtköder aus Plastik und Gummifische müssen an diesen Hechten vorbeigezogen sein, ohne eine Reaktion hervorgerufen zu haben?

Schließlich imitieren die meisten Köder keine Flusskrebse und werden darüber hinaus nicht auf dem Boden ausgelegt.

Nachdem in den Jahren 2001 und 2002 insgesamt 1.083 Zander eingesetzt wurden, kam es zu einer deutlichen Veränderung des Hechtbestandes. Vor dem Zanderbesatz waren die Hechte in Ufernähe, in einer Tiefe von 1 – 3 m, zu Hause. In dieser Hinsicht änderte sich nichts.

Was sich änderte, war jedoch das Verhalten der Beutefische. Die kleinen Rotaugen und Barsche, die zuvor im offenen Wasser zu Hause waren, begannen, in Ufernähe Schutz vor dem Zander zu suchen. Der Hecht fand sich plötzlich in einem Schlaraffenland wieder. Entsprechend änderte sich auch die Verteilung seiner Beute.

Verteilung der Beute im Jahr 2002

  • 54 % Barsche,
  • 7 % Rotaugen,
  • 1 % Krebse,
  • 27 % andere Fische (kleine Hechte, Kaulbarsche, andere Weißfische, Zander usw.).

Es ist bemerkenswert, dass innerhalb eines kurzen Zeitraums von fünf Jahren der Flusskrebs (der 1997 noch die Hauptnahrung des Hechtes darstellte), fast vollständig von seinem Speiseplan verschwand. Das zeigt, wie schnell sich der Hecht an veränderte Bedingungen in seinem Lebensraum anpassen kann. Ich denke, wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass nur wenige Angler am Großen Vätersee von dieser Verhaltensänderung wussten und ihre Angeltaktik entsprechend anpassten.

Diese Studie veranschaulicht außerdem perfekt, warum es so wichtig ist, das Verhalten und den Lebensraum des Hechts genau zu kennen. Veränderungen im Lebensraum wirken sich auf Hotspots und Beute aus. Und Veränderungen bei der Beute müssen sich in weiterer Folge auch auf unsere Köderwahl und Angeltechnik auswirken.

HINWEIS: Es gibt keinen Köder, der für alle Gewässer geeignet ist. Ganz gleich, wie gut er präsentiert wird.

Um erfolgreich auf Hecht angeln zu können, mußt Du zunächst folgende Fragen beantworten:

  • Welche Köder bevorzugen die Hechte in dem jeweiligen Gewässer?
  • Was ist die beste Angeltechnik für diese?
  • Wo sind die Hotspots?
  • Oder besser noch: Wo sind die besten Hotspots für die jeweilige Tages- und Jahreszeit?

Hechte bevorzugen kühle Gewässer

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Der Hecht liebt kühles Wasser. Die ideale Wassertemperatur zum Hechtangeln liegt bei 18 °C Oberflächentemperatur. Dann ist der Hecht am aktivsten und leicht zu fangen. Wir haben diese optimalen Bedingungen zweimal im Jahr.

Einmal im Frühjahr, wenn sich das Wasser erwärmt. Und ein weiteres Mal im Herbst, wenn es Wasser wieder abkühlt. Das sind die besten Zeiten zum Hechtangeln – und wer in diesen ans Wasser geht, wird höchstwahrscheinlich nicht allzu viele ruhige Tage am Wasser erleben.

Wenn es zu warm ist, suchen die großen Hechte kühlere Gewässer auf, da es ihnen schwer fällt, ihren fetten Körper abzukühlen. Das ist ein Teufelskreis, denn die Abkühlung erfordert viel Energie. Um die Energiereserven wieder aufzufüllen, muss der Hecht fressen, was ihn zu einem zusätzlichen Energieaufwand zwingt. Um dieses Dilemma zu lösen, neigen große Hechte dazu, zu tauchen, um dem warmen Wasser zu entkommen, wobei sie manchmal tagelang ohne Nahrung auskommen.

Junge und kleine Hechte sind in der Lage, sich an die Hitze anzupassen und bleiben deshalb fast das ganze Jahr über in Ufernähe. Um schnell einen Hecht zu fangen, musst Du zuerst seine Beute aufspüren. Der Hecht wird in der Nähe sein.

“Wer die Beute findet, findet auch den Hecht.”

 

An heißen Tagen halten sich die großen Hechte in tiefen Gewässern auf. Mit Hilfe der Navionics Web-App kannst Du das Terrain des Gewässers schnell kartieren.

Tiefen von bis zu 9 m sind in Weiß leicht zu erkennen. Wir haben das Gebiet in drei Zonen unterteilt. Tiefen über 9 m sind für die großen Raubfische ausreichend kalt.

Die rote Linie markiert die subjektive Grenze zwischen tiefem und flachem Wasser. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass wir die großen Tiere finden.

ABei hohen Temperaturen wäre dieses Gebiet unsere zweite Wahl auf der Jagd nach großen Hechten. Der ufernahe Bereich bietet ausreichend Platz für eine mittlere Anzahl kleiner Fische, die sich hier ernähren. Und von welchen sich wiederum die Hechte ernähren.

BDies ist die beste Stelle für mittelgroße bis große Hechte. Der Uferbereich ist breit und fällt leicht aber kontinuierlich ab – der Abstand zwischen den Tiefenkonturen verdeutlicht dies. Er ist zudem wahrscheinlich von vielen Pflanzen besiedelt, die kleine Fische anlocken. Die großen Hechte können sich in der Tiefe abkühlen und haben reichlich Nahrung zur Verfügung – denk immer daran, dass große Exemplare auch viel Futter brauchen.

CDies ist die letzte Stelle, an der wir nach großen Hechten suchen würden. Das scharfe Gefälle, das durch eng beieinander liegende Tiefenlinien gekennzeichnet ist, bietet wenig Platz für Vegetation, so dass die Versteckmöglichkeiten begrenzt sind. In der Dämmerung müssen die großen Räuber jedoch nur eine kurze Strecke zurücklegen, um an ihre Beute zu gelangen.

Wo sind die Hotspots für große Hechte in einem See?

Um die Hotspots für Hechte in einem See ausfindig zu machen, muss Du zunächst die Besonderheiten des Gewässers kennenlernen. Insbesondere der trophische Zustand ist von Bedeutung.

Klar oder trüb? Welche Rolle spielt das Sichtweite?

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Der Trübungsgrad des Gewässers hat einen großen Einfluss auf die Wahl des Köders und damit auf unsere Angeltechnik. Der trophische Status beschreibt den Trübungsgrad und gibt an, wie klar oder trüb – nährstoffarm oder nährstoffreich – ein Gewässer ist.

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Oligotrophe Gewässer sind nährstoffarm und oft tief, mit einer Sichtweite von über 10 m. Die landwirtschaftliche Tätigkeit in der Nähe dieser Gewässer ist in der Regel nicht sehr ausgeprägt. Die Vegetation ist aufgrund des geringen Nährstoffgehalts unterentwickelt. Der Hecht kann über weite Entfernungen sehen, seine Beute jedoch auch. Schnelligkeit ist daher für den Räuber von entscheidender Bedeutung, um bei der Jagd erfolgreich zu sein.

Aus diesem Grund dürfen wir beim Angeln auf oligotrophen Seen etwas schneller rollen. Funkelnde und blinkende Köder sind hier die richtige Wahl.

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Mesotrophe Gewässer haben mäßig nährstoffreiches Wasser. Diese Gewässer haben oft eine Tiefe von 5 – 40 m und eine Sichtweite von 3 – 7 m.

In dem umliegenden Gebiet wird in der Regel Landwirtschaft betrieben. Die Unterwasservegetation ist dementsprechend gut entwickelt. Das Ufer bietet vielen Fischen Nahrung und Schutz.

Hechte können sich an ihre Beute heranschleichen oder aus einer lauernden Position angreifen. Schnelle Vorstöße treiben die Beute zusammen. Falls Du in einem solchen Gewässer an der richtigen Stelle angelst, sollte es relativ einfach sein, einen großen Hecht zu fangen.

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Eutrophe Gewässer sind trübe. Diese Gewässer weisen in der Regel eine Tiefe von bis zu 5 m und eine Sichtweite von nur einigen wenigen Zentimeter bis einen Meter auf. Um sie herum ist die Landwirtschaft sehr intensiv. Die Vegetation gedeiht prächtig und ist nicht nur auf die Ufer beschränkt.

Hechte können sich somit ganz nah an ihre Beute heranschleichen. Auf dem reichlich mit Pflanzen bedeckten Seeboden sind sie gut getarnt und können aus einer lauernden Position heraus angreifen. Da die Sichtweite begrenzt ist, spielen ihre visuellen Sinne nur eine untergeordnete Rolle.

Köder, die eine starke Vibration und ein Rasseln erzeugen, sollten in diesen Gewässern ganz oben auf der Köderliste stehen.

Angeln auf Hechte vom Ufer aus

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Steile Uferkanten sind ebenfalls tolle Hotspots für das Hechtangeln. Große Hechte warten gerne in der Nähe dieser Kanten, um Fische zu fangen, die in der langsamen Strömung treiben.

Warum positionieren sich die Hechte unterhalb dieser Kanten?

Der Hecht hat nach oben gerichtete Augen, die bestens für Angriffe von unten geeignet sind. Von unten kommend kann er außerdem gut beschleunigen und einen Überraschungsangriff starten.

Angeln auf Hechte im offenen Wasser

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Das Hechtangeln in offenen Gewässern ist eine knifflige Angelegenheit und erfordert ein gutes Verständnis für seine typischen Verhaltensmuster.  Auch die Ausrüstung – zum Beispiel Boot und Echolot – sowie die Jahreszeit und die Wetterbedingungen spielen eine wichtige Rolle. Diesem umfassenden Thema haben deshalb in unserem Buch “Modernes Fische Finden – Der Hecht” mehrere ausführliche Kapitel gewidmet. Zum Beispiel:

  • Die Beute (Kapitel 3.4.2 Rotaugen),
  • Die Sprungschicht (Kapitel 4.3. Hechtangeln an der Sprungschicht),
  • Lebensräume für jedes Alter (Kapitel 5.4. Endlich erwachsen),
  • Echolot (Kapitel 5.2. Fischfinder für Bootsangler),
  • Das Jahr des Hechts – Hotspots nach der Laichzeit (Kapitel 6.5.),
  • Das Jahr des Hechtes – Hotspots am Ende des Frühjahrs (Kapitel 6.6),
  • Das Jahr des Hechts – Sommer-Hotspots (Kapitel 6.6),
  • Das Jahr des Hechts – Spätsommer-Hotspots (Kapitel 6.9),
  • Das Jahr des Hechts – Winter-Hotspots (Kapitel 6.11).

Welches sind die Hotspots für das Hechtangeln in Flüssen?

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Die besten Stellen, um Hechte in einem Fluss zu fangen, sind diejenigen, an denen die Strömung sehr langsam ist. Hechte bevorzugen außerdem klare Gewässer, um ihre Beute zu erspähen, da sie sich bei der Jagd auf ihre visuellen Sinne verlassen.

Die Strömung eines Flusses unterliegt physikalischen Prinzipien. Wer sie versteht, kann diese Informationen zu seinem Vorteil nutzen, um Hotspots zu lokalisieren. Sie variiert sowohl räumlich als auch zeitlich innerhalb des Flusses. Dieses Wissen ist für uns Angler elementar.

Wo im Flusses ist die Strömung am langsamsten?

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Große Hechte jagen in langsam fließenden Gewässern (grün, orange, gelb)

Wenn wir uns den Querschnitt eines Flusses ansehen, bekommen wir ein klares Bild von der Strömung. Das Wasser fließt in Ufernähe und am Grund sehr langsam, da es hier durch das Flussbett gebremst wird. Aus diesem Grund halten sich die meisten Fische (egal ob Raub- oder Beutetiere) eher in Ufernähe und knapp über dem Grund eines Flusses auf.

Hechte bevorzugen das ruhige Wasser an den Ufern. Hier hilft die Vegetation, die Strömung zu dämpfen. Besonders die Stellen zwischen den Buhnen sind beliebt. Da sich Zander lieber in der Nähe der Strömung aufhalten, konkurrieren die beiden Raubfische nicht um die Nahrung.

  1. Während Zander diejenigen Beutefische jagen, die von der Strömung getragen werden,
  2. bevorzugen Hechte die Beute, die in Ufernähe Schutz sucht.

Wie erkennst Du steil abfallende Uferränder in einem Fluss?

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Zu diesem Zweck nutzen wir wieder die Web-App von Navionics. Mit dem kostenlosen Online-Tool können wir feststellen, wo das Ufer abfällt. Wenn die Kante nahe am Ufer liegt, können wir vielleicht sogar einige große Hechte vom Ufer aus fangen.

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Die steile Uferkante ist der Bereich, der in die Tiefe abfällt: Hier sind normalerweise große Hechte in Hülle und Fülle zu finden.

Wir stellen den Tiefenbereich der Navionics-Web-App auf 3 m ein (blauer Pfeil). Alles, was tiefer als 3 m ist, wird in weiterer Folge weiß eingefärbt.

Gebiet D ist einer der besten Frühjahrs-Hotspots zum Hechtangeln. Hier erwärmt sich das Wasser am schnellsten und zieht magisch eine Vielzahl von Fischen an. Im Sommer, wenn die Wassertemperatur auf 20 °C ansteigt, halten sich die Hechte gerne im Bereich des Flusseinlaufs (unterhalb von D) auf. Im Hauptfluss selbst suchen die Hechte ruhige Bereiche auf.

Zwischen den Buhnen halten sich die Hechte in Ufernähe (Punkte C) und im Hauptstrom, oft am flacheren Ufer (Punkte A), auf. Je größer die Hechte sind, desto wichtiger werden die steilen Uferränder (grüne Linien).

Suche nach Hindernissen im Flusslauf!

Hindernisse im Fluss bewirken eine Veränderung der Strömung. In der Nähe dieser Hindernisse können wir ruhige Stellen finden, die sich hervorragend zum Hechtangeln eignen. Brückenpfeiler sind ein gutes Beispiel. Hier verwirbelt sich das Wasser hinter den Pfeilern, wodurch mit der Zeit Sedimente abtransportiert werden. Infolgedessen verstärkt sich die Strömung um die Pfeiler herum.

Hinter den Molen bilden sich jedoch ruhige Wasserflächen. Große Raubfische lauern an diesen Stellen und genießen das ruhige Wasser, während sie darauf warten, dass ihre Beute vorbeidriftet.

Wie Du mit dem Deeper Smart Sonar noch schneller große Hechte fängst!

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Ebenfalls nützlich ist das Deeper Smart Sonar, ein auswerfbarer Fischfinder für die Angelrute. Wenn Du den Deeper in die Mitte des Flusses wirfst, kannst Du nicht nur große Hechte ausfindig machen sondern ebenso Tiefenänderungen entlang des Flussbettes erkennen.

Die Strömung hält den Deeper Smart Sonar in Bewegung, so dass Du einen großen Bereich des Flusses absuchen kannst. Um abfallende Kanten zu finden, musst Du den Deeper einholen und dabei gleichzeitig den Bildschirm beobachten. Mit dem Deeper Pro Plus oder Deeper CHIRP verwendest, kannst Du zu einem späteren Zeitpunkt die GPS-Karte konsultieren, um Hotspots wiederzufinden.

Hechtangeln: Tipps für alle Jahreszeiten

In den folgenden Kapiteln zeigen wir Dir, welche Bereiche die großen Hechte in einem bestimmten Gewässer in Abhängigkeit von der Jahreszeit bevorzugen. Die Hotspots für das Hechtangeln ändern sich nämlich nicht nur mit

  • dem Gewässertyp (Fluss, See usw.),
  • der Tageszeit,
  • dem Wetter
  • und dem Beuteangebot,

sondern genauso mit den Jahreszeiten. 

Frühjahrs-Hotspots für große Hechte

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Für Hechte ist der Frühling die Zeit des Laichens. Vor allem die größeren Exemplare bereiten sich intensiv auf die Fortpflanzung vor. Die Nahrungsaufnahme wird im März auf ein absolutes Minimum reduziert. Die großen Weibchen tauchen aus den Tiefen des Freiwassers auf, um in Ufernähe auf die – meist kleineren – Männchen zu treffen. Die Brautschau beginnt.

In den meisten Gewässern neigen die Hechte dazu, bis April zu laichen. Nach dieser anstrengenden Saison geht das große Fressen los, um den Substanzverlust wieder auszugleichen.

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Wo sind die besten Stellen, um im Frühjahr große Hechte zu fangen?

Zu Beginn des Jahres, wenn die Eisdecke aufbricht, werden viele Fische von den flacheren Bereichen des Sees angezogen – je flacher, desto besser. Schmale, dünne Seitenarme, die vor dem Wind geschützt sind, sind bei sonnigem Wetter die besten Stellen, um Hechte zu fangen. Sie bevorzugen dieses flachere Wasser (bis zu 1 Meter Tiefe), weil es hier im Vergleich zum Rest des Sees warm und gemütlich ist. Punkt B ist daher unsere erste Wahl – er ist seicht, schmal und windgeschützt. Ein echter Frühlings-Hotspot zum Hechtangeln.

Weitere Hotspots zu Beginn des Frühjahrs, sobald die Wassertemperatur auf etwa 10 °C angestiegen ist, befinden sich in der Nähe der Laichplätze an den steilen Uferkanten (Punkt C).

Wenn die Laichzeit näher rückt, beginnen die Hechte, die flachen Buchten zu bevölkern. Hier ist ausreichend Platz vorhanden, um alle laichenden Artgenossen unterzubringen, ohne dass es zu großen Revierkämpfen und Streitigkeiten kommt.

Die Bucht A verspricht beispielsweise genügend Platz. Nie wieder im Jahr wirst Du so viele Hechte an einem Fleck finden. Ein guter Pflanzenwuchs bietet dem Hechtnachwuchs im Laufe des Jahres Schutz und Nahrung. Am Ende der Laichzeit bleiben einige Hechte in der Bucht A, um sich auszuruhen, während andere unverzüglich in die tieferen Gewässer zurückkehren.

Der Übergang von seichtem in tieferes Wasser bei Punkt C bietet einen optimalen Rastplatz auf dem Weg in das offene Wasser in der Mitte des Sees. Solche Ränder bieten das ganze Jahr über hervorragende Jagd- und Versteckmöglichkeiten für kleine und mittelgroße Hechte. Das Gebiet um Punkt C ist hingegen weniger attraktiv, weil die Vegetation nicht so gut entwickelt ist. Nur wenige Beutefische – und damit Räuber – halten sich an dieser Stelle auf.

Welche Angeltechnik ist nach der Laichzeit empfehlenswert?

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Je langsamer, desto besser. Die Hechte befinden sich noch im Erholungsmodus und greifen deshalb nicht abrupt an. Es dauert noch einige Zeit, bis sie wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Falls Du Deine Köder also zu schnell einholst, wirst Du oft mit einem leeren Käscher nach Hause gehen.

Welche Köder bevorzugt der Hecht im Frühjahr?

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Zu Beginn des Jahres gibt es kleine Beutefische noch nicht im Überfluss. Der Hecht kann es sich daher nicht leisten, wählerisch zu sein und jagt sowohl große als auch kleine Beute. In dieser Zeit fressen die Hechte sogar ihre eigene Art.

Gegen Ende des Frühjahrs beginnen sie sich an alles heranzupirschen, was sich im oder auf dem Wasser bewegt. Deshalb haben wir für keinen anderen Raubfisch eine solche Fülle an möglichen Ködern zur Verfügung – bis hin zu Mäusen, Enten, Ratten oder Schlangen. Der Hecht ist in unseren Gewässern ein absoluter “Top-Raubfisch”.

Du kannst auch Köder ausprobieren, die Hechte imitieren. Gerade jetzt, wo kleine Beutefische rar sind, sind die eigenen Artgenossen oft die erste Wahl für größere Exemplare.

Sommer-Hotspots für große Hechte

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Große Hechte sind in den heißen Sommermonaten ziemlich gestresst. Bei einigen Anglern hat der Hecht deshalb den Spitznamen “coolest of the coolest” – neben ihm wirkt sogar ein Kimi Räikkönen als echter Strahlemann. Er ist ein Kaltwasserfisch und liebt Wassertemperaturen zwischen 10 und 18 °C.

Sobald die Temperaturen steigen, kämpft er darum, seine ideale Körpertemperatur zu halten. Besonders große Hechte haben einen schweren Stand, denn sie müssen viel Energie aufwenden, um das Blut durch ihren Körper zirkulieren zu lassen. Dadurch sind sie gezwungen, in größere Tiefen zu tauchen und sich so wenig wie möglich zu bewegen.

Die Logik ist ganz einfach: Wenn Hechte ihre Bewegung einschränken, müssen sie nicht so viel fressen und jagen. Denn das Jagen, Fressen und Verdauen der Beute ist anstrengend und erhöht ihre Körpertemperatur. Eine erhöhte Körpertemperatur wiederum sorgt für einen erhöhten Energieverbrauch, diese wiederum für einen erhöhten Nahrungsbedarf usw.

Ein Hecht kann mehrere Tage ohne Nahrung überleben – und zeigt dieses Verhalten oft den ganzen Sommer über. Je weiter in das Jahr hinein die Temperaturen also kühl bleiben, desto größer sind die Chancen, einen großen Hecht zu fangen. Umso heißer das Jahr, umso geringer.

Das Angeln auf Hecht während der heißen Jahreszeit ist nicht so einfach, wenn man es auf die großen Exemplare abgesehen hat. Wir Angler brauchen dafür vor allem Geduld und Ausdauer – sprich die Devise muss sein, schön langsam einrollen. Köder, die an der gleichen Stelle verbleiben oder sich nur langsam bewegen, haben die besten Erfolgschancen.

Für die großen Hechte erscheinen diese eine leichte (weil nicht besonders agile) Beute. Deshalb werden sie anderen vorgezogen, um weniger Energie für die Jagd zu verbrauchen.

Hechte sind nicht oberflächlich, oder?

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Nun, niemand kennt wirklich ihre Charaktereigenschaften, aber im Sommer können wir sie leicht an der Oberfläche beobachten. Oberflächenköder, auch “Poppers” genannt, versprechen an sonnigen Tagen großen Erfolg, da sich die Hechte an solchen oft sehr nah an der Oberfläche aufhalten. In klaren Seen kann man Hechte in der Nähe von großen Seerosenblättern und anderen Wasserpflanzen entdecken. Auch ins Wasser hängende Äste locken sie an. 

Allerdings müssen wir unterscheiden zwischen

  1. Hechten, die in Ufernähe leben,
  2. und solchen, die in offenen Gewässern jagen.

Beide Lebensräume sind sehr unterschiedlich und erfordern eine andere Lebensweise und Jagdstrategie. Oberflächenköder sind nur für Hechte gedacht, die in Ufernähe leben.

Ziehe den “Popper” mit schnellen, kräftigen Rutenschlägen Stück für Stück über die Oberfläche. Er wird das Wasser vor sich auftürmen und laute “Plops” erzeugen.  Wir verwenden diesen Ködertyp, um springende Fische zu imitieren. Er ist besonders attraktiv für schläfrige Hechte, da er durch seine lauten Geräusche in Kombination mit der Bewegung Aufmerksamkeit erregt.

Was hat "Mit dem Hund spazieren gehen" mit Angeln zu tun?

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Neben “Poppern” haben sich auch “Wobbler” beim Hechtangeln bewährt. Diese Köder werden den Hechten, die sich in der Nähe der Oberfläche aufhalten, unter der Oberfläche präsentiert. Durch das Fehlen einer Tauchschaufel sinken “Wobblers” nicht zu Boden.

Beim Einholen bewegt sich der Wobbler in einer Zickzack-Bewegung und imitiert so einen wandernden Fisch, wodurch dieser Ködertyp den Spitznamen “Walking the dog bait” erhalten hat. Sein großer Vorteil  besteht darin, dass Du eine große Fläche abdecken kannst, ohne Gefahr zu laufen, Dich in der Vegetation zu verheddern.

Die in der Vegetation lauernden Hechte stürzen sich dann auf den Kunstköder. Du kannst ihn auch eine Zeit lang an einer Stelle belassen, damit er länger im Blickfeld des Räubers bleibt. Zucke dabei allerdings von Zeit zu Zeit mit der Rutenspitze, um ihn in einem Zickzackkurs zu bewegen und Leben vorzutäuschen.

Zusammenfassung: Langsam bewegte Köder können eine große Fläche abdecken und bleiben länger im Blickfeld des Hechts.

Herbst-Hotspots für große Hechte

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Die Hauptsaison für das Hechtangeln ist da! Wenn die Außentemperaturen beginnen, das Wasser abzukühlen, setzen sich die großen Hechte in Bewegung. Jetzt ist ihre Zeit gekommen. Der Herbst ist die Zeit, in der sich alle Fische auf den Winter vorbereiten. Es ist Zeit, sich zu mästen, um die kalten, langen Wintermonate zu überstehen.

Von den Millionen von Babyfischen, die im Frühsommer geschlüpft sind, werden bis zu diesem Zeitpunkt nur 20-30 % überlebt haben. Die meisten sind bereits Raubtieren zum Opfer gefallen. Die überlebenden Jungfische haben allen Widrigkeiten getrotzt und eine beachtliche Größe erreicht. Für Hechte und andere Raubfische bedeutet dies natürlich nur, dass die Mahlzeiten größer geworden sind.

Falls Du auf Hecht fischt, solltest Du demzufolge jetzt unbedingt größere Köder wählen. Du kannst dabei ruhig auf  eine Länge von 20 cm oder mehr setzen. Zu Beginn des Herbstes kannst Du vielleicht noch in Ufernähe angeln, aber wenn es kälter wird, musst Du in tiefere Gewässer ausweichen.

Die Vegetation, die den Hechten früher Verstecke bot, ist bereits teilweise abgestorben, so dass Überraschungsangriffe weniger effektiv sind. Sie haben keine Deckung mehr, um sich zu verstecken. Das Gleiche gilt für die Beutefische. Diese müssen sich einen neuen Lebensraum suchen, der ausreichend Schutz bietet. Langsam wandert deshalb alles Leben in die dunkleren Tiefen.

Wenn das Wasser stark abkühlt, sammeln sich die meisten Fische an den tiefsten Stellen unserer Seen und Flüsse. Hier ist die Temperatur mit 4 – 8 °C am höchsten – die Oberfläche kann bereits auf 1 – 5 °C abgekühlt sein.

Wie findest Du die tiefsten Stellen?

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Entweder Du kennst Dein Revier – oder Du greifst auf technische Hilfsmittel zurück. Wenn wir vom Ufer aus fischen, verwenden wir dafür das Deeper Smart Sonar. Zu Hause kannst Du jederzeit die Navionics-Web-App konsultieren, welche Dir eine Vielzahl von informativen Gewässerkarten zur Verfügung stellt. Je nach Gewässer solltest Du sowohl auf die eine als auch die andere Art und Weise in der Lage sein, einige tiefe Bereiche in Ufernähe ausfindig zu machen.

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Falls Du im Herbst große Hechte fangen möchtest, musst Du zuerst die tiefsten Stellen des Gewässers finden.

Winter-Hotspots für große Hechte

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Im Winter ändert sich alles. Sowohl Beute als auch Räuber sind jetzt auf Energieerhaltung eingestellt. Jede unnötige Bewegung erfordert zusätzliche Energiezufuhr und wird deshalb um jeden Preis vermieden. Passe also die Einholgeschwindigkeit Deines Köders entsprechend an. Präsentiere ihn als große aber leichte Beute.

Wenn alles nichts hilft, kannst Du den Köder auch von Zeit zu Zeit beschleunigen, um den Verteidigungsinstinkt der Hechte zu wecken. Um im Winter einen Hecht zu fangen, musst Du aber auf jeden Fall hart arbeiten.

Die Ausrüstung - die besten Köder zum Hechtangeln

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Beim Hechtangeln unterscheidet man im Allgemeinen zwischen zwei Arten von Ködern:

  1. Die einen bewegen sich schnell und reizen den Hecht.
  2. Andere bewegen sich langsam und versprechen leichte Beute zu sein.

Langsam bewegte Köder

Der tote Köderfisch fällt in diese Kategorie. Er bleibt lange Zeit im Blickfeld des Räubers und ist für umherstreifende Hechte attraktiv.

Unter den Kunstködern versprechen schwimmende Plastikköder den meisten Erfolg. Beim Einholen der Rolle beginnt der “Wobbler” zu tauchen, ein Effekt seiner Tauchschaufel. Hartplastikköder bleiben in dem Moment, in dem Du aufhörst zu rollen, zu tief. Weichplastikköder hingegen beginnen an der Oberfläche zu treiben. Mit diesen kannst Du demzufolge die oberen Wasserschichten bearbeiten.

Andere Köder sinken auf den Grund. Wenn Du einen langsam sinkenden Köder wählst, kannst Du nach und nach die unteren Wasserschichten absuchen.

Sich schnell bewegende Köder

Sich schnell bewegende Köder sollen den Jagd- und Revierverteidigungsinstinkt von lauernden Hechten anregen. Sie reagieren schnell auf diese und schlagen wie aus dem Nichts zu.

Verschiedene Ködertypen

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Tote Köderfische

Tote Köderfische sind echte (jedoch tote) Fische. Hechte sind visuelle Jäger, daher erregen tote Köderfische wenig Misstrauen. Der Geruch des toten Fisches ist für sie attraktiv. Sie fressen gerne Aas, weshalb tote Köderfische der perfekte Köder sind. Beim Angeln auf Hecht ist dieser Köder für viele Angler deshalb die erste Wahl.

Vor allem diejenigen, die einen entspannten Tag am See verbringen wollen, genießen ihn. Benutze eine Pose oder einen Senker, um mit toten Köderfischen auf Hecht zu angeln. Achte darauf, dass die Pose etwas größer ist, da sie den Köderfisch halten muss.

Beide Methoden helfen, den Köder in der Mitte des Wassers oder in Bodennähe zu präsentieren – wo genau, hängt von der Jahreszeit und der Tiefe des Flusses oder Sees ab. In Flüssen kannst Du die Pose auch treiben lassen.

Der Löffel – ein Klassiker

Der Löffel ist der Urgroßvater der Kunstköder. Er ist sozusagen der Vorfahre aller Köder. Als die ersten Spinnruten erfunden wurden, wurde dieser Köder noch aus Löffeln hergestellt. Heute ist er zu einem Klassiker geworden. Mal im Ernst: Wer ist auf die geniale Idee gekommen, einen Haken an einen Löffel zu schweißen? Genial.

Der Löffel rotiert durch das Wasser, während er in den Sonnenstrahlen funkelt und blitzt. Wenn das Wasser klar ist und die Sonne scheint, zieht dieser blinkende Köder die Augen vieler Raubfische an. Mit diesem Köder kannst Du große Entfernungen absuchen und vielleicht sogar einige müde Hechte aus ihren Verstecken locken.

Der Spinner

Der Spinner ist genauso auffällig wie der Löffelköder. Sein Hauptmerkmal ist das Spinnerblatt, das starke Druckwellen erzeugt, die sich weit ausbreiten – Hechte sind aufgrund ihres Seitenlinienorgans sehr empfindlich dafür.

Obwohl sie sich bei der Jagd hauptsächlich auf ihre Augen verlassen, können sie die Wellen der zappelnden Fische aus vielen Metern Entfernung wahrnehmen. Der Spinner lockt die Hechte aus großer Entfernung an. Spinner sind eine gute Wahl in trübem Wasser und versprechen auch an trüben Tagen großen Erfolg.

Der Wobbler

Damit wären wir in der Neuzeit angekommen. Unsere einzige Möglichkeit, die Tiefe von Löffelködern und Spinnern zu regulieren, besteht darin, schneller oder langsamer zu spulen. Bei Wobblern ist das anders. Ausgestattet mit einer Tauchschaufel können wir den Wobbler in Tiefen von 9 – 12 m führen. Mit Wobblern können wir unseren Köder über einen großen Bereich in einer bestimmten Tiefe halten.

Da die Drillingshaken an der Basis des Köders befestigt werden, ist es wichtig, die Struktur des Bodens zu kennen. Falls Du in der falschen Tiefe fischt, kannst Du Dich ansonsten nur allzu leicht in der Unterwasservegetation verheddern. Da diese Köder 15 bis 30 Euro kosten, ist ein Verlust immer schmerzhaft. Zumal die meisten dieser Verluste mit ein wenig Vorarbeit vermeidbar sind.

Der Crankbait

Dies sind Wobbler mit einem runden Bauch. Diese Form hilft, die natürliche Bewegung des Wobblers zu verstärken. Mit diesem Köder können auch Anfänger leicht fischen. Einfach gleichmäßig einspulen. Schau Dir ein paar Youtube-Videos an und mach Dich mit den Eigenschaften des Köders vertraut, bevor Du ihn auswirfst.

Große Crankbaits haben eine lange Tauchschaufel, mit der Du sie über den Boden springen lassen kannst. Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, dass Du Dich verhedderst, denn das hintere Ende des Crankbaits steht immer nach oben.

Der Jerkbait

Das Angeln mit Jerkbaits erfordert viel mehr Geschick. Der Angler muss den Jerkbait auf eine bestimmte Art und Weise bewegen, damit er für die Hechte ansprechend aussieht. Jerkbaits sind oft schmal, haben dabei aber einen hohen Rücken.

Sie erfordern viel Übung, aber wenn man sie einmal beherrscht, sollte man in der Lage sein, den einen oder anderen Hecht zu überlisten. Die Natur hat Raubfische so konzipiert, dass sie nicht nur kleine, sondern auch schwache und kranke Beutefische jagen.

Deshalb ist das Ruckeln so wertvoll. Wenn man die Rute mit dem Handgelenk zuckt, bewegt sich der Köder von links nach rechts und imitiert so einen sterbenden oder kranken Fisch. Ein Hecht weiß instinktiv, dass dies eine leichte Beute ist. Er wird ihm wahrscheinlich eine Zeit lang folgen, bis er schließlich rasch und unerwartet zuschlägt.

An dieser Stelle sollten wir noch eine kurze Anmerkung zur Ausrüstung machen. Jerkbaits, die für große Hechte bestimmt sind, sind groß und schwer. Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten:

  1. Du musst Du dieses Gewicht auswerfen – und zwar wiederholt.
  2. Kann das ständige Zupfen der Rute Dein Handgelenk ermüden.

Aus diesen Gründen sollte Deine Angelrute kurz und leicht sein. So musst Du weniger Kraft aufwenden, um dem Köder Leben einzuhauchen. Bedenke, dass Du nicht nur einmal auswirfst, sondern zwei bis drei Stunden lang immer wieder.

Wie Du den Köder aushakst

Falls Du viel mit Kunstködern fischst, solltest Du Dir einen Köderrückholer zulegen. Wenn Du bei einem solchen den Köder am Haken hast, legst Du ihn auf die Schnur und lässt ihn zum Köder hinunter. Die Schlaufen des Rückholers sollten sich dabei in den Haken verfangen, so dass Du den Köder im Falle des Verhedderns (hoffentlich) mit einem kräftigen Zug einholen kannst.

Verwende einen Spinner, wenn Du in der Nähe von Seerosenblättern oder anderer Wasservegetation fischst. Dank der Fransen und der Rute mit dem Spinnerblatt wirst Du nur selten versehentlich einhaken. Du kannst den Spinner auch mitten in die Vegation werfen. Achte nur darauf, dass Du ihn vorsichtig genug wieder einholst.

Halte Deinen Gummifisch in Deiner Nähe

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Gummifische sehen recht einfach aus. Während andere Kunstköder jedoch vormontiert geliefert werden, musst Du diese selbst montieren. Das erfordert ein wenig Geschick, lässt aber völlige Freiheit bei der Gestaltung.

Welchen Haken und welche Hakengröße sollte man für große Hechte verwenden?

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Wenn Du einen Jigkopf verwendest, kann der Angsthaken am Gummifisch etwas kleiner sein als der Haken am Jigkopf selbst. Übliche Hakengrößen für Hechte sind 2, 1/0, 2/0, 3/0, 4/0. Der Angsthaken wird mit einem kleinen Stahldraht – Stahl- oder Titanvorfach – am Jigkopf befestigt und entweder an der Seite oder am Unterbauch des Gummifisches eingehakt.

Wenn Du ohne Jigkopf angelst, befestige einen doppelten Drillingshaken am Gummifisch. Verbinde beide Haken mit einem reißfesten Material. Klassischerweise verwenden wir Vorfächer aus Stahl oder Titan.

Wie angelt man mit einem Gummifisch in verschiedenen Tiefen?

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Wenn Du in den mittleren und oberen Wasserschichten fischen willst, brauchst Du wahrscheinlich keinen Jigkopf. Das hängt natürlich von der Tiefe und der Strömung ab. Ein Hechtköder von 20 cm Länge sinkt aufgrund seines Gewichts von selbst. Man muss nur leicht ziehen, damit er wieder aufsteigt.

In der kalten Jahreszeit und in offenen Gewässern sind Jigköpfe mit unterschiedlichem Gewicht sehr nützlich, da man dann etwas tiefer angeln muss. Je schwerer der Jigkopf ist, desto schneller sinkt der Köder.

  • Wenn wir auf offener See mit nur einer leichten Brise und ruhigem Wasser unterwegs sind, verwenden wir in der Regel Jigköpfe mit einem Gewicht von etwa 30 g (1 oz) für Gummifische von 20 cm oder mehr Länge.
  • Wenn der Wind etwas stärker ist – 12 mph (20 km/h) aufwärts – musst Du ein schwereres Gewicht von 2 1/4 – 3 1/2 oz (65 – 100 g) wählen.

Welche Köder und Ködergrößen funktionieren am besten?

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Auf diese Frage gibt es keine einheitliche Antwort. Hechte ändern ihre Fressgewohnheiten im Laufe des Jahres ständig. Wie alle Raubfische passen sie sich an ihren Lebensraum und dessen Umweltbedingungen an.

Viele Angler konsultieren ihre Köderkisten, ohne zu wissen, welche Köder zu welcher Tages- und Jahreszeit den größten Erfolg versprechen. Sobald Köder XYZ ein paar Hechte an den Haken bekommen hat, wird dieser sofort als Geheimwaffe bezeichnet und für den Rest des Jahres verwendet. In der Praxis ist es nicht ganz so einfach. Aber mit ein wenig Grundverständnis für das Verhalten des Hechts kannst Du Deine Fangquote erheblich steigern.

Was ist die beste Ködergröße?

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Die Ködergröße sollte von Saison zu Saison variieren. Im Frühjahr kannst Du mit kleineren Ködern fischen.

Im weiteren Verlauf des Jahres müssen die Köder jedoch größer werden, um der zunehmenden Größe der Hechte gerecht zu werden. Wenn Du im Herbst und Winter auf große Hechte fischst, können Deine Köder sogar länger als 30 cm werden. Wenn die Köder größer werden, musst Du natürlich auch Deine Rute dementsprechend anpassen.

Eine weiche Rute mag zwar prinzipiell gut für das Hechtangeln geeignet sein, stößt aber an ihre Grenzen, sobald ein Köder die 20-cm-Grenze überschreitet. In diesem Fall lohnt es sich, die Ausrüstung zu überprüfen und eine geeignetere Alternative zu finden.

Welche Köder versprechen den größten Erfolg?

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Auch auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, da Hechte je nach Lebensraum unterschiedliche Beutetiere jagen. Es kann sogar sein, dass der Hecht seine Vorlieben von einem Jahr (oder einer Jahreszeit) zum anderen ändert. Dadurch funktioniert dann das, was heute funktioniert, im nächsten Jahr eventuell nicht mehr.

Wir haben ja bereits gehört, dass im Großen Stechlinsee im Jahr 1997 70 % der Nahrung des örtlichen Hechts aus dem Amerikanischen Flusskrebs bestand. Bis zum Jahr 2002 war dieser Anteil auf weniger als ein Prozent gesunken.

Tatsache ist, dass man seine Köder im Laufe der Jahreszeiten wechseln muss. Im Frühjahr kann man viel mit Mäusen, Fröschen und jungen Vögeln experimentieren. Am Ende des Jahres sind Fische besser geeignet. Tote Köderfische, die entweder an einer Pose oder an einem Senkblei befestigt sind, eignen sich in der Regel immer recht gut zum Hechtangeln – unabhängig von Jahreszeit und Gewässer.

Alles über Monsterhechte! Oder - wo findet man die größten Hechte?

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Ja, das wird ein interessantes Kapitel werden. Bevor wir mit den Recherchen für das Buch “Modernes Fische Finden – Der Hecht” begonnen haben, waren wir sehr neugierig, ob unser Material etwas dazu zu sagen hatte. Und wir können die Frage schon jetzt mit einem klaren “Ja” beantworten. Bestimmte Merkmale des

  • des Breitengrades,
  • des Gewässers,
  • Umwelteinflüsse,
  • Verfügbarkeit und Art der Beute,
  • Konkurrenz unter den Hechten sowie mit anderen Raubfischen,
  • Stressfaktoren
  • etc.

müssen erfüllt sein, damit ein Hecht wirklich groß wird – wir stufen hier Hechte über einem Meter Länge als sehr groß ein. Zu diesem Thema haben wir verschiedene Studien gefunden, die an über 400 Seen durchgeführt wurden.

Erste Frage: Gibt es verlässliche Hinweise darauf, wo man die größten Hecht findet?

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Die Sterblichkeit erwachsener Hechte ist sehr hoch, so dass nur wenige Exemplare diese stattliche Länge (von mehr als einem Meter) erreichen können.

  • Sie beträgt in Flüssen etwa 49 % pro Jahr
  • und zwischen 37 % und 57 % in Seen.

Das bedeutet, dass etwa die Hälfte der erwachsenen Hechte jeder Altersklasse das jeweilige Jahr nicht überlebt. Infolgedessen erreichen nur etwa 1 % aller einjährigen Hechte ein Alter von über 8 Jahren. Diese Zahl nimmt mit jedem weiteren Lebensjahr stark ab.

Wir haben bereits gelernt, dass Hechte in den verschiedenen Breitengraden unterschiedlich schnell wachsen:

  1. Zwischen dem 40. und 44. Breitengrad brauchen sie etwa 8 – 10 Jahre, um eine Länge von 80 cm zu erreichen.
  2. Während sie vom 50. bis 52. Breitengrad eher 15 – 20 Jahre dafür brauchen.

Dies hängt natürlich auch stark vom jeweiligen Gewässer ab. Die Sterblichkeitsrate ist jedoch fast überall gleich. Wenn also Hechte unterschiedlich schnell wachsen, aber gleich schnell sterben, gibt es in Mitteleuropa mehr Exemplare mit einer Körperlänge von 1 m als in Nordeuropa. Wenn Du in dieser Region auf Hecht angeln gehst, dann hast Du bereits den ersten Punkt erfüllt, um einen großen Hecht zu fangen.

Der Wasserkörper

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Das Gewässer, in dem ein Hecht lebt, muss ein scheinbar unbegrenztes Wachstum ermöglichen. Die Bedingungen sollten in ihrer Konstellation so optimal wie möglich erscheinen.

  1. Das heißt, der Hecht muss erstens alt (und groß) werden können.
  2. Und zum anderen muss es genügend Beute für einen großen Hecht geben.
  3. Außerdem darf es in keinem seiner ersten Lebensjahre zu einem Mangel an Beute kommen.

Höchstwahrscheinlich wird der Trophäenhecht ein Weibchen sein. Sie werden am größten und auch am ältesten. Ja, auch das ist allgemein bekannt. Bis zu dieser Stelle also noch keine neuen Informationen.

Schauen wir uns also ein paar weitere Studien an. Interessant ist, dass es in verschiedenen Gewässern Hechte unterschiedlicher Größe gibt. Die Wahrscheinlichkeit, auf einen wirklich großen Hecht zu treffen, hängt offenbar von der

  • der Wasseroberfläche,
  • der Wassertiefe sowie
  • von der Größe der Uferzone ab.

Das Gewässer muss über tiefe Stellen verfügen, die den Hechten das ganze Jahr über kühle Wasserzonen bieten.

Die kühlen Rückzugsorte können zum Beispiel Einläufe von Grundwasser sein. Denn kühles Grundwasser sorgt auch bei den größten Räubern für die nötige Abkühlung – egal wie hoch die Wassertemperaturen in der Umgebung auch sein mögen. Wir verweisen nochmals auf das Kapitel 6.8.2 “Die Temperatur und der Sauerstoff” unseres Buches “Modernes Fische Finden – der Hecht”.

Eine zweite Möglichkeit, sich abzukühlen, finden große Hechte in tiefen offenen Gewässern. Siehe Kapitel 6.7.14.

Auch fließendes Wasser ist in der Regel kühler als stehendes Wasser. In stehenden Gewässern, die von Wassereinläufen gespeist werden, wie z. B. Flüsse, sind genau dort – in der Nähe der Einläufe – sehr gute Hotspots für große Hechte. Vor allem, wenn das Wasser im Sommer und Hochsommer stark erwärmt ist.

Auch einige Flüsse bieten sehr gute Lebensräume für Hechte. Da regulierte Flüsse kommerziell genutzt werden, garantieren sie über lange Zeiträume im Jahr hohe Wasserstände. Außerdem sind sie tief genug, um Platz und Deckung für größere Hechte und ihre Beutefische zu bieten.

Aber: Die größten Flusshechte sind – im Durchschnitt – etwas kürzer als ihre Artgenossen in den meisten stehenden Gewässern wie Seen. Denn Flüsse sind im Allgemeinen nicht der optimale Lebensraum für Hechte.

Externe Faktoren und Umwelteinflüsse

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Außerdem sollte der Sauerstoffgehalt nie unter 3 mg/l fallen. Das schließt flache, trübe Gewässer von 3 bis 5 Metern Tiefe für Hechte in mittleren und südlichen Breiten weitgehend aus. Während der wärmsten Monate sinkt der Sauerstoffgehalt in den unteren Wasserschichten schnell und über längere Zeit unter diese Werte. Das bedeutet nicht, dass es in flachen, trüben Gewässern keine großen Hechte geben wird. Aber sie werden wahrscheinlich nicht so zahlreich sein wie in tieferen Seen.

Außerdem müssen die größten Raubfische immer genügend (aber nicht unbedingt große) Beutefische finden. Sie müssen in der Lage sein, ihren Appetit ungehindert zu stillen. In nährstoffreichen Gewässern gibt es oft einen großen Bestand an Friedfischen

In Uferbereichen halten sich große Hechte daher regelmäßig in der Nähe der Stellen mit der größten Beutedichte auf. Untersuchungen haben gezeigt, dass Hechte, deren Hauptnahrung der Barsch ist, aktiv die Stellen aufsuchen, an denen die meisten Barsche von 8 bis 10 cm Größe vorkommen.

Sobald die Barsche diese Größe erreicht haben, bewegen sich einige von ihnen in Richtung des offenen Wassers, während andere die dichter bewachsenen Uferbereiche aufsuchen. Wahrscheinlich ahnen sie bereits, dass sie bei dieser Größe zu den bevorzugten Beutefischen des Hechts gehören.

Große Hechte sind oft mobiler und halten sich natürlich nicht die ganze Zeit an einem Ort auf. Einige der größeren Raubfische verteilen ihre Reviere weiter und haben oft zwei bis vier bevorzugte Futterplätze. Daher sind größere Hechte oft weiter vom Ufer entfernt. Die Ränder des offenen Wassers sind demzufolge hervorragende Stellen, um unsere Köder auszuwerfen.

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Bevorzugte Standorte von großen Hechten

Die größeren Friedfische im offenen Wasser bieten die beste Nahrungsgrundlage für die großen Räuber. Große Schwärme von Brassen locken sie zum Beispiel an.

Spannenderweise wachsen die meisten Hechte in Seen mit wenig Beute sehr langsam und sind in der Regel eher klein. Einigen wenigen gelingt es jedoch, diesen Kreis zu durchbrechen und sich auf die Ernährung durch ihre eigene Art zu spezialisieren (Kannibalismus).

Sie erreichen manchmal gigantische Ausmaße, da kleine und mittlere Hechte recht häufig sind. In der Folge können wir auch in Gewässern, die als eher mittelmäßig gelten, riesige Hechte fangen. Normalerweise gibt es aber nicht viele von ihnen. Aber auf jeden Fall eine interessante Tatsache!

Auch die Sichttiefe eines Gewässers hat einen Einfluss auf das Wachstum der Hechte. Im Allgemeinen liegt das Gewicht der Hechte mit jedem Meter mehr Sichttiefe 6 % über dem Durchschnitt. Klarere Gewässer scheinen zu dickeren Hechten zu führen.

Ein strenger, kalter und besonders langer Winter führt wahrscheinlich zum Tod großer Hechte in nährstoffreichen und flachen Gewässern. Eine Eisschicht unterbricht die Sauerstoffzufuhr, so dass Pflanzen und Fische den Sauerstoff verbrauchen, ohne ihn neu bilden zu können. Auch das Sonnenlicht kann die Eisschicht nicht durchbrechen, so dass die wenigen Winterpflanzen kaum Sauerstoff produzieren können.

Große Hechte – und vor allem die Damen unter ihnen – leiden extrem unter diesem Umstand. Kleinere und langsam wachsende Hechte haben eine viel bessere Überlebenschance.

Ein sehr langer und kalter Winter kann die Population großer Hechte in einem flachen, trüben Gewässer auf Jahre hinaus vollständig auslöschen.

Fischerei, Fischereidruck und Stress

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Ja, die intensive Befischung belastet sie natürlich zusätzlich und verhindert das Vorkommen großer Hechte. Wissenschaftler der Universität Gülth (Kanada) formulieren es so: Zu den Merkmalen einer gestressten Fischpopulation gehören

  • geringe Größe und geringes Gewicht,
  • kurze Lebensspanne,
  • schnelles Wachstum und
  • eine hohe Gesamtsterblichkeit bei Erwachsenen.

Fischst Du auf dem richtigen Kontinent?

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Nicht zuletzt ist auch der Kontinent, auf dem wir angeln, entscheidend. Europa und Asien sind die Heimat der wahren Giganten unter den Hechten. Amerikanische Angler müssen sich mit ein paar Kilo weniger zufrieden geben, auch wenn sich die Hechtarten genetisch nicht allzu sehr unterscheiden.

Europa führt knapp vor den USA. Diese Durchschnittswerte beziehen sich auf Exemplare mit einem Alter von 10 Jahren.

  • Europa und Asien: 70 – 110 cm
  • USA: 70 – 105 cm
  • Kanada: 55 – 90 cm

Damit sind wir am Ende unseres Artikels über Angeln auf große Hechte angelangt. Wenn Du Fragen, Ergänzungen oder Anmerkungen hast, lass es uns bitte wissen – wir freuen uns auf Dein Feedback – und stöbere doch gerne auch noch in unserem großen Fischfinder-Test (inklusive der neuesten Modelle aller wichtigen Echolot-Hersteller wie Garmin, Lowrance, Humminbird oder Raymarine). Viel Spaß bei Deinem nächsten Angelausflug und “Petri Heil”! – Martin und Jens.

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