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Deeper Tipps

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4.7
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Die kabellosen Fischfinder von Deeper (UAB) eignen sich vor allem für das schnelle mobile Angeln. An der Angelrute befestigt können sie

ausgeworfen werden. Mit dem Deeper-Smart-Sonar erhöhst Du Deine Fangchancen umgehend.

Sie sind ebenso bestens für das Streetfishing in der Großstadt geeignet. Gerade beim Streetfishing stehst Du oft mit anderen Anglern dicht an dicht, sodass sie Deine Ausbeute an Kapitalen deutlich erhöhen kann – genauso wie den Neid in den Gesichtern der umstehenden Kollegen. Auch beim Eisangeln in der kalten Jahreszeit sind sie mehr als hilfreich.

In diesem Beitrag zeigen wir nicht nur die wichtigsten Funktionen der Deeper-Fischfinder auf, sondern verraten Dir ebenso wichtige Tipps zum Gebrauch und zur Funktionsweise im praktischen Einsatz. Fangen wir mit dem Wichtigsten an, denn mit um die 200 € ist er vor allem eines nicht – nämlich günstig (immer im Vergleich zu anderen auswerfbaren Fischfindern).

Inhaltsverzeichnis

Wie kannst Du den Deeper vor Verlust (beim Angeln) schützen?

Befestigt wird der Deeper-Fishfinder direkt mit der Angelschnur oder einem Vorfach mit Karabiner an einer der 3 kleinen anschraubbaren Ösen. Soweit so gut. Er wiegt wiegt ca. 100 g, so dass ihr auch die richtige Angelrute, Schnur und Knoten benutzen müsst. Ist die Ausrüstung nicht stark genug, geht er früher oder später zwangsläufig flöten.

Achte deshalb bitte immer auf eine ausreichend feste Schnur und den richtigen Knoten! Ganz ehrlich, für über 200 € wäre der Verlust schade und vor allem sehr, sehr ärgerlich!!! Wir sprechen aus Erfahrung. Hier sind nun einige Tipps, um den Verlust zu vermeiden.

  • Eine ordentliche Raubfisch- oder Karpfenrute sollte es sein (ca. 80 g und höher).
  • Eine Schnur mit mindestens 10 kg (eher mehr) Tragkraft.
  • Eine ordentliche Verknotung mit sehr hoher Knotenfestigkeit.

Und nun der wichtigste Tipp – direkt aus unserem Deeper-Online-Kurs: Stell die Bremse so leicht ein, dass der Deeper bei ausgestreckter Angel mit geschlossener Bremse gerade keine Schnur nimmt. Mit dieser Bremseinstellung reduzierst Du die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes beim Auswerfen enorm.

User-Empfehlung

Hier noch eine Empfehlung von Andreas Zachbauer (Vielen Dank!): Um den Deeper vor Verlust zu schützen, befestigst Du ihn an einem 1 m Vorfach mit 30 kg Tragkraft. Auf der einen Seite sitzt der Deeper und auf der anderen eine tragfähige kleinere Feststellpose. Sollte das Vorfach nun durch den Wurf oder einen Hänger abreißen, kannst Du so mit einer anderen Rute und einem kleinen Wobbler zwischen Feststellpose und Deeper zielen. Wenn der Haken oder das Blei dann hängen bleibt, holst Du das Vorfach einfach wieder ein. Ergebnis: Der Deeper ist gerettet.

Der mobile Deeper-Fischfinder im praktischen Einsatz

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Grundlagen zur Funktionsweise der Echolot-Technik sind Voraussetzung, um zu verstehen, wie Du den Deeper optimal einsetzen kannst. In diesem Artikel findest Dur alles über die Funktionsweise eines Fisch-Echolotes. Gerade wie ein Sonarkegel funktioniert sollte jeder Deepernutzer wissen.

Der Deeper sendet eine Schallwelle Richtung Grund und empfängt deren Echo wieder. Gemessen wird die Intensität und Dauer des Echos. Diese Informationen werden an das Smartphone oder Tablet übermittelt, wo die Deeper-App diese Infos anschließend auswertet und grafisch darstellt. Der Nutzer sieht nun, was sich unter Wasser abgespielt hat und muss die Echolotbilder für sich interpretieren. Du erkennst Bodenstrukturen wie Pflanzen und Gestrüpp. Einzelne Fische (aber auch Fischschwärme) werden ebenso angezeigt. Besonders ist, dass Du des Weiteren die Bodenhärte erahnen kannst (durch doppelte und dreifache Bodenlinien).

Die Displaygröße

Die intelligente Software zeigt Dir die Details des Unterwassergeschens auf Deinem Smartphone oder Tablet an. Dabei kannst Du die Displaygröße voll ausschöpfen. Hier liegt der große Vorteil des Deepers gegenüber anderen Fischfindern in dieser Preisklasse: Diese haben nämlich oft nur einen kleinen Monitor – und sind darüber hinaus nicht mobil! Außerdem kannst Du die Software jederzeit kostenlos updaten, sodass Du stets mit allen neuen Funktionen versorgt wirst.

Die technischen Details des Deeper sowie Deeper Pro und Pro+

  • Gewicht: rund 100 g.
  • Durchmesser: rund 65 mm.
  • Tiefe: max. 40 m (Deeper Pro Modelle bis 80 m).
  • Reichweite (Bluetooth): 0,5 m bis max. 50 m Herstellerangabe (in der Praxis ist bei 40 m meistens Schluss).
  • Reichweite WiFi: Bis zu 100 m.
  • Einsatz für Salz- und Süßwasser.
  • Funktionstemperatur: -20 °C bis +40 °C.
  • Akkulaufzeit: Bis zu 6 Stunden.
  • Ladezeit: 2 Stunden.
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku mit 3,7 V und 850 mAh.
  • 2 Frequenzgeber:  15° bei 290 kHz (schmaler Sendekegel) plus 55° bei 90 kHz (breiter Sendekegel).
  • Betriebssystem und Firmwareupdate für App iOS ab iOS 5.0 & Andoid 2.3+.

Der Deeper-Fischfinder erlaubt Dir die Nutzung zweier Sendekegel. Du kannst zwischen 290 und 90 kHz auswählen. Bitte verwechsle diese Auswahl nicht mit einem Dualbeam, der die Echolotergebnisse beider Kegel gleichzeitig anzeigt. Du kannst Dir immer nur die eine oder die andere Frequenz anschauen.

  1. Die 290 kHz werden dabei in einem Öffnungswinkel von 15 Grad ausgesendet. Für uns ist das ein wunderbar schmaler Öffnungswinkel, der auch mittlere Vertiefungen im Boden anzeigen kann.
  2. Die 90 kHz mit dem 55 Grad Öffnungswinkel sind aus unserer Sicht völlig überflüssig. Der Schallkegel hat in 5 m Tiefe nämlich schon einen Durchmesser von fast 6 m. Das bedeutet in der Praxis, dass Vertiefungen die kleiner sind, nicht erkannt und angezeigt werden.

Und ganz ehrlich. Gerade in diesen tummeln sich die meisten Fische (siehe “Der große Echolot Ratgeber” Seite 109) – und man bekommt sie einfach nicht angezeigt.


Wann solltest Du die 290 kHz Frequenz nutzen?

Für das Angeln in Tiefen bis zu 20 m und in Deiner unmittelbaren Wurfumgebung von 10 bis 30 m wählst Du den 290 kHz Sendekegel des Deepers. Er zeigt Dir ein detailliertes Bild an und kann mit dem 15 Grad Öffnungswinkel in 20 m Tiefe den Gewässergrund mit einem Durchmesser von ca. 5 m anzeigen. In 10 m Tiefe hast Du immer noch die Darstellung eines Kegels mit einem Durchmesser von 2,5 m.

Da Du mit dem Deeper in der Regel aus einer ruhenden Position heraus (und nicht von einem sich fortbewegenden Boot aus) angelst, ist das jedoch vollkommen ausreichend! Wirf ihn einfach mehrfach aus, um so Stück für Stück Dein befischtes Gewässer zu kartieren – inklusive Kanten, Vertiefungen, Pflanzen und natürlich Fische.

Der schmale Öffnungswinkel der 290 kHz Frequenz ist auch hervorragend dafür geeignet, mit der Funktion des Kartenplotters eine eigene Karte vom Untergrund zu erstellen. Es werden dabei viel feinere Bodenstrukturen erfasst, als mit der 90 kHz Frequenz und dem großen Öffnungswinkel.

Was zeichnet die aktuellen Deeper-Fischfinder-Modelle aus?

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Erstens: Alle neueren Deeper-Echolote funktionieren per WiFi. Das WiFi Signal ist wesentlich stärker als die alte Bluetooth-Verbindung der ersten Generation, so dass die Verbindung beim Eintauchen ins Wasser nicht abbricht.

Auch werden Reichweiten von bis zu 100 m möglich, sagt der Hersteller. Aber: Wer wirft in der Praxis bitte ein 200 EURO Echolot 100 m weit aus? Wie soll das denn funktionieren?

Zum Zweiten ändert sich die Scan-Frequenz des Echolotgebers. Das Signal wird bei den WiFi-Varianten 15-mal in der Sekunde gesendet. Das ist doppelt so oft, wie bei den ersten Modellen.

Nicht das dadurch eine Scantiefe von bis zu 80 m erreicht werden könnte – Nein – es können jedoch noch mehr Details vom Geber erfasst werden. Somit entgeht Dir beim kabellosen Angeln vom Ufer aus kein Detail mehr. Zusätzlich hat der Deeper-Pro-Plus-Fischfinder noch eine GPS-Funktion.

Die Zeit wird zeigen, inwiefern diese Funktion ein Akkufresser ist. Notfalls sollte man eine Powerbank mit sich führen, wenn es mit dem Echolot-Akku knapp wird. Wir empfehlen übrigens ausschließlich das Modell mit GPS. Die Kartenfunktion ist nämlich der Hammer – und ein Modell ohne diese den Kauf (oder das Geld) nicht wert!

Deeper-Modellübersicht

  • Bluetooth ist nicht mehr empfehlenswert – Deeper 3.0 (Modell mit der Bluetooth-Version)
  • Wer keine Kartenfunktion haben möchte – Deeper Pro (WiFi)
  • Deeper Pro+ (WiFi und GPS)
  • Deeper Chirp+ (3 Sendekegel inklusive Chirp – Die Unterschiede in Leistung und Darstellungsqualität zu seinen Familienmitgliedern aus der PRO-Reihe sind auffällig.)
  • Deeper Chirp+ 2 (weniger Gewicht, mehr Akku-Laufzeit und Power-Prozessor).

Hier mal ein kurzer Zwischenstand zum Thema Deeper. Da wir jeden Monat ca. 1.000 bis 2.000 Leser in diesem Artikel begrüßen, wissen wir aus den Rückmeldungen eigentlich schon ganz genau, mit welchen Fragen sich unsere Leser so herumschlagen müssen. Zwei unterschiedliche Gruppen haben sich herauskristallisiert.

  1. Die einen haben noch keinen Deeper und möchten gerne wissen, ob sich der Kauf von einem solchen wirklich lohnt. Ich meine, immerhin kostet der Deeper Pro Plus mehr als 200 Tacken.
  2. Die andere Gruppe besitzt schon einen und versucht irgendwie herauszubekommen, wie man diesen am Wasser bestmöglich einsetzen kann.

Da wir uns im Bereich Echolote ganz gut auskennen und den Deeper vor allem selbst auch intensiv nutzen, haben wir uns Gedanken zu etlichen Fragen und deren Antworten gemacht.

Fragen wie

  • “Wann muss ich den schmalen und wann den breiten Sendekegel benutzen?”
  • “Was bedeutet diese Fischsichel auf der Anzeige”
  • “Wie finde ich Fische und Hotspots?”
  • Oder ganz banal: “Was kann der Deeper wirklich?”

zeigen uns, dass es viel präzisere Informationen für seine praktische Anwendung geben muss.

In diesem Artikel findest Du schon einmal sehr ausführliche technische Grundlagen zum Deeper. Falls Du darüber hinausgehende Informationen suchst, haben wir unser Wissen für Dich in Form eines Online-Kurses in etlichen Videos festgehalten (über 160 Minuten).


Aber nun weiter im Thema … Der Deeper der litauischen Firma Deeper UAB (früher Friday LAB) ist zumindest in Europa inzwischen sehr beliebt. Damit hat sich das Unternehmen, dass sein technisches Meisterwerk erst 2013 auf den Markt brachte, schon eine ganz ordentliche Marktdurchdringung erreicht.

Mittlerweile ist auch schon diverses Zubehör erhältlich und die 3 Schraubgewinde eröffnen eine Menge Spielraum. So kannst Du beispielsweise eine Knicklichthalterung oder eine Pose in die Ösen schrauben oder diese dazu verwenden, um den Deeper fest am Boot zu montieren.

Ein weiteres hilfreiches Zubehör ist ein Smartphonearmband. Dieses wird auf dem Unterarm befestigt, damit Du beim Einholen das Display immer Blick hast – und keinen Fisch verpasst.

Die Deeper-App (Software)

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Diese bietet zuerst einmal einen Angelkalender, der die jeweiligen Fische zur angegebenen Jahreszeit anzeigt. Nutze Deine Kamera, um Dir Notizen zu Deinen Lieblingsspots zu machen und notiere die Details auch gleich im Deeper-Notizbuch. Du musst die Anwendung für das Foto nicht einmal verlassen.

Eine Kartenfunktion gibt es ebenfalls. Hier kannst Du Dir Angelläden, Angel-, Anlege- und auch Parkplätze anzeigen lassen. Deine POI’s (Points of Interests) kannst Du Dir außerdem abspeichern. Angenommen Du hast gerade einen aussichtsreichen Hotspot gefunden. Die App ermittelt automatisch Deine Position und Du kannst diesen abspeichern. Notier Dir aber immer ein paar interessante Facts, wie z.B. Datum, Uhrzeit und Temperatur, dazu. Und schon sammelt sich nach und nach eine umfangreiche Datenbank mit guten Angelplätzen an.

Tipp: Auch ohne den Deeper-Fischfinder ist die Software gut zu gebrauchen. So hast Du jederzeit alle Infos zu den besten Angelplätzen und ihren Gegebenheiten bei der Hand.

5 Freunde können sich außerdem gleichzeitig in denselben Deeper einloggen und sich die Signale in ihrer App anschauen. Im Gegensatz zu anderen portablen Fischfindern musst Du beim Deeper nur die Sendekugel mit Dir tragen, denn das Smartphone hast Du mit Sicherheit sowieso schon dabei. Gerade für den Raubfischfang, wo es auf leichtes Gepäck ankommt, ist das der größte Vorteil gegenüber anderen mobilen Echoloten wie z.B. dem Humminbird Smartcast Wireless Sonar.

Social-Buttons wie beispielsweise für Facebook und Twitter gibt es auch. Für große Fänge die gepostet werden müssen – ideal. Der Angler an sich hält sich mit der Angabe des Ortes des Fanges gerne hinterm Berg, so dass die Funktion eher unterzuordnen sind. Hier reicht das Teilen, so wie ihr es immer macht. Foto schießen und dann per Facebook oder WhatsApp los.

Wettervorhersage

Die Wettervorhersage ist auf 5 Tage ausgelegt. Für einen kurzen Überblick reicht diese Funktion. Willst Du jedoch einen stundenweisen Überblick, empfehlen wir Dir allerdings WeatherPro. So bist Du über Wetteränderungen auf Deinem Angeltrip immer auf dem Laufenden. Für die Funktionen Wetter, Social und Karte am Wasser ist eine funktionierende Internetverbindung die Voraussetzung.

Vertical Flasher

In der App lässt sich der Vertical Flasher einstellen. Er erscheint rechts auf dem Smartphone und zeigt die Tiefe und die Intensität des zurückkommenden Sonarsignals an. Für uns eines der wichtigsten Funktionen, da man sehen kann, was im Sendekegel gerade so los ist.

Die Kartenfunktion

Die für uns beste Funktion des Deepers ist die Möglichkeit bathymetrische Karten zu erstellen. Mit dieser kannst Du von Deinem Gewässer oder Hotspot eine Karte mit Tiefenlinien (im 0,5 m Abstand) erstellen. So weißt Du immer, an welcher Stelle sich das Angeln lohnt. Löcher, Vertiefungen und Unterwasserhügel werden dargestellt und für später in der Cloud abgespeichert. So kann z.B. jede Kante an einer Buhne erspäht werden, sodass die Wahrscheinlichkeit auf das Fischen von einem Zander steigt. Damit entsteht das erst Mal eine Funktion für Uferangler, die bisher nur Boots- und Echolotbesitzern vorbehalten war. 

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Die Tiefenverhältnisse im Gewässer mit dem Deeper Pro Plus betrachtet.

Navionics bietet diese Funktion mit SonarCharts für Echolote mit GPS an. Die Karte findet ihr auf unserer Seite gleich hier im Beitrag zur Navionics-App. Die Karten-Funktion des Deepers ist für den Einstieg in die Welt der Echolote zwar nur ganz ok. Für einen mobilen Fischfinder hingegen grandios.

Hier kannst Du die App für den Deeper kostenlos auf Dein Smartphone laden und dann alle Features ausprobieren. Geh dafür in der App oben rechts auf  “Einstellungen” und scrolle dann ganz nach unten. Unter dem Menüpunkt “Simulation starten” kannst Du so alle Details vor dem Kauf ausprobieren! Spannend!

Smart Imaging

Von der Rechenperformance sind aktuelle Smartphones den herkömmlichen Echoloten bei weitem überlegen. Ein solches wiederum ist nur so gut wie seine Software. Mit der Smart-Imaging-Funktion, errechnet die Software des Deepers die Echolot-Daten in

  • Unterwasserpflanzen (immer grün dargestellt)
  • und Fischsicheln oder Fischsymbole um,
  • zeigt Dir Fischschwärme an
  • und kann auch eine einigermaßen sinnvolle Greyline des Grundes darstellen.

Liegt ein starkes zweites Echo von diesem vor, dann handelt es sich um einen sehr harten Untergrund. Ideal also für den Zander. Leider, leider ist das aus unserer Sicht noch nicht optimal gelöst.

Die Tiefenanzeige

Die Tiefenanzeige lässt sich nicht verstellen, so dass viele wichtige Bodendetails verborgen bleiben. Hier muss das Deeper-Team aus unserer Sicht noch etwas aufholen, denn wir brauchen diese Funktion ganz dringend, damit wir einen wirklichen Überblick über das Gewässer bekommen können. Die Basic-Funktion von Smart Imaging: Schwachsinn – braucht kein Mensch, da sie alle wichtigen Details ausblendet und nur Fischsymbole übrig lässt. Sämtliche Bodendetails oder Fischsicheln sind jetzt weg.

Hier noch ein Tipp für verschmutzte Gewässer wie Elbe und Rhein: Stell die Empfindlichkeit des Deepers niedrig ein – so werden Schwebepartikel ignoriert und nur größere Echos dargestellt. Rechts findest Du in der Darstellung immer die aktuelle Anzeige genau unter dem Deeper. Nach links siehst Du dann den Verlauf.

Achtung: Da Du den Deeper ja auswirfst und dann zu Dir heranholst – Dein Smartphone jedoch meistens im Querformat vor Dir hältst, komm nicht durcheinander. Die linke Anzeige des Verlaufs auf dem Smartphone ist in Wirklichkeit die Entfernung weiter weg von euch (also nicht links von euch). Hier gab es schon das ein oder andere Mal Missverständnisse.

Die Funktionen der Deeper-App im Überblick:

  • Tiefenalarm (Ein / Aus),
  • Fischalarm (Ein / Aus),
  • Tiefe der Fische (Ein / Aus),
  • Eisfischen (Ein / Aus),
  • Vertical flasher (Ein / Aus),
  • Nachtmodus (Ein / Aus),
  • Vertical Flasher,
  • Verlauf (5 min, 10 min, 15 min),
  • Helligkeit (10 % bis 100 % – das spart Akku),
  • Wassertemperatur (besonders wichtig im Frühjahr),
  • Restlaufzeit (des Akkus in Prozent).

Lieferumfang Deeper-Fischfinder

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  • Schutztasche aus Neopren,
  • Gewindeschrauben 3 Stück,
  • USB-Ladekabel,
  • Ladegerät für das Auto (12V-Netzteil-USB),
  • 220V Netzteil,
  • Deeper-Fischfinder mit Akku.
  • Lade Dir vor einem Kauf vorab die jeweilige App herunter. Sie zeigt Dir an, ob Dein Smartphone kompatibel ist!

Das Deeper-Zubehör

Für den Deeper gibt es auch das eine oder andere Zubehör, das sehr nützlich sein kann.

Abdeckungen für die Nacht

Mit diesen kleinen Abdeckungen siehst Du Deinen Deeper-Fishfinder auch in der Dunkelheit oder bei abtreibendem Wasser. Es gibt die kleinen Abdeckungen in den Farben Leuchtgrün, Grün und Orange. Sie sind auswechselbar und damit an jede Sichtsituation anpassbar. Die Oberteile sind leicht abnehm- und austauschbar. Tipp für die Sparsamen: Ein Knicklicht erfüllt denselben Zweck.

Bootshalterung

Wir sind persönlich der Meinung, dass der Deeper nicht an ein Boot gehört. Die Software mag zwar mittlerweile besser in der Analyse des Fisch-Sonar sein. Aber trotzdem ist und bleibt der Deeper ein Echolot für die Angelrute – ABER – falls Du nur wenige Male im Jahr auf einem Boot angelst und den Deeper sowieso schon im Gepäck hast, dann lohnt sich auch die Bootshalterung. Allerdings immer unter der Voraussetzung, dass Du gaaaanz langsam fährst und ruhige See herrscht.

Die Halterung ist praktisch und kann auf jeder Badeplattform befestigt werden. Bevor Du die Halterung nun gleich kaufst, stell Dir die vorhandene Befestigung am Boot einmal bildlich vor. Der Deeper wird direkt auf der Wasserlinie befestigt. Dafür ist sonst nichts außer einer Badeplattform geeignet, die allerdings nicht jedes Boot besitzt. Für Paddel- und flache Boote ist die Befestigung aber bestens geeignet!

Pflege des Deeper-Fischfinders

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Überprüfe vor jeder Benutzung, ob die Dichtungen des Deepers in Ordnung sind. Solltest Du Risse oder ähnliche Beschädigungen sehen, dann pack ihn wieder ein und tausch zuerst zu Hause die Dichtung aus. Gelangt nämlich Wasser in sein Inneres, dann ist der Spaß sprichwörtlich vorbei.

Nach jeder Verwendung solltest Du den Deeper außerdem reinigen, indem Du ihn mit klarem Wasser abspülst. Gerade in verschmutzten Gewässern wie Elbe und Rhein oder nach dem Salzwasserangeln ist das ein Muss! Am Abend vor dem Angeln lade den Geber auf. Sonst ärgerst Du Dich am nächsten Tag. Auch muss der Deeper spätestens alle 3 bis 5 Monate geladen werden. Häufig wird das in den Wintermonaten vergessen und er entlädt sich gut behütet in seiner Verpackung. Ist ein Akku jedoch während der Einlagerung geladen, lebt er länger.

Fazit: Deeper Smart-Sonar

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Für den Uferangler ist ein Deeper-Fischfinder auf jeden Fall ein Gewinn und gibt diesem ein detailliertes Bild von der Unterwasserwelt, wie es bisher nicht möglich war. Die Funktionsweise mit Bluetooth liefert eine Reichweite von guten 20 m bis 40 m. Wir raten von diesem alten Modell aber ab. Hol Dir zumindest WiFi (Deeper Pro+) – oder gleich Chirp (Deeper Chirp+). Diese Deeper-Fischfinder lassen wirklich kaum mehr Wünsche offen.

Wie bereits erwähnt sind die Deeper-Fischfinder für das Angeln vom Ufer aus ideal. Aber auch in der Stadt können sie hervorragend eingesetzt werden und verschaffen Dir einige Vorteile anderen Anglern gegenüber. Gerade beim Zander angeln, bei welchem häufig der Standort gewechselt wird – ist ein mobiles Echolot (beinahe) unerlässlich und erhöht Deine Fangquote deutlich.


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